Wohin rennt die Zeit?

Die Wochen rasen zur Zeit einfach nur dahin. Die Zeit rinnt durch meine Finger und die Tage sind schneller vorbei, als ich „Bloggen“ sagen kann. Nun denn – es geht mir gut und ich wurschtle mich fröhlich durch das Leben. Blogfreunde wissen, dass ich große Sorge um meine Oma hatte, die ist aber wieder verhältnismäßig gut auf dem Damm, hat sich in ihrem Pflegeheim langsam eingelebt und sogar erste Kontakte geknüpft. Sie hat akzeptiert, dass sie nicht mehr alleine leben kann und ich kann nur wieder und wieder bewundern, was für eine starke Frau sie ist.
A propos Frau – gestern bin ich als ALTE SCHACHTEL bezeichnet worden, von meiner eigenen Cousine! Das freche Ding ist 23 und hat sich dauernd über mich lustig gemacht. Und ich bin auf die „Ich-habe-RÜCKEN-Nummer“ aufgesprungen und habe den ganzen Abend Altersbeschwerden simuliert.
Ich sage es ungern aber… ICH HABE SIE IM KINDERWAGEN rumschieben dürfen. „Kind, ich hab dich schon auf dem Arm halten dürfen als Du noch in die Windeln geschi**en hast… Aber da komm ich mir noch älter vor. Herr Schatzi meinte auf dem Heimweg ganz nachdenklich zu mir, „als wir uns kennen gelernt haben, war das noch ein kleines Mädchen…“ Stimmt ja auch, immerhin sind wir seit irren 12 Jahren zusammen.

Ist eigentlich was dran, dass man so alt ist, wie man sich fühlt? Ich habe mit 25 ungefähr aufgehört, mich älter zu fühlen. Ich kann selbst nicht fassen, dass die Zeit mich auf dem Papier tatsächlich hat 30, fast 31 werden lassen. Zeit. Vergeht einfach.
Mitte März wird es ein Klassentreffen geben meiner letzten Schulzeit. Wir haben uns – auch das ist kaum zu fassen – fünf Jahre nicht gesehen.
Irgendwie ist was dran, dass die Zeit schneller läuft, je älter man wird. Oder ist das nur mein Empfinden?
Wie auch i

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