Ich und ich und das was Du siehst…

…sind drei Paar Stiefel. Wer bin ich eigentlich? Das hab ich mich in letzter Zeit öfter mal gefragt. Ich habe Seiten in mir entdeckt, die ich bisher für unwichtig hielt. Für öffentlichkeitsuntauglich gar.
Noch ein Vorsatz fürs neue Jahr: Wenn da innen Groll ist gegen irgendwas – muss es raus. Höflich, freundlich aber raus damit. Wenn ich der Meinung bin, mein Honorarsatz bei der Tagespresse läuft allenfalls unter „Idealismus“ aber hat mit Honorierung nichts zu tun – raus damit (schon passiert, noch warte ich auf Antwort.)
Wenn da innen der große Kindskopf tobt – dann dürfen das alle sehen. Und wenn meine Seele grade wieder einen großen Lachanfall kriegt, dann nix wie ans Tageslicht damit. Vielleicht will ja jemand mitlachen.
Ich nehme mir ganz fest vor, genau das zu tun, was ICH möchte und was MIR wichtig ist. Und versuche aufzuhören mir vorzustellen, was andere davon hielten und wie andere mich sähen, wenn ich dies und das täte.

Und wenn mich dann jemand für schrullig hält – bitte. Entweder er mag mich oder er lässt es. Allen Leuten Recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.

(und wenn jetzt jemand das Gefühl hat, ich sei grade auf Krawall gebürstet – bin schon wieder ganz zahm. )

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