„Hier ist Ihre Kinderentwicklungs-Hotline …

… kann ich Ihnen behilflich sein? Ein Update beim Modell Kind 3.5? Ja, das haben wir Ende letzter Woche aufgespielt. Wie … fehlerhaft? Sie haben Mängel festgestellt, die vor dem Update nicht aufgefallen sind? Kind 3.5 wacht plötzlich mit schlechter Laune auf? Das Feature „Tischmanieren“ ist verschwunden? Stattdessen finden sich unerwünschte Fäkalausdrücke im Sprachmodul? Haben Sie schon unser FAQ gelesen? Nein? Bitte überprüfen Sie  zunächst folgende Punkte, vermutlich handelt es sich schlicht um einen Bedienfehler. Weiterlesen

Zeitmanagement – mehr Vormittag bitte!

Es ist ein typischer Vormittag. Wenn ich im Bad mit dem Duschen und Aufhübschen fertig bin, räume ich die Wäsche in Richtung Waschmaschine. Dabei bemerke ich, dass der Trockner noch nicht ausgeräumt ist. Ich werfe also meinen Arm voll Wäsche in den Korb auf der Waschmaschine und mache mich auf, einen leeren Korb aus dem Schlafzimmer zu holen. Dort stört mich das ungemachte Bett und der Bücherstapel auf dem Nachttisch. Ich schnappe mir die Gute-Nacht-Lektüre und trage sie ins Esszimmer, wo ich eine leere Flasche auf dem Tisch erspähe und sie in die Küche trage, von wo mich das Piepen der Spülmaschine dran erinnert, dass das Geschirr in den Schrank geräumt werden will. Während ich hin und her laufe, Dinge von A nach B und zurück räume, denke ich über bevorstehende Termine nach, plane Dinge fürs Blog, überlege, wann ich die Geburtstagsgeschenke für diverse Feierlichkeiten in den nächsten Tagen besorge. Und irgendwann stelle ich irritiert fest, dass der Trockner noch genau so voll ist, wie vorher. Dabei räume ich gefühlt seit Stunden auf. Unnötig zu erwähnen, dass mein Blick hin und wieder in meine instagram-Timeline fällt oder ein sonores Pling eine Mail ankündigt.

Zeitmanagement, oder: Wer hat an der Uhr gedreht

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Ein Wochenende in Bildern

Was war das schön. So sehr ich Montage liebe, so sehr ich mich morgens im Bett schon freue, wieder in eine frische, unbeschwerte Woche starten zu können, so sehr genieße ich den Nachklang des superlangen Wochenendes, das hinter uns liegt. Weiterlesen

20 spannende Fakten über mich …

… auf die die Welt gewartet hat.

. Ich habe eine kleine Badreiniger-Sammlung. Immer auf der Suche nach DEM Reiniger, der das Putzen quasi selbst übernimmt kaufe ich von Werbeversprechen geblendet violette, orange, weiße Sprühflaschen, probiere sie aus, bin desillusioniert und brauche sie sehr zögerlich auf, weil ich meistens doch zum bisher besten Produkt greife und die anderen ein trauriges Dasein in meinem Putzkabinett fristen. Falls jemand eine Marktanalyse benötigt: Was Reinigungsleistung und Duft angeht bin ich Fachfrau. Weiterlesen

Manchmal kommt es …

… anders als gedacht, I:

Mein Auto hat allerhand Schnickschnack. Das einzige, was ihm seit fünf Wochen fehlt, war eine gültige TÜV-Plakette. Hust. Ich habe also eiligst nach Entdecken des Missstands einen Termin in meiner Werkstatt vereinbart. Den Kindergartenbringdienst delegiert, einen Abholer bestellt. Der Chef der Werkstatt meinte allerdings, ich könne ruhig warten, denn das Auto sei in 30 Minuten fertig. Also versuchte ich den Abholer in Form meiner Mama möglichst zügig von seinem Nichtbenötigtwerden zu informieren. Was die bei meinem Anruf verstand, war allerdings … Weiterlesen

Fensterbild – wer piept denn da?

 

Viele Ideen gären sehr lange in meinem Kopf, bis ich endlich in der richtigen Stimmung bin, sie anzugehen. Dieses Fensterbild für Hannahs Kinderzimmer hatte ich schon lange ganz fest vor meinem inneren Auge. Mit der Folientechnik hatte ich zu Weihnachten einen Tannenbaum gebastelt, der jetzt einfach ein bisschen last season war. Und weil meine Kleine immer ganz gebannt vorm Futterhäuschen sitzt und die Vögel beobachtet, war die Entscheidung dann schnell getroffen – ans Dachfenster im Kinderzimmer gehören unsere gefiederten Besucher.

Der Kleiber flattert auch über unser Dachfenster

 

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Und plötzlich war es … still.

Kranksein ist doof. Und kommt auch nie gelegen. Am Freitag war meine Welt noch soweit in Ordnung, nur abends auf dem Sofa zwickte mein Magen ein bisschen. Als ich ins Bett ging, war aber wieder alles ok. Bis ich am Samstagmorgen um fünf aufwachte und fiese Magenschmerzen hatte. Ein bisschen fühlte es sich an, als habe sich ein Elefant auf meinem Bauch niedergelassen. Zwar war mir nicht schlecht, aber der Magen brannte, zwickte, klemmte und verdarb mir gehörig die Laune. Ich schleppte mich mehr schlecht als recht durch den Samstag, aß kaum etwas außer Zwieback und Tee und guckte leidend. Letzteres kann ich gut. Weiterlesen

Chaos im Kinderzimmer adé? Ein Versuch.

Unser Kinderzimmer liegt ziemlich genau in der Mitte der Wohnung, am langen Flur, der alle Zimmer miteinander verbindet. Ich komme an der Tür vorbei, wenn ich von der Küche ins Schlafzimmer oder vom Bad ins Esszimmer gehe. Und automatisch fällt mein Blick jedes Mal hinein. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Hannah sich gut mit sich selbst beschäftigen kann. Sie kann über Stunden malen, Bilderbücher angucken oder in ihrer Küche werkeln. Was sie aber (noch) nicht kann, ist aufräumen. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass im Kinderzimmer auch mal Chaos herrschen darf. Dass sie völlig im Spiel versunken auch mal inmitten von Memorykarten und aufgeschlagenen Büchern auf einem Teppich sitzen darf, dessen Farbe man unter dem ganzen Zeug kaum noch erkennt. Nur stelle ich oft fest, dass sie von der Menge an Spielzeug, das sie sich selbst holen kann, ein bisschen überfordert ist. Und natürlich bin ich da nicht unschuldig, denn den Überfluss an ZEUG haben hauptsächlich wir Eltern zu verantworten. Schuldig im Sinne der Anklage. So sieht es leider nicht immer aus im Kinderzimmer Weiterlesen

Kinderteller – #3: Schupfnudeln mit Kraut mal anders

Es gibt Rezepte, die sehen auf den allerersten Blick lecker aus. Wenn man sich ihr Bild im Kochbuch anguckt, läuft einem vom bloßen Angucken schon das Wasser im Mund zusammen. Falls jemand glaubt, dass jetzt gleich Bilder von ästhetisch drapierten Lebensmitteln genau diesen Effekt auslösen – den muss ich leider enttäuschen. Das Problem ist nämlich: Heute gab es Auflauf und der ist per se schon nicht besonders hübsch. Und dieser hier gewinnt auch nicht unbedingt einen Michelin-Stern für seine Optik. Aber er war einfach so lecker, dass ich ihn – Foodblog-Tauglichkeit hin oder her – mit Euch teilen MUSS. Es gab nämlich einen Auflauf aus Schupfnudeln und Kraut, mit Bergkäse und Sahne. Einfach, fix und Kind-und-Mann-erprobt.

Der fertige Auflauf mit Schupfnudeln und Kraut

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Eine Frage der Erziehung: „Liebes Kind, Du nervst!“

Es hätte ein Montagmorgen sein können, wie jeder Montagmorgen davor. Wenn das Kind nicht ohne Vorwarnung und scheinbar innerhalb weniger Stunden seinen Wortschatz um Fäkalvokabular erweitert hätte. Und wohl in der Nacht auf Montag für sich beschlossen hätte, dass „kacka“ eine adäquate Vorsilbe für so ziemlich alles ist. So saß ich mit der kleinen Prinzessin beim Frühstück und lauschte mit zunehmendem Frust ihren Ausführungen. Das Kackamüsli schmeckte kacka und die Kackamilch auch. Jedesmal, wenn sie das K-Wort sagte, blitzte es in ihren blauen Augen. Wann nur hatte sie gemerkt, dass Mama das Wort weit weniger lustig findet als sie? Die Sache mit der Erziehung kommt immer ohne Vorwarnung. Innerhalb von zehn Minuten hat sich an unserem Frühstückstisch soviel Kacka angehäuft, dass es zur Düngung eines veritablen Ackers locker gereicht hätte. Was dazu führte, dass ich mich immer öfter sagen hörte: „Das sagt man nicht. Bitte lass das. Das Wort ist doof. Kacka gehört aufs Klo und nicht in Deinen Mund. Man sagt zum Essen nicht kacka. Und zu Menschen auch nicht. Bitte…“

erziehung ist nicht immer ein Zuckerschlecken Weiterlesen