Fragen des Lebens…

1. Buddeln Rehe Löcher? Seit geraumer Zeit stehen auf meinem Weg nach Hause von der Arbeit, wenn es dunkel ist, Rehe am Straßenrand. Immer an der selben Stelle. Offenbar wissen sie um die Gefahr der Straße und bleiben brav stehen, ich habe dort auch noch nie morgens ein totes Tier gesehen. Aber Löcher. Die werden mittlerweile immer größer. Ich dachte erst, Wildschweine hätten gewütet. Die Löcher sind, wenn man das im Vorbeifahren richtig sehen kann, etwa 30 bis 40 cm tief und überall liegt aufgeworfene Erde rum. Aber was haben die Rehe damit zu tun? Sind das extrem seltene Buddel-Rehe?

2. Hilft Kontaktlinsenreiniger gegen Schwangerschaftsstreifen? Viele tolle Erfindungen wären nie gemacht worden, wäre dem Erfinder nicht ein Missgeschick passiert. Ich hoffe nun also darauf, dass das ausgiebige Einreiben und Massieren von sich womöglich abzeichnenden Schwangerschaftsstreifen mit Kontaktlinsenreiniger das sofortige Verschwinden der Ersteren zur Folge hat. Was für eine Geldersparnis für schwangere Kontaktlinsenträgerinnen das wäre! (Bevor ihr fragt – ich hatte die Linsen schon drin und hab trotzdem zur falschen Flasche gegriffen. Das läuft definitiv unter Demenz.)

3. Ist schon irgendwer eklatant früher ans Ziel gekommen, nur weil er in Kolonnen einzelne Autos überholt hat? Wer mir das beweisen kann, nimmt mir endlich die Sorge, ich hätte es einfach nur mit Idioten im Straßenverkehr zu tun.

4. Woran liegt es, dass ich wegen einer bestimmten Sache einkaufen gehe und dann nach Hause komme und ALLES MÖGLICHE gekauft habe, BIS AUF DIESE SACHE, wegen der ich ursprünglich losgezogen bin? Läuft das auch unter Demenz? Und sollte ich mir dann langsam Sorgen machen?

Antworten? Nicht auf dieser Seite des Blogs. Bei Euch, irgendwer?

Erkenntnis des Tages:

Müsli sollte angerührt und verspeist werden. Ohne Verzögerungen.

Heute morgen reichte mir die Zeit zum Frühstücken nicht. Wer mich kennt, wird sich verwundert die Äuglein reiben: FRÜHSTÜCKEN? Jaja, neue Umstände erfordern neue Maßnahmen. Auf alle Fälle habe ich mir ein bisschen Müsli mit einem Joghurt und einer kleingeschnibbelten Banane in eine T*pperschüssel gefüllt und ins Büro getragen.
Dort angekommen fand sich frischer, noch leicht warmer Käsekuchen in der Kaffeeküche, um den Geburtstag eines Kollegen abzurunden. Das Müsli, das wird hoffentlich jeder verstehen, wurde auf die Ersatzbank gesetzt und der Kuchen wurde verspeist.
Als ich gegen halb elf dann doch ein leichtes Hungergefühl verspürte, öffnete ich die Schüssel.
Zunächst waberte mir ein fast ohnmachtsauslösender Duft von Banane entgegen. Dann musste ich feststellen, dass das einst knusprige Müsli eine fädenziehende Allianz mit dem Joghurt eingegangen war. Nach drei Löffeln des Breis entschied ich mich, das Mittagessen abwarten zu können.
Heute mittag also ein letzter Versuch. Mittlerweile hat sich die Flüssigkeit aus dem weißen Joghurt von den festen Bestandteilen desselben gelöst und schwappt in der Schüssel herum. Die Banane ist zu braunen Klumpen gereift und das Müsli ist als solches kaum noch von der Banane zu unterscheiden. Ich fürchte fast… dass das starkduftende Konglomerat heute abend den Weg in die Biotonne finden wird.

Memo an mich: Müsli in Einzelteilen mitnehmen und später zusammenbauen.
Seufz.

Meine Mama…

…ist natürlich die Beste und weiß alles. Nur wenn es um PC oder Handy geht, bedarf sie MANCHMAL meiner Hilfe. Vorgestern rief sie mich an, um mir zu sagen, dass sie wohl irgendwo draufgedrückt habe auf ihrem Handy. Jedenfalls könne man jetzt keine sms mehr schicken und nicht mehr anrufen. Wir klapperten alles ab, was naheliegend war. Aber das Handy weigerte sich standhaft. Ich meinte, Mama, hast du das Handy mal aus- und wieder eingeschaltet? Sie fragte verdutzt, wie, ein- und ausschalten? Das geht doch nicht aus…?
Ich: “doch, klar, man kann’s doch auss halten. Sag nicht, du hast es noch gar nie nicht ausgeschaltet?!”
Sie: “Wozu denn, dann brauch ich ja keins, wenn keiner anrufen kann.”

Ich gebe zu, ihre Logik macht mich sprachlos. Wir finden also die Taste und klären natürlich vorher, dass sie auch den richtigen Pin hat, um es wieder in Betrieb zu nehmen. Sie erzählt mir aufgeregt, was passiert (das Display wird grau, da sind zwei Hände, jetzt dudelts, jetzt ist es… Schwarz…)
Auch das Einschalten klappt problemlos.
Aber:
“Das Symbol ist noch da.”
Ich: “welches Symbol??”
Sie: “Der Schlüssel!”
Ich: “oh Mama, du hast die Tastensperre drin!”
Sie (leicht genervt): “Hör mal, wie das geht, weiß ich doch, neee, das Symbol ist nicht rechts sondern links und es ist glaube ich gar kein Schlüssel…. Ich hol mal die Lupe… Ne, weißte, was das ist? Eine Schere!”

Mein Papa mischt sich aus dem Hintergrund ein: “ha, die haben ihr die Leitung abgeschnitten!”
Wir durchsuchen gemeinsam Bedienungsanleitungen, fernmündlich per Internet, und ich suche mich durch Foren. Keiner berichtet über eine Schere auf dem Display.
Gestern morgen bekam ich eine sms. Handy geht plötzlich wieder. Ich musste eine Weile nachdenken und betrachtete mein eigenes Display. Ich hatte grade wohl sehr schlechten Empfang… Links oben zeigte sich ein winziger Sendemast und daneben ein einziger Balken. Sendemast? Für mich sah er so aus, aber mit viel Fantasie könnte man ihn auch für eine zugeklappte Schere halten. MAMA!

*CHRRRRR*

Falls es jemanden interessiert – Frau Venus hat durchgepennt heute Nacht! In einem Rutsch! Tief und fest! Vielleicht lag’s doch an der Wasserbett-Temperatur? Auf jeden Fall ist man ein ganz anderer Mensch, wenn man gut geschlafen hat. Hach!

Insomnia…

…heute Nacht von halb vier bis fünf. *gnurf* Und um halb sechs ging der Wecker runter. DA war ich dann grad wieder im Tiefschlaf. Danke auch. *MAUL*

Ne, wat is dat schön!

Vermutlich wimmelt es hier im Blogland gerade vor Frühlingsposts, dann kommt’s auf einen mehr oder weniger auch nicht mehr an – die Sonne! Sie scheint! Sie macht mich glücklich! Sie BRUTZELT geradezu vom Himmel! So sehr, dass ich heute morgen nur im Blazer aufgebrochen bin! (Natürlich war ich sonst auch angezogen, aber eben ohne dicke Jacke!)UND: Ich trage keine Strümpfe mehr! Was für ein Gefühl für meine Füße. Und durchgeschlafen hab ich außerdem! Und überhaupt! Und sowieso!
Was macht das Wetter denn bei euch?

Mein Magen…

…hatte die letzten beiden Tage keine Lust zu arbeiten. Geschweige denn alles, was danach kommt. So hütete ich also unsere Couch und unser Bett zwei Tage lang und kann bestätigen, dass sich beide Möbelstücke auch unter Tage tadellos aufführen. Aber boah, war mir langweilig gestern…

Schönes Arbeiten…

…ist das, wenn man von seinem Chef einen fetten Blumenstrauß bekommt, weil man die 20-seitige Übersetzung “so schnell und so super” gemacht hat…

“Der Vermieter…” WER PARKT DA?!

Stellt Euch vor, Euch gehört ein großes Wohn- und Geschäftshaus. Davor habt ihr Parkplätze, die ihr vermietet.
Nun steht da ein Auto, das ihr nicht kennt. Zwei Monate lang. Wird im Winter nicht bewegt und eingeschneit. Ihr fragt die Menschen, die in diesem Haus arbeiten, von denen gehört keinem das Auto.
Wäre es nicht naheliegend, sich kurz eine Liste zu machen mit allen vermieteten Parkplätzen und deren Mietern, und so vielleicht rauszufinden, WER außerhalb der Hausgemeinschaft sonst noch alles Parkplätze gemietet hat und evtl. da mal nachzufragen?

Nun ja. Der Vermieter, mit dem ich gestern telefonierte, war völlig aufgebracht. Da parke seit MONATEN ein dunkles BMW-Coupé auf seinem Parkplatz. Er habe die Polizei eingeschaltet und die hätten ihm gesagt, er müsste den Abschlepper bezahlen. Auch die Hinterreifen dürfe er nicht so einfach abmontieren… Er habe gerichtlich gegen diesen Wildparker vorgehen wollen, bis die Polizei mittels Halterabfrage herausgefunden hatte, dass es sich um einen Kollegen von mir handelte. Dem er KEINEN Parkkplatz vermietet habe.
Ich konnte mir ein ungläubiges Grinsen nicht verkneifen und sagte: “Wenn man bei Ihnen also einen Parkplatz anmietet, dann darf man explizit nur sein eigenes Fahrzeug darauf abstellen? Und nicht etwa einem Kollegen gestatten, dort zu parken?”
Er war sichtlich verwirrt. “Nein, WESSEN Auto der Mieter da parken lässt, ist mir ja egal, aber wer soll denn der Mieter des Parkplatzes sein?!”
“Na… Herr XY, ein anderer Kollege…” Ich grinste immer noch. Der arme Mann am anderen Ende konnte das nicht glauben. “Sie wollen mir jetzt nicht sagen, Herr XY belege hier einen meiner Parkplätze ohne dafür zu bezahlen… das haben wir gleich… hier im Vertrag steht… ‘dazu gehört ein Stellplatz in der Ach-guck-einer-an-Straße 12… der für monatlich 25 Euro… gemietet…”
Ich mischte mich ein… “Sehen Sie? Mein einer Kollege bezahlt den Platz, der andere darf darauf parken. Ist doch nicht so schwer, oder?”
“Ja aber… da hätte ich mir ja viel Ärger ersparen können… aber der hätte doch Bescheid sagen können… ” Ich meinte “Nun ernsthaft, wer rechnet schon damit, dass er seinem Vermieter mitteilen muss, wie das Auto aussieht, dass er auf SEINEM BEZAHLTEN Parkplatz abstellt…”
Er war dann etwas zerknirscht. Und plötzlich wieder ganz in höflich-freudiger Plauderlaune.

Aber d