Basteln – wenn der große Flow kommt …

1 Mein geliebtes Tochterkind lag mir gestern morgen die ganze Zeit mit ihren Bastelwünschen in den Ohren, wir erinnern uns. Auch am Nachmittag war noch soviel Bastelenergie im Haus, dass ich mich ergab und die Kleine einen Stock tiefer zur Oma schickte, um blaues Bastelpapier zu holen. Und während ich auf die Rückkehr des Spross‘ wartete, entstand eine kleine Unterwasserwelt vor meinem geistigen Auge. Und weil sich das mit dem Papier irgendwie hinzog (Kind war bei Oma und hatte nicht die Absicht, jemals von dort wieder mit Papier aufzutauchen, treulose Brut), begann ich schon mal alleine. Ich pinselte und klebte, schnibbelte und freute mich über die bronchienschonende Tätigkeit. Am Ende meiner Arbeit war neue Kinderzimmer-Deko entstanden. Da sag noch einer, so ein grippaler Infekt wäre zu nichts gut. Weiterlesen

Minimal me

Vielleicht liegt es an meinen Augen. Die so langsam hüstel in die Jahre kommen. Vielleicht liegt es aber auch an einer gewissen Entwicklung, die jeder wohl im Lauf seines Lebens durchmacht. Ich stelle an mir jedenfalls in letzter Zeit ein paar Veränderungen fest. (Nee, ich werde nicht kurzsichtiger. Ok, das Knie zwickt hie und da mal. Abwechselnd das Linke und das Rechte. Aber das hat rein gar nichts mit dem Alter zu tun. WELCHES ALTER??) Weiterlesen

Der Tochter neues Zimmer – das große Makeover

Ich saß gefühlt tagelang auf Kartonschollen zwischen Kallax und Hemnes. Nein, das sind keine schwedischen Inseln. Leider. Aber Schweden ist schon mal nicht schlecht. Es wurde geschraubt, gebohrt, gehämmert, geflucht, geseufzt und geschwitzt. Aber: die ganze Arbeit hat sich ausgezahlt. Denn das Tochterkind hat ein neues Kinderzimmer bekommen – und mit neu meine ich: Allein der Schreib-/Mal-/Wickel-/Kreativtisch und das (fast neue) Bett sind geblieben. Der ganze Rest ist rausgeflogen. Weiterlesen

„Liebling, wir müssen renovieren.“

Manchmal schiebt man eine Situation monate-, gar jahrelang vor sich her. Lebt damit. Arrangiert sich irgendwie. Bis plötzlich, aus heiterem Himmel quasi, die Erlösung und Erleuchtung kommt. Als ich neulich bei meinem Tochterkind im Zimmer lag und die dunkle Schrankfront gefühlt minutenlang anstarrte, formte sich in meinem Kopf eine zarte Idee…

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Osterhase, rück mal…

…die Eier raus! Zu früh sagst Du? Ostern sei erst in ein paar Wochen? Ja du hast gut reden! Du gibst Dir mit den Eiern vielleicht auch nicht soviel Mühe wie ich. Ich habe nämlich auf Pinterest (mal wieder) eine ganz wunderbare Basteltechnik für mich entdeckt. Quilling heißt das Zauberwort. „Du meinst q-u-i-l-t-e-n“, meinte meine Mama, als ich ihr davon erzählt habe. Nein, meine ich nicht. Das Gebastel, das mich grade völlig fasziniert, hat nichts mit Stoffquadraten zu tun, sondern mit schmalen Papierstreifchen. Die werden in Fummelarbeit gebogen und geklebt, so dass ganze Bilder und Formen daraus entstehen. Ich bin ja schwer verliebt in sowas.

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Mein schwarzer Daumen…

Jedesmal, wenn mein Mann mit der Gießkanne eine Runde durchs Haus dreht, habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen. Das bedeutet nämlich, ich habe mal wieder nicht bemerkt, dass unser Grünzeug kurz vor dem Ableben ist.

Ihr müsst Euch das ungefähr so vorstellen:

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Warum Miss Marple an allem Schuld ist.

Ich liebe Miss Marple. Von dieser alten, schrulligen und doch so cleveren Lady, die mit ihrem Helfeshelfer die verzwicktesten Kriminalfälle löst, krieg ich nie genug. Als die Bügelwäsche gestern endlich erledigt war (wir fliegen auf den Mond aber wir haben noch keine Waschmaschine erfunden, die auch bügelt und faltet? Hallo?) hab ich es mir mit einer Tasse Chai auf der Couch gemütlich gemacht und den DVD-Player angeschmissen. Ich entspanne mich, sobald ich die Titelmelodie höre. Aber das viele Schwarzweißfernsehen hat Spuren hinterlassen. Als ich gestern Abend nämlich auf ebendieser Couch saß, schweifte mein Blick über unsere Kommode. Rosa Hyazinthen blühen da. Und rosa Primeln. Viel zu viel Farbe. Und plötzlich war sie da, die Inspiration.

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Es ist ja so…

…mit der Inspiration: Sie fragt einen nicht. Sie fragt nicht, ob sie jetzt grade gelegen kommt oder ob sie vielleicht morgen wieder kommen soll? Andererseits, wenn man auf sie wartet, kommt sie auch manchmal gar nicht. Aber gestern, da kam sie. Ungefragt.

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Weihnachtsdeko – the schlichter, the better

Früher konnte er gar nicht bunt genug sein, der Weihnachtsbaum. In den letzten Jahren allerdings spüre ich immer wieder das Bedürfnis nach Schlichtheit und zurückgenommenen Farben. So ist ein Teil meiner Weihnachtsdeko bereits jetzt fertig und steht am Platz, weil sie so simpel und dekorativ ist, dass ich mich die nächsten Wochen bis Weihnachten sicher nicht daran satt sehen werde.

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Zweckentfremdet!

Was seht ihr hier?

Wie, Wäscheklammern? (Überschrift nicht gelesen, wa? 😉 )

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