Kartoffelsuppe gegen kleine Krisen

Wenn man mit verstopften und drückenden Nebenhöhlen durch seinen Tag mäandert, ist das an und für sich schon Stress genug. Aber wie das meistens so ist, hat der Alltag dann oft noch extra Überraschungen auf Lager. Wollt ihr meine persönlichen TOP-3 der unnötigen Dinge hören, wenn man eh schon am liebsten im Bett bleiben würde?

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Basteln – wenn der große Flow kommt …

1 Mein geliebtes Tochterkind lag mir gestern morgen die ganze Zeit mit ihren Bastelwünschen in den Ohren, wir erinnern uns. Auch am Nachmittag war noch soviel Bastelenergie im Haus, dass ich mich ergab und die Kleine einen Stock tiefer zur Oma schickte, um blaues Bastelpapier zu holen. Und während ich auf die Rückkehr des Spross‘ wartete, entstand eine kleine Unterwasserwelt vor meinem geistigen Auge. Und weil sich das mit dem Papier irgendwie hinzog (Kind war bei Oma und hatte nicht die Absicht, jemals von dort wieder mit Papier aufzutauchen, treulose Brut), begann ich schon mal alleine. Ich pinselte und klebte, schnibbelte und freute mich über die bronchienschonende Tätigkeit. Am Ende meiner Arbeit war neue Kinderzimmer-Deko entstanden. Da sag noch einer, so ein grippaler Infekt wäre zu nichts gut. Weiterlesen

Basteln – die Krankenlager-Edition

Es gibt Dinge, die braucht kein Mensch. Hustenschnupfennebenhöhlen zum Beispiel. Was bei der Kleinsten begann, setzte sich ungnädig beim Gatten und letztlich auch bei mir fort. Wir alle husten, röcheln, schniefen und rotzen um die Wette. Am fittesten ist natürlich das Kind, das heute trotzdem den Kindergartenstart verpasste, weil wir es ausschlafen ließen. Muss auch mal sein. (Und weder ich noch mein Mann fühlten uns heute morgen in der Lage, den Weg zum Kindergarten zu bestreiten. Bazillen voraus.) Was wir nicht bedachten – zwei schlappe Erwachsene und ein fittes UND ausgeschlafenes Kind sind eine denkbar anstrengende Kombination. Vor allem, wenn das Kind seit dem Aufstehen nur eines will – basteln. Un-be-dingt-jetzt-so-fort. Weiterlesen

365 neue Seiten …

… die es gilt, mit Geschichten zu füllen. Dieses Bild vom neuen Jahr hab ich neulich gelesen und fand den Gedanken wirklich gut. Viele fangen das neue Jahr ja mit guten Vorsätzen an. Zu den Beliebtesten gehören wohl Dinge wie „Gesünder essen“, „Abnehmen“, „mehr Sport machen“ etc.

Ich bin ohnehin kein Vorsatz-Mensch (weil es meistens um Entwicklungen geht, die aus einem selbst kommen müssen. Da hilft ein gut gemeinter Vorsatz, der beginnt mit „ab jetzt mache ich…“ kaum etwas) und mit den wenigstens kann ich persönlich etwas anfangen. Abnehmen wäre fatal, gesünder essen muss ich nicht (seit zweieinhalb Jahren Vegetarier, Obst- und Gemüsekonsum stellt quasi meine Ernährungsgrundlage dar), Sport … och… ich würde gerne wieder öfter wandern gehen, aber das wird sich ergeben oder eben nicht. Weiterlesen

Am Weihnachtsbauuume, da hängt ne Pflaaaume …

Wer Kinder hat, wird es vielleicht kennen – man erlebt Rituale und Gebräuche intensiver als früher, man freut sich richtig auf die Adventskerzen, den Weihnachtsbaum, auf Weihnachtslieder und aufs Plätzchenbacken.

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Minimal me

Vielleicht liegt es an meinen Augen. Die so langsam hüstel in die Jahre kommen. Vielleicht liegt es aber auch an einer gewissen Entwicklung, die jeder wohl im Lauf seines Lebens durchmacht. Ich stelle an mir jedenfalls in letzter Zeit ein paar Veränderungen fest. (Nee, ich werde nicht kurzsichtiger. Ok, das Knie zwickt hie und da mal. Abwechselnd das Linke und das Rechte. Aber das hat rein gar nichts mit dem Alter zu tun. WELCHES ALTER??) Weiterlesen

„Wir müssen reden…“

…sagte Hannahs Erzieherin neulich mit einem bedeutungsschweren Blick und sah mir ganz tief in die Augen. Während ich in Gedanken schon sämtliche Erziehungsfehler durchging, hatte sie meinen entsetzten Blick wohl bemerkt und schob schnell ein „nix Wildes, das Entwicklungsgespräch steht halt mal wieder an“, hinterher. Ach. so.

Und so fand ich mich im Kindergartenbüro auf einem dieser Miniaturstühle wieder und lauschte mit zunehmender Begeisterung der Entwicklungsgeschichte meines Kindes. Nicht, dass das kindliche Werden bei uns zu hause gänzlich an mir vorbeiginge, aber die Fortschritte und Eigenheiten des eigenen Kindes aus dem Mund einer anderen Person zu hören, ist nochmal eine ganz andere Nummer. Weiterlesen

Meine Hoffnung mampft morgens Müsli

Ich bin ein optimistischer Mensch. Schon immer. Dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde, ist ein Grundsatz für mich. Als ich gestern Abend ins Bett gegangen bin, war mir durchaus bewusst, dass ich die Wahl in den Staaten verschlafen werde, aber hey, die wählen ja eh ohne mich. Und eigentlich war ich mir auch ganz sicher, dass Hillary Clinton zwar knapp gewinnt, aber doch eben gewinnt. Ich bin aufgewacht, habe noch im Bett das Internet leergelesen. Und hatte eigentlich gar keine Lust mehr, aufzustehen. Weiterlesen

Kindergeburtstag – Give aways

Irgendwann zwischen 1986 und heute hat sich wohl eine Mutter entschieden, den kleinen Gästen der Kindergeburtstagsfeier nicht nur Kuchenreste einzupacken, sondern noch kleine Geschenke oder Süßes mit nach Hause zu geben. Vielleicht kommt die Idee der Give-away-Tüten aber auch von einem Papa, der seine Kunden auf dem Messestand nicht ohne Kugelschreiber und Jutebeutel mit Firmenlogo nach Hause schicken wollte. Wer weiß das schon. Die Idee ist ja im Prinzip auch ganz nett – eine kleine Erinnerung an einen lustigen Nachmittag und Kindergeburtstag. Den Kindern wäre sicher egal, ob die Gummibärchen in einem Gefrierbeutel, in einer Butterbrottüte oder ganz anders verpackt sind – wichtig ist der Inhalt der begehrten Tüten. Aber während ich den kompletten Tisch rot-weiß-grün gestaltete, entstanden die Tüten quasi nebenbei aus allem Dekozeug, das entweder noch im Bastelschrank oder eben vom Geschenkeverpacken und Dekorieren übrig war. Und irgendwie kann ich sowieso gar nicht anders. Wenn, dann schön. Und zwar so: Weiterlesen

Liebe Eifel, you got me …

Es gibt Orte, an denen ich nicht länger bleiben mag, als unbedingt notwendig. Sie strahlen eine Trostlosigkeit aus, die mich unruhig und trübsinnig macht. Und dann gibt es Orte und Gegenden, die genau das Gegenteil verkörpern. Man entdeckt schöne Ecken, altes Fachwerk und ist sofort angetan. Ein solches Fleckchen haben wir am Wochenende in der Eifel entdeckt. eifel2

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