Nä, nech?

Wieso ist der Januar schon halb vorbei?
Und hier ist gar nix los? (Also speziell hier bei mir meine ich. Bei Euch ist jede Menge los, ich komm mit lesen nicht mehr nach…)
Dann eben ein verspätetes gutes neues Jahr, liebes Blogland. Man kann sich ja theoretisch auch im Juni ein gutes Jahr wünschen, kann man schließlich nicht oft genug sagen. So gesehen bin ich noch total gut in der Zeit.
Aber egal. Ich lese hier und da was von guten Vorsätzen. Und die begegnen mir auch. Bahnenziehend und bugwellenschiebend im Schwimmbad. Offenbar ist Abnehmen und Sporttreiben immer noch der Top1-gute-Vorsatz. Wie sonst wäre zu erklären, dass das kleine aber feine Hallenbad meiner Wahl plötzlich so bevölkert ist? Dabei habe ich mir gar keine guten Vorsätze gefasst, schon gar keine, die mit Abnehmen zu tun haben (eher das Gegenteil, ist aber fast genau so schwierig).
Dennoch kristallisiert sich ein “Projekt” derzeit heraus, das schon ein paar Monde alt ist und nie umgesetzt wurde.
Kennt ihr das? Hungrig einkaufen zu gehen und heimzukommen mit einem Korb voll “Zeugs” das akut lecker aussah, aber nicht zusammenpasst? Oder jeden Tag zu grübeln, was heute auf den Tisch kommen könnte?

Weil ich das hasse, habe ich mir den ewigen Speiseplan zurechtgelegt.

Nun ja, ewig sind bei mir vier Wochen. Ich habe 28 Gerichte auf vier Wochen verteilt. Dabei sorgfältig Fisch und Fleisch und Vegetarisches gemischt. Mit Beilagen jongliert, Gemüse nach Haltbarkeit verteilt, Süßes unter Deftiges gestreut.
Ziel soll sein, dass ich nur noch einmal (! EIN-MAL! Deswegen ist es ja ein GUTER VORSATZ und man weiß bekanntlich, was mit denen passiert…) in der Woche einkaufen muss.
Ich stelle mir das wahnsinnig entspannt vor. Die ganze Woche zu wissen, was es morgen gibt und gar nicht in den Laden rennen zu müssen.
Mein Essen ist kleinkindtauglich (Nein, es gibt keinen Brei in sieben Portionen) und möglichst ausgewogen.
Wenn mir mal so gar nicht nach Ratatouille oder Maultaschen ist, dann lassen sich die Tage auch problemlos austauschen, die Sachen müssten ja vorrätig sein. Und nach vier Wochen geht der Spaß von vorne los.
Nächste Woche geht’s los, die Einkäufe sind erledigt.

Der Chefkoch empfiehlt:
Montag – Ratatouille mit Reis (oder Nudeln? Da geht’s schon los… das wird spontan entschieden)
Dienstag – Fleischküchle (oder Buletten oder Frikadellen oder Pflanzerln, ihr wisst schon) mit Lauchgemüse
Mittwoch – Zucchinipfanne mit Feta
Donnerstag – Putengeschnetzeltes mit Reis
Freitag – Lachs mit Kartoffeln
Samstag Spaghetti mit Tomatengemüsesoße
Sonntag – Putenschnitzel mit Kartoffelsalat.

Salat ist übrigens fast immer dabei, entweder mal bestehend aus Gurken oder Tomaten oder Grünfutter.

Meine Befürchtung ist, dass sich die Mengen als schwierig herausstellen. Meistens koche ich zuviel und wir essen vermutlich spätestens am Donnerstag Reste mit einem Rest von restlichen Resten.

Aber ich halte Euch auf dem Laufenden.
Und jetzt werde ich etwas essen, was nicht eingeplant ist. Von der ganzen Nachdenkerei über Lebensmittel hab ich nämlich Hunger gekriegt.
Wünsch Eu

Ich wünsche Euch…

…ein schönes Fest im Kreise derer, die Ihr liebt und die Euch lieben! Im Dezember war es ein bisschen ruhig hier, wir haben die Zeit zum Durchschnaufen gebraucht.

Falls

Nicht nur Deko…

…auch Duft kündet hier von Weihnachten. Schuld ist der gute Gatte, der vom Einkaufen mit Unmengen von Nüssen, Mandeln, Butter und Zucker heimkam und diesem enthusiastischen Glitzern in den Augen, dem ich nix abschlagen kann. Also wurde gebacken. Er hat fleißig geholfen. Vanillekipferl, Spitzbuben und Haselnussmakronen sind schon fertig, Zimtsterne stehen noch auf dem Wunschzettel.
Guckt mal:

Und dann hab ich gestern dieses antiquierte Gerät bei meinen Eltern abgestaubt:

Ein Keksformer, der Kekse in gleichmäßiger Perfektion verspricht. Meine Oma war in den Fünfzigern wohl die perfekte Hausfrau und nichts anderes ist ja auch mein Ziel, ne? ach ne wartet, ich will ja Mutter des Jahres werden… Ach das geht vermutlich trotzdem.

(Ist allein nicht schon das Anleitungsheft toll? Ich liebe solche Fundstücke, zumal wenn sie Familiengeschichte haben…)

Der erste Advent…

…steht ja fast vor der Tür. Wir hatten früher immer einen klassischen Kranz, danach ein Holzbrett, jetzt mal was ganz anderes. Auf der Suche nach einem Treppentürchen für Hannah fiel mir dieser schlichte Drahtkorb im Baumarkt in die Hände. Offenbar ein last-season-keiner-will-mich-Teil, denn er war auf acht Euro reduziert. Die Deko ist ganz simpel – gefüllt mit weißen, matt- und glänzend-silbernen Kugeln und ein bisschen farblich passendem Schnick und Schnack (die Zapfen stammen von Spaziergängen mit dem Kinderwagen) ziert er jetzt unseren Esstisch und wartet auf das erste Lichtlein.

Adventskalender, die Zweite…

So lange das Kind noch so klein ist, kommt der Mann noch in den Genuss eines Adventskalenders.
Dieses Jahr hab ich mich spontan für schwarz und weiß und silber entschieden. Das Einpacken ist eine Friemelei, aber ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Seidenpapier ist übrigens ein echter Spar-Tipp, große Bögen gibt’s für ein paar Cent. Die Sterne gab’s zum Ausschneiden auf einem großen Bogen von Rayher Hobby.

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich ALLE Weihnachtsgeschenke beisammen hab? Nein? Dann jetzt: Ich habe ALLE Weihnachtsgeschenke beisammen! Immerhin sieben an der Zahl. So und jetzt alle im Chor: Streeeebeeer…

Ich hätte niemals…

…geglaubt, dass ich DIESE Frage mal stellen würde.
Aber es ist mir einfach rausgerutscht. Meine Mama hatte gestern Geburtstag. Hannah war das liebstebestebravste Kind überhaupt. Als wir alle am Tisch saßen zum Essen, lief die Kleine dunkelrot an und bekam diesen abwesenden Gesichtsausdruck, der Mütter sofort dazu veranlasst, am Hintern ihres Nachwuchses zu schnuppern. Die Freundin meiner Mama war total entzückt. “Ach guck, jetzt drückt sie, ach wie herzig, jaja, das muss auch sein, drück nur feste…” Hannah drückte feste. Und die Freundin meinte, immer noch ganz hin und weg: “Dass sie das so kann… Im Sitzen…”

“Ähem…Wie machst Du’s denn?”

Lateeerne!

Es ist wohl nie zu früh für den ersten Laternenlauf, wobei es in unserem Fall noch ein Schub ist, da die kleine Miss noch nicht laufen kann. Geschweige denn die Laterne ruhig halten. Ich bin definitiv angekommen in der Welt mit Kind.
Und da geht man schon mal Tage nach Sankt Martin mit einer Funzel durch den Ort, wenn vorher das Wetter zu usselig war.
Vorher wäre die Laterne auch gar nicht fertig geworden. Immerhin sind aus undefinierbaren roten Stempelklecksen noch kleine Käferchen geworden. Jetzt müsste ich nur noch diesen doofen Drahtbügel ins Oberteil gesteckt kriegen und wir könnten los. Aber ich hab noch Zeit bis halb fünf. Rabimmel, rabammel, rabumm.

Alles wieder gut!

Danke für Eure lieben Worte, die kleine Schnecke hat alles überstanden. Das Fieber kam nicht zurück, dafür hat sie gestern zweieinhalb Stunden Mittagsschlaf gemacht, danach war alles gut. Uff. Auch heute Nacht hat sie so gut gepennt wie selten. Und was soll ich sagen – sie macht schon wieder Mittagsschlaf. Baby müsste man sein.
Ich fläze mich auch ein bisschen hin. Muss ja nachher wieder Bauklötze wuchten.