Seeluft macht hungrig – wir sind wieder da!

Unser Hausschwan

Da bin ich wieder. Falls sich jemand gewundert hat, dass es ein paar Tage so still war hier – ich habe mir meinen letzten Post selbst zu Herzen genommen und mir eine Auszeit mit meinen beiden Lieblingsmenschen gegönnt. Davon – wie das halt so ist im echten Leben – der erste Tag völlig verregnet (wozu gibt es Buchläden mit Café?) und der zweite dafür mit Sonne pur. Wir haben uns die Seeluft am Bodensee um die Nasen wehen lassen und das süße Nichtsmüssen genossen. (Ihr erinnert Euch: Campen ist nix für Weicheier!) Weiterlesen

Das Sackgesicht am Frühstückstisch

Der langjährige Blogleser mag sich jetzt über die Überschrift wundern. Er möge meine Wortwahl entschuldigen, aber trotz intensivster Grübelei fällt mir kein passenderer Ausdruck ein für den Herrn, der uns beinahe am Samstagmorgen im Hotel die Laune verdorben hätte. Beinahe natürlich nur, denn wir waren ja im Urlaub und das Sackgesicht nicht. Und gute Laune ist etwas, was bei uns in keinen Koffer passen würde.

Es war offenbar geschäftlich in Augsburg, dort fand eine Messe für Elektrogroßhändler statt. Und es saß zufällig zwei Tische von uns entfernt beim Frühstück. Eigentlich hätte ich der Herrenrunde keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Aber das Sackgesicht machte lauthals auf sich aufmerksam, als es mit seinem Teller vom Buffet zurück zum Tisch kam und sich darüber aufregte, dass das Hotel dasselbe Essensangebot wie vor fünf Jahren habe. Weiterlesen

Magischer Zeit-Booster fürs Wochenende

Ich habe eine Zeitschleuse gefunden! Während sonst nach Freitag ruckzuck Sonntagabend ist und ich mich regelmäßig frage, wo das Wochenende hin verschwunden ist, hatten wir die letzten drei Tage eine ganz besonders intensive Familienzeit – wir haben recht spontan die Koffer gepackt und sind übers Wochenende weggefahren. Kriterien waren – nicht zu lange Autofahrt, möglichst allwettertauglich und kindertauglich. Da mir bei der Vorstellung von Kinderhotel mit Rundumbespaßung graut, mein Mann kein Flugzeug betritt und ich keine Lust auf Camping hatte, fiel die Wahl auf einen Städtekurztrip – wir waren in Augsburg (was der geneigte Blogleser natürlich längst weiß, ich redete ja tagelang von nix anderem.) Weiterlesen

Es war einmal …

… eine Redakteurin mit einer guten Idee. Der Idee, zu Recherchezwecken den hiesigen Stadtarchivar zu einem Thema zu befragen. An einem Montag. Mit dem höflichen Hinweis, die Antworten auf zwei ausgesprochen simple Fragen doch bitte innerhalb der nächsten beiden Tage zu liefern. Gerne auch telefonisch. Was dem Tagesgeschäft einer TAGESzeitung durchaus entspricht. Weiterlesen

Green hair, don’t care. Und: Follower-Power bitte!

Ihr Lieben, ich brauch da heut zweimal Euren Rat.

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Hallo Alltag!

Lieber Alltag, wie geht es Dir? Hast Du Dich von mir erholen können? Ja? Schön. Jetzt bin ich nämlich wieder da. Wir haben um die tausend Kilometer zurück gelegt im Urlaub. Dabei sind wir eigentlich gar nicht weggefahren. Weiterlesen

Fünf Wahrheiten übers Campen – oder: Warum ich gerne Spießer bin

Wir unterbrechen diese Sendung Ferienetappe für eine wichtige Durchsage für einen wichtigen Blogpost: Eine Ode ans Campen. Aber eigentlich bin ich gar nicht da. Doch, na gut, ein bisschen. Aber wir schalten hier nur ganz kurz in den Arbeits- und Haushaltsmodus (unverschiebbare Termine!), ab Donnerstag ist dann wieder alles auf das „dolce far niente“ in der Sonne und am Wasser eingestellt. (Und jetzt erzählt mir nicht, ihr hättet mich hier schmerzlich vermisst, ich glaube Euch KEIN WORT.)

Damit ihr seht, was ICH vermisse, während ich jetzt so am heimischen Schreibtisch sitze, und natürlich, wie schön es am Bodensee ist, habe ich Euch eine Unmenge Fotos mitgebracht. Und wer jetzt sagt – Camping! Igitt! Wie kann man nur?! – für den habe ich heute fünf Wahrheiten (oder eher Lügen?) über die Sache mit dem Leben ohne gemauerte Wände aufgeschrieben. Weiterlesen

Nein,

ich bin nicht ausgewandert, mein Internetanschluss ist nicht gekappt worden und ich habe auch nicht keine Lust mehr. Mir fehlt schlicht die Zeit zum Bloggen!
Aber nachdem mein Blog mich vermisst, melde ich mich doch mal wieder zu Wort.
Der D-Zug rast noch immer, aber ich habe mich gut an die Reisegeschwindigkeit gewöhnt.
Was ist in den letzten vier Monaten passiert? Viel und nichts. Ein paar Häppchen: Job ist immer noch wunderbar, ich habe meine Jungs gut im Griff. Ich war auf Kreuzfahrt und habe sehr entspannte 11 Tage auf dem Mittelmeer und dem Atlantik verbracht. Jetzt genieße ich den Weihnachtsurlaub und widme mich ganz hausfraulich dem Plätzchenbacken
Ich habe viele Bücher gelesen in den letzten Wochen, viele Schuhe erstanden und es mir recht gut gehen lassen. Das Leben, aber das ist ja nix Neues, ist eine wunderbare Sache!
Ich hoffe, Euch da draußen geht’s gut und ihr habt mich nicht vergessen. Einer meiner guten Silvester-Vorsätze wird sicher sein, mehr zu bloggen. Versprochen.

Berlin, Berlin!

Noch glaube ich es ja nicht. Aber ich habe heute Mittag tatsächlich Urlaub gebucht. Hab’s schwarz auf weiß. Wir fahren nach Berlin!
Am 31. geht’s los, am 5. kommen wir wieder. Und ich freu mich drauf!
Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!
Falls irgendjemand einen Tipp hat, was man UN-BE-DINGT gesehen haben muss in Berlin – immer raus damit!

Die Juchu-Frei-Was-mach-ich-bloß-mitderListe

Liebes Leben,

Freizeit ist was Tolles. Nur leider dreht immer dann jemand an der Uhr, wenn ich ein paar Tage davon habe. Ich habe mir vorgenommen, alle Viertelstunde auf die Uhr zu gucken, tief einzuatmen und zu denken: Ich! habe! frei! Vielleicht genieße ich die Zeit dann bewusster.
Heute habe ich erstmal ausgeschlafen, bis ich von alleine aufgewacht bin. Das ist ganz zuverlässig um neun. Um eins nach neun habe ich auch heute morgen auf den Wecker geschielt.
Ich habe eine Stunde lang gefrühstückt, Zeitung gelesen und mich gefreut, dass die Sonne scheint. Dabei habe ich mir einen kleinen Plan zurecht gelegt, wie ich meine drei freien Tage verbringen werde. Ich ahne jetzt schon, dass ich zur Erfüllung all meiner Wünsche mindestens 30 Tage bräuchte. Aber egal. Erstmal zählt ja der Wille. Und wenn es nach dem geht, werde ich in den nächsten drei Tagen:
– den Adventskalender für Schatzi bestücken
– das Weihnachtsgeschenk für Mami stricken (hoffentlich liest sie hier nicht heimlich mit…)
– das Geburtstagsgeschenk für Mami einpacken
– den Bastelladen stürmen und leerkaufen
– mich mal vorsichtig über Kontaktlinsen informieren (wollte ich mal testen)
– Bügeln (einen riesigen Korb voll…)
– Mein Kinderbuchprojekt weiter vorantreiben
– Basteln (aus vorweihnachtlichen Gründen kann ich nicht näher drauf eingehen… )
– Bummeln gehen – Klamotten oder Schuhe oder beides…
– Bücher bestellen
– meiner Tätigkeit als freie Mitarbeiterin meines ehemaligen Arbeitgebers nachgehen
– Backen und Kochen
– …

Also: Ich muss los. Bevor meine freie Zeit abgelaufen ist…