Ich lebe online…

…und frage mich, ob das so gesund ist.
Ich weiß, dass ich auch zwei Wochen ohne Internet überlebe – ausprobiert, überlebt.
Aber wenn ich kann, rufe ich fünfmal täglich meine mails ab, stromere über Facebook und über News-Seiten.
Wieviel davon ist im KERN interessant? Wieviel davon müllt einfach mein Bewusstsein voll? Gedankenspam?
Kann ich mich vor dieser Informationsflut retten und wenn ja – will ich das überhaupt?
Abend für Abend das selbe. Ich komme heim und schalte den Rechner an, bevor ich die Jacke richtig ausgezogen habe. Esse was. Arbeite bis zehn oder wie gestern bis halb zwölf. Arbeit nach der Arbeit. Online. Immer.
Sollte ich einen offline-Abend in der Woche einplanen? Geht Euch das auch so und findet ihr das normal oder ebenfalls ein bisschen verstörend?
Was haben die Menschen vor 20 Jahren ohne Internet gemacht? Ferngesehen? Mehr gelesen? Mehr im „Real-Life“ erlebt?
Und was mache ich? Erkenne einen Zustand, der mich nicht besorgt, aber beschäftigt – und blogge darüber. Ich BLOGGE. Medien-Omnipräsenz. Überall. Nicole ist gerade ein bisschen verwirrt.

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