Regenbogen-Einhorn … hier wird’s bunt

Ihr Lieben, ich mache mich hier derzeit etwas sehr rar. Das ist zum einen unserem Familienurlaub geschuldet, in dem wir intensiv Zeit miteinander verbracht haben. Leben mal ganz analog. Wir haben tolle und sonnige Tage im schönen Nürnberg verbracht, haben meine beste Freundin in ihrem neuen Zuhause besucht, waren schwimmen, haben imposante Albbüffel besucht, waren in Gengenbach im Schwarzwald, haben Deko und Geschirr gekauft, viel miteinander gelacht, gekocht und die Zeit genossen. Hin und wieder hat sich auch ein echter Regenbogen am Himmel gezeigt. 🙂

Zum anderen hat mich seit zwei Wochen der Arbeitsalltag schon wieder fest im Griff. Es ist tatsächlich so, dass ich zwar „nur“ drei volle Tage arbeite, aber vieles ist dadurch strenger durchgetaktet. Montags steht der Großeinkauf an, Freitags der Hausputz. Von Dienstag bis Donnerstag tauche ich in der Welt der Tasten und Termine ab. Der Samstag gehört meinen zwei Liebsten. Gestern beispielsweise haben wir ein Drachenfest besucht.

Und jetzt lasst mich elegant die Kurve kriegen – weil wir dadurch mittlerweile ganz gut organisiert sind, weiß ich jetzt schon, dass ich kurz vor Hannahs Geburtstag am 1. November wieder null Zeit und tausend Ideen habe. Und weil Hannah sich absolut sicher ist, aus ihrem Kindergeburtstag eine Regenbogen-Einhorn-Party zu machen, bereiten wir schon jetzt vor, was vorzubereiten ist. Und genießen tatsächlich wertvolle Mutter-Tochter-Zeit bei Bastelaktionen wie der heutigen.

Schon zu Sommeranfang haben wir am Bodenseestrand viele flache Kiesel gesammelt. Für eines dieser „Schaumermal-Projekte“. Neulich hatte ich die zündende Idee – die Kiesel werden Platzsteine für die Geburtstagsgäste.

Während Hannah also heute eifrig die Steine mit weißer Acrylfarbe grundiert hat, habe ich anschließend den etwas filigraneren Regenbogen aufgemalt, ebenfalls mit Acrylfarbe und einem sehr feinen Pinsel.

Sobald die Gästeliste feststeht, werden wir die Namen ergänzen. Allein das Geburtstagskind selbst ist ja schon mal sicher. 🙂

Unseren letzten Kindergeburtstag findet ihr hier. Das Thema war „Wald“.

Auch heute bin ich gerne wieder in der Runde der Kreativen dabei:

Creadienstag  

Dienstagsdinge

Handmade on Tuesday

Das Geldgeschenk, das der Himmel geschickt hat. Per Elefantenbote.

Kennt ihr die Leute, die alles haben und sich nichts wünschen? Die zu Geburtstagen einladen und einen vor schier unlösbare Rätsel stellen? Jeder kennt die. (Und wie sehr liebe ich da kleine Kinder, die unbescheiden das Lego-Prospekt aufblättern und ankreuzen, was sie sich wünschen. Alles, halt.) Wir waren am Wochenende zu einem vierzigsten Geburtstag eingeladen und das Geburtstagskind wünschte sich einen Beitrag zur Haushaltskasse. Bei dem Gedanken, Geld in einen Umschlag zu stecken, schluckte ich trocken.

Und dann hirnte ich kurz und hatte die Idee, ein Papierschiff auf eine Landkarte zu kleben, gefolgt von kleinen Booten aus Geldscheinen. Also machte ich mich auf in die Bastelabteilung des hiesigen Gartenmarkts. „Das Geldgeschenk, das der Himmel geschickt hat. Per Elefantenbote.“ weiterlesen

Rosen, Tulpen, Nelken, Muttertagsblumen welken? Nehmt Bügelperlen!

Der geneigte Leser dieses Blogs weiß vermutlich, dass aufgezwungenen Feiertage wie Muttertag und Vatertag nicht unbedingt meins sind. Ich möchte von meiner Familie lieber unterm Jahr einfach so mal überrascht werden, als einen einzigen Ehrentag zugestanden zu bekommen. Trotzdem wird das Kind auch dieses Jahr aus dem Kindergarten selbstgebasteltes Schnickeldi mitbringen und ich werde selbstredend gerührt sein und es auf ewig aufheben. Was ich allerdings gerne mag – die Omas beschenken. Denn schließlich sind sie irgendwie ja auch Schuld dran, dass ich die Freuden der Mutterschaft erleben durfte. Und so hirnte ich eine ganze Weile, was wir denn basteln könnten, das a) dem Kind Freude macht und b) den Omas von Nutzen sein würde. Letztes Jahr ist uns das eingefallen. Ich sinnierte über gemalte Karten bis hin zu einem besonderen Bild für die Oma und sah in Gedanken vor mir, wie sie es an ihre Pinnwand pinnen und nach ein paar Wochen gegen Arztterminzettel und Müllkalender austauschen müssten aus Platzgründen. Und plötzlich war die Idee geboren – die Pinnwand! Zentraler Ort in den Küchen beider Großeltern. Manchmal liegt das Gute ja wirklich nah. Die Omas brauchen Pinnwandmagnete, die hübsch aussehen. Und während ich diesen Geistesblitz hatte, vergrub das Kind seine Hand in Bügelperlen, was einen zweiten Geistesblitz auslöste. Wir basteln Magnete aus Bügelperlen. Und noch dazu in Blumenform! Blumen zum Muttertag gehen ja wohl immer. Und Nichtwelkende sind der Hit in Tüten.

Sie leuchten mit ihren natürlichen Vertretern um die Wette - unsere Blumen aus Bügelperlen.

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Hattu Möhrchen? Mit Kartoffelstempel zum Osterpapier

Nein? Muttu stempeln!  Ok, Scherz beiseite. Ostern kommt bei uns immer völlig überraschend. Ich ignoriere wochenlang goldene und violette Schokohasen im Supermarkt und bilde mir ein, es daure noch Wochen bis ich mich um die Osternester kümmern muss. Und dann stelle ich in der Woche vor Ostersonntag fest, dass Ostern jetzt echt da ist und es für langwierige Basteleien und Tutorials echt zu knapp ist. Guten Morgen auch. Aber heute morgen ereilte mich dann doch ein österlicher Geistesblitz und zwar bei den Kartoffeln im Keller. Ich habe gestern die Ostergeschenke für das Minimädchen besorgt und beschlossen, sie in Packpapier zu wickeln. Das Kind legt noch keinen gesteigerten Wert auf teures Geschenkpapier, sondern rupft alles an Verpackung ab ohne Gnade. Teures Papier und aufwändige Verpackung zu besorgen wäre also im wahrsten Sinn des Wortes rausgeschmissenes Geld. In meinem Kopf ratterte es, als ich die Kartoffeln aus dem Sack nahm. Farben? Check. Pinsel? Check. Kartoffel, Papier, Messer, Zeit? Check. Naja. Zeit nicht wirklich, aber das kennt man ja. Die Sache mit dem Kartoffelstempel dauert ja auch nicht lange. „Hattu Möhrchen? Mit Kartoffelstempel zum Osterpapier“ weiterlesen

Basteln – wenn der große Flow kommt …

1 Mein geliebtes Tochterkind lag mir gestern morgen die ganze Zeit mit ihren Bastelwünschen in den Ohren, wir erinnern uns. Auch am Nachmittag war noch soviel Bastelenergie im Haus, dass ich mich ergab und die Kleine einen Stock tiefer zur Oma schickte, um blaues Bastelpapier zu holen. Und während ich auf die Rückkehr des Spross‘ wartete, entstand eine kleine Unterwasserwelt vor meinem geistigen Auge. Und weil sich das mit dem Papier irgendwie hinzog (Kind war bei Oma und hatte nicht die Absicht, jemals von dort wieder mit Papier aufzutauchen, treulose Brut), begann ich schon mal alleine. Ich pinselte und klebte, schnibbelte und freute mich über die bronchienschonende Tätigkeit. Am Ende meiner Arbeit war neue Kinderzimmer-Deko entstanden. Da sag noch einer, so ein grippaler Infekt wäre zu nichts gut. „Basteln – wenn der große Flow kommt …“ weiterlesen

Basteln – die Krankenlager-Edition

Es gibt Dinge, die braucht kein Mensch. Hustenschnupfennebenhöhlen zum Beispiel. Was bei der Kleinsten begann, setzte sich ungnädig beim Gatten und letztlich auch bei mir fort. Wir alle husten, röcheln, schniefen und rotzen um die Wette. Am fittesten ist natürlich das Kind, das heute trotzdem den Kindergartenstart verpasste, weil wir es ausschlafen ließen. Muss auch mal sein. (Und weder ich noch mein Mann fühlten uns heute morgen in der Lage, den Weg zum Kindergarten zu bestreiten. Bazillen voraus.) Was wir nicht bedachten – zwei schlappe Erwachsene und ein fittes UND ausgeschlafenes Kind sind eine denkbar anstrengende Kombination. Vor allem, wenn das Kind seit dem Aufstehen nur eines will – basteln. Un-be-dingt-jetzt-so-fort. „Basteln – die Krankenlager-Edition“ weiterlesen

Der vierte Geburtstag – Fliegenpilz-Einladungen

 Ich geb’s zu, ich gehöre zu den Müttern, die gerne Themengeburtstage feiern. Wir hatten schon „Alles grün“, „Monster“ und „Im Zoo“. Dieses Jahr, womöglich angeregt durch die ersten Waldwochen im Kindergarten, sprang mich das Thema „Wald“ einfach an. Und ich hatte auch ganz spontan die Idee für die Einladungen dazu – ein Fliegenpilz!Einladungen für Lana, Lasse und Ben - dieser süße Fliegenpilz ist garantiert ungiftig! „Der vierte Geburtstag – Fliegenpilz-Einladungen“ weiterlesen

Fensterbild – wer piept denn da?

 

Viele Ideen gären sehr lange in meinem Kopf, bis ich endlich in der richtigen Stimmung bin, sie anzugehen. Dieses Fensterbild für Hannahs Kinderzimmer hatte ich schon lange ganz fest vor meinem inneren Auge. Mit der Folientechnik hatte ich zu Weihnachten einen Tannenbaum gebastelt, der jetzt einfach ein bisschen last season war. Und weil meine Kleine immer ganz gebannt vorm Futterhäuschen sitzt und die Vögel beobachtet, war die Entscheidung dann schnell getroffen – ans Dachfenster im Kinderzimmer gehören unsere gefiederten Besucher.

Der Kleiber flattert auch über unser Dachfenster

 

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Bemalte Einkaufsbeutel zum Muttertag

Der Muttertag und ich sind ja eigentlich keine großen Freunde. Vielleicht kommt das daher, dass meine eigene Mama nie wollte, dass um den Tag ein besonderes Aufheben gemacht wurde. Irgendwie habe ich ihre Selbstverständlichkeit übernommen, dass es keinen speziellen Tag braucht, um seine Mutterschaft feiern zu lassen. Seit ich selber Mama bin, habe ich zum Muttertag zumindest einen anderen Bezug als zuvor. Und vielleicht wird mein Kindergartenkind mir etwas basteln. Und womöglich werde ich das kleine Werk völlig entzückt an die Wand pinnen oder auf die Kommode stellen und ich ehrlich und wirklich grenzenlos darüber freuen. Kann schon sein. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum ich eine Bastelidee zum Muttertag umgesetzt habe, die ich schon lange einmal ausprobieren wollte. Weil weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter große Fans von Gutscheinen oder Dingen zum irgendwo hinstellen sind, passt die folgende Bastelei wunderbar zu beiden.

Auch an die Mama wurde gedacht

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Muttertag – das Glück soll blühen!

„Am 8. Mai ist Muttertag!“ – schenkt man dem Schaufenster des hiesigen Juweliers Glauben, ist es Zeit, für die liebe Frau Mama ein kleines Schmuckstück zu kaufen. Oder auch ein Großes. Mit Perlen. Oder Brilliantem. Oder noch besser – mit beidem.

Wer keine Lust hat, sich dem Konsumzwang zu beugen und auch sonst eher die kleinen Gesten zu schätzen weiß, hat vielleicht Freude mit meinem heutigen, kleinen und schnellen DIY – eine Karte zum Muttertag.

Das fertige Titelblatt der Karte

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