Das Geldgeschenk, das der Himmel geschickt hat. Per Elefantenbote.

Kennt ihr die Leute, die alles haben und sich nichts wünschen? Die zu Geburtstagen einladen und einen vor schier unlösbare Rätsel stellen? Jeder kennt die. (Und wie sehr liebe ich da kleine Kinder, die unbescheiden das Lego-Prospekt aufblättern und ankreuzen, was sie sich wünschen. Alles, halt.) Wir waren am Wochenende zu einem vierzigsten Geburtstag eingeladen und das Geburtstagskind wünschte sich einen Beitrag zur Haushaltskasse. Bei dem Gedanken, Geld in einen Umschlag zu stecken, schluckte ich trocken.

Und dann hirnte ich kurz und hatte die Idee, ein Papierschiff auf eine Landkarte zu kleben, gefolgt von kleinen Booten aus Geldscheinen. Also machte ich mich auf in die Bastelabteilung des hiesigen Gartenmarkts. „Das Geldgeschenk, das der Himmel geschickt hat. Per Elefantenbote.“ weiterlesen

Rosen, Tulpen, Nelken, Muttertagsblumen welken? Nehmt Bügelperlen!

Der geneigte Leser dieses Blogs weiß vermutlich, dass aufgezwungenen Feiertage wie Muttertag und Vatertag nicht unbedingt meins sind. Ich möchte von meiner Familie lieber unterm Jahr einfach so mal überrascht werden, als einen einzigen Ehrentag zugestanden zu bekommen. Trotzdem wird das Kind auch dieses Jahr aus dem Kindergarten selbstgebasteltes Schnickeldi mitbringen und ich werde selbstredend gerührt sein und es auf ewig aufheben. Was ich allerdings gerne mag – die Omas beschenken. Denn schließlich sind sie irgendwie ja auch Schuld dran, dass ich die Freuden der Mutterschaft erleben durfte. Und so hirnte ich eine ganze Weile, was wir denn basteln könnten, das a) dem Kind Freude macht und b) den Omas von Nutzen sein würde. Letztes Jahr ist uns das eingefallen. Ich sinnierte über gemalte Karten bis hin zu einem besonderen Bild für die Oma und sah in Gedanken vor mir, wie sie es an ihre Pinnwand pinnen und nach ein paar Wochen gegen Arztterminzettel und Müllkalender austauschen müssten aus Platzgründen. Und plötzlich war die Idee geboren – die Pinnwand! Zentraler Ort in den Küchen beider Großeltern. Manchmal liegt das Gute ja wirklich nah. Die Omas brauchen Pinnwandmagnete, die hübsch aussehen. Und während ich diesen Geistesblitz hatte, vergrub das Kind seine Hand in Bügelperlen, was einen zweiten Geistesblitz auslöste. Wir basteln Magnete aus Bügelperlen. Und noch dazu in Blumenform! Blumen zum Muttertag gehen ja wohl immer. Und Nichtwelkende sind der Hit in Tüten.

Sie leuchten mit ihren natürlichen Vertretern um die Wette - unsere Blumen aus Bügelperlen.

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Hattu Möhrchen? Mit Kartoffelstempel zum Osterpapier

Nein? Muttu stempeln!  Ok, Scherz beiseite. Ostern kommt bei uns immer völlig überraschend. Ich ignoriere wochenlang goldene und violette Schokohasen im Supermarkt und bilde mir ein, es daure noch Wochen bis ich mich um die Osternester kümmern muss. Und dann stelle ich in der Woche vor Ostersonntag fest, dass Ostern jetzt echt da ist und es für langwierige Basteleien und Tutorials echt zu knapp ist. Guten Morgen auch. Aber heute morgen ereilte mich dann doch ein österlicher Geistesblitz und zwar bei den Kartoffeln im Keller. Ich habe gestern die Ostergeschenke für das Minimädchen besorgt und beschlossen, sie in Packpapier zu wickeln. Das Kind legt noch keinen gesteigerten Wert auf teures Geschenkpapier, sondern rupft alles an Verpackung ab ohne Gnade. Teures Papier und aufwändige Verpackung zu besorgen wäre also im wahrsten Sinn des Wortes rausgeschmissenes Geld. In meinem Kopf ratterte es, als ich die Kartoffeln aus dem Sack nahm. Farben? Check. Pinsel? Check. Kartoffel, Papier, Messer, Zeit? Check. Naja. Zeit nicht wirklich, aber das kennt man ja. Die Sache mit dem Kartoffelstempel dauert ja auch nicht lange. „Hattu Möhrchen? Mit Kartoffelstempel zum Osterpapier“ weiterlesen

Basteln – die Krankenlager-Edition

Es gibt Dinge, die braucht kein Mensch. Hustenschnupfennebenhöhlen zum Beispiel. Was bei der Kleinsten begann, setzte sich ungnädig beim Gatten und letztlich auch bei mir fort. Wir alle husten, röcheln, schniefen und rotzen um die Wette. Am fittesten ist natürlich das Kind, das heute trotzdem den Kindergartenstart verpasste, weil wir es ausschlafen ließen. Muss auch mal sein. (Und weder ich noch mein Mann fühlten uns heute morgen in der Lage, den Weg zum Kindergarten zu bestreiten. Bazillen voraus.) Was wir nicht bedachten – zwei schlappe Erwachsene und ein fittes UND ausgeschlafenes Kind sind eine denkbar anstrengende Kombination. Vor allem, wenn das Kind seit dem Aufstehen nur eines will – basteln. Un-be-dingt-jetzt-so-fort. „Basteln – die Krankenlager-Edition“ weiterlesen

Fensterbild – wer piept denn da?

 

Viele Ideen gären sehr lange in meinem Kopf, bis ich endlich in der richtigen Stimmung bin, sie anzugehen. Dieses Fensterbild für Hannahs Kinderzimmer hatte ich schon lange ganz fest vor meinem inneren Auge. Mit der Folientechnik hatte ich zu Weihnachten einen Tannenbaum gebastelt, der jetzt einfach ein bisschen last season war. Und weil meine Kleine immer ganz gebannt vorm Futterhäuschen sitzt und die Vögel beobachtet, war die Entscheidung dann schnell getroffen – ans Dachfenster im Kinderzimmer gehören unsere gefiederten Besucher.

Der Kleiber flattert auch über unser Dachfenster

 

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Bemalte Einkaufsbeutel zum Muttertag

Der Muttertag und ich sind ja eigentlich keine großen Freunde. Vielleicht kommt das daher, dass meine eigene Mama nie wollte, dass um den Tag ein besonderes Aufheben gemacht wurde. Irgendwie habe ich ihre Selbstverständlichkeit übernommen, dass es keinen speziellen Tag braucht, um seine Mutterschaft feiern zu lassen. Seit ich selber Mama bin, habe ich zum Muttertag zumindest einen anderen Bezug als zuvor. Und vielleicht wird mein Kindergartenkind mir etwas basteln. Und womöglich werde ich das kleine Werk völlig entzückt an die Wand pinnen oder auf die Kommode stellen und ich ehrlich und wirklich grenzenlos darüber freuen. Kann schon sein. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum ich eine Bastelidee zum Muttertag umgesetzt habe, die ich schon lange einmal ausprobieren wollte. Weil weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter große Fans von Gutscheinen oder Dingen zum irgendwo hinstellen sind, passt die folgende Bastelei wunderbar zu beiden.

Auch an die Mama wurde gedacht

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Muttertag – das Glück soll blühen!

„Am 8. Mai ist Muttertag!“ – schenkt man dem Schaufenster des hiesigen Juweliers Glauben, ist es Zeit, für die liebe Frau Mama ein kleines Schmuckstück zu kaufen. Oder auch ein Großes. Mit Perlen. Oder Brilliantem. Oder noch besser – mit beidem.

Wer keine Lust hat, sich dem Konsumzwang zu beugen und auch sonst eher die kleinen Gesten zu schätzen weiß, hat vielleicht Freude mit meinem heutigen, kleinen und schnellen DIY – eine Karte zum Muttertag.

Das fertige Titelblatt der Karte

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Lollipop-Memory, oder: Spaß am Stiel

Neulich hatte ich Euch erzählt, dass ich in der Bastelabteilung relativ unbeherrscht zugeschlagen hatte. Unter anderem habe ich Holzstäbchen gekauft, die wie Eisstiele aussehen. Daraus entstanden bereits diese lustigen Holzpuzzles. Dann überlegte ich eine Weile, was ich aus den restlichen Eisstielen wohl machen würde. Und ging mit dem Kind einkaufen. In einem Bekleidungsgeschäft fragte mich die Verkäuferin, ob die Kleine einen Lutscher am Stiel bekommen dürfe. Und bei ihren Worten fielen in meinem Kopf Puzzleteile zusammen und ich hatte viele bunte Lutscher vor Augen – damit kann man doch prima Memory spielen!

Some days ago I’ve told you that I bought a lot of stuff from the crafting section. I bought popsicle sticks and already made some puzzles with them. I thought a while what to do with the rest of the sticks. One day I went shopping with my daughter and the lady in the shop asked us, whether she may have a lollipop. And in that very moment I knew what my next crafting project will be! A lollipop-memory!

Fertige Lollis

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„All you need for picknick“ – Teller

Ihr Lieben, die Ostertage liegen hinter uns, jetzt kann der Frühling so richtig durchstarten. Ich habe Euch letzte Woche von unserem Trip an den Bodensee erzählt und ich hoffe, dass noch viele sonnige und schöne Tage dort folgen. Und was liegt da näher, als sich gut zu rüsten für das genussvolle Leben im Freien? Mein Stichwort lautet: Picknick!

My lovelies, easter is already over, now I’m ready for spring! Last week I told you about our trip to the lake of Constance. I hope we will have more sunny days down there. So now let’s get ready for some joy outdoors. My keyword is picknick!

Picknickteller, vier Musterbeispiele

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Gestatten: Magda, die Anziehpuppe. Von uns für Euch!

Magda, die Anziehpuppe, probiert ein Kleid an

Als meine Tochter noch (NOCH) kleiner war, interessierte sie sich herzlich wenig für Puppen. Sie zog sie maximal an den Haaren hinter sich her, fand aber Kuscheltiere viel spannender. Seit geraumer Zeit aber trägt sie ihre Babypuppe umher, schiebt sie im Puppenbuggy herum und gibt ihr Fläschchen. Das mit dem An- und Ausziehen klappt noch nicht immer alleine, aber sie bemüht sich redlich, ihr Baby etwa zwölfmal täglich zu wickeln und an- und wieder auszuziehen.

Folgende Szene spielte sich neulich in unserem Badezimmer ab: Ich stand unter der Brause, als das Kind zeternd ins Bad kam. „Ich krieg die Hose nicht runter“, schimpfte sie und polterte mit der armen Babypuppe an die Tür meiner Dusche. Ich beschwichtigte die maulige Puppenmutter und hatte einen Gedankenblitz. „Gestatten: Magda, die Anziehpuppe. Von uns für Euch!“ weiterlesen