Tag 1 – von matschigen Pfaden und massig Input

Schreibtisch

Geschafft. Tag eins, Woche eins – ich hab dich gewuppt. Ich war gestern ziemlich angeknipst und fand keine rechte Ablenkung vom “morgengehtslosogottogott”.

Irgendwie hat sich das auch auf das Tochterkind übertragen, das heute morgen, Punkt sieben Uhr, auf der Badematte stand. “Du hast doch gesagt, wir müssen heut pünktlich aufstehen”, sagte die Kleine vorwurfsvoll. Ohne Wecken. Das gab’s so auch noch nie. Tolles Kind.

Also habe ich uns beide angezogen und wir waren rekordverdächtig früh im Kindergarten, was dazu führte, dass ich rekordverdächtig viel zu früh in der Redaktion aufschlug. Und als mich der erste neue, alte Kollege (ich war da ja schon mal) in den Arm nahm, sank mein Adrenalinspiegel endlich wieder auf ein kreislaufverträgliches Maß. Und während sich die Buchhaltung um meine Schlüsselkarte und die IT um mein Passwort kümmerte, kümmerte ich mich um meine erste kleine Minigeschichte. Und musste echt lachen – da arbeite ich seit über 20 Jahren für die Presse und schaffe es immer noch, schnaufend und fluchend mit hohen Lackpumps auf weichen Waldwegen herumzustapfen auf der Suche nach einer illegalen Müllkippe. Memo an mich – Gummistiefel im Kofferraum deponieren.

Ich habe geschrieben, redigiert, ich habe mich durch alle social-media-Kanäle lotsen lassen, habe facebook-Postings und whatsapp-Postings und Tweets rausgejagt und hoffe, morgen noch irgendwas davon zu wissen. Und am Ende des Tages – war ich NUR glücklich. Und morgen geht’s weiter und keiner freut sich mehr als ich. YAY!

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