Hoch und Tief…

…wie mit einer Achterbahn. So ging’s mir gestern.
Diese Tage kommen seeehr selten vor, sagen wir, ich habe höchstens fünf davon pro Jahr.
Aber sie sind SCHRECKLICH. Ich bin grundlos deprimiert, fühle mich mit Arbeit überhäuft, sehe nur noch Abgabetermine vor mir und Aufgabenlisten und verliere den Überblick.
Und die Motivation oder auch wenigstens das Gefühl, das alles wäre zu schaffen, verschwindet.
Nachdem ich mich dann gestern durch den Bürotag geschleppt hab und mir möglichst stumpfsinnige und einfache Arbeiten rausgepickt habe, hatte ich gestern Abend wieder ein bisschen mehr Schwung. Hab mir einen Übersichtsplan gemacht, wann was erledigt sein muss. Und festgestellt – ich bin wunderbar in der Zeit und alles läuft. Kein Grund zur Panik. Keine Ahnung, was da los war. Scheiß Hormone.

Fragen des Tages…

… warum gehen 8 Stunden nachts viel schneller vorbei als 8 Arbeitsstunden?

… warum toben Menschen in ihrem Auto? Lasst Euch gesagt sein – man hört Euch gar nicht draußen! Man sieht Euch nur fuchteln und irgendwas lautloses brüllen. Wenn schon Toben, dann müsstet ihr das Fenster aufmachen, dass der Betobte auch was davon mitkriegt. Aber Schnecken, die grüne Ampeln übersehen, macht man so auch nicht zu besseren Fahrern…

… wer zum Geier kauft an einer Tankstelle Backzutaten? Heute morgen beim Tanken gesehen – ein riesiger Aufsteller einer bekannten Backwarenfirma. Zuckerschrift und geraspelte Pistazien, Schokoguss und Mandeln. Dieselbe Frage übrigens stellte ich mir schon oft an Flughäfen. Dass man Zahnbürste und Deo am Flughafen käuflich erwerben kann, erschließt sich mir noch, aber wer deckt sich mit Spülmaschinentabs oder Waschmittelkartons ein?

Diese Welt ist manchmal ganz schön irre.

Mit Speck fängt man Mäuse…

…und mit Süßkram meinen Chef.
Ich hab ihm nen Berliner angeboten und dafür fährt er morgen statt mir nach Zürich zum Flughafen.
Ist das ni

Das kreative Wochenende…

…neigt sich dem Ende und war… nu ja. Ungewöhnlich.
Am Freitagabend bahnte sich eine fiese Erkältung an, leider musste ich das Wiedersehen mit einem ehemaligen Kollegen früher beenden als geplant. War trotzdem ein intensiver Abend, der Spaß gemacht hat. Er ist ja wieder im Lande, also werden wir uns hoffentlich öfter sehen.
Der Samstag war… bäh. Vollgepackt mit guten Ideen wollte ich einen besonders kreativen Tag hinlegen, das einzige, was ich hinlegte, war allerdings mich selbst und zwar ins Bett. Die Erkältung war wirklich gemein zu mir. Ich habe stolze vier Stunden lang für die Hausarbeit gebraucht, die sonst in der Hälfte der Zeit erledigt ist. Netter Ausgleich war der Gänsebraten gestern Abend im Kreis von Freunden.

Heute war dafür ein höchst ungewöhnlicher Sonntag. Ich purzelte um halb sieben (!) – in Zahlen 06:30! – aus dem Bett, ausgeschlafen und gar nicht mehr so schlimm erkältet. Ich saß um sieben beim Kaffee und las erstmal in Ruhe die Zeitung von gestern. Spannend, was so alles passiert, ohne dass es mich überhaupt streift. Um acht stand ich am Herd, auf dem eine Kürbissuppe blubberte. Es sei jedem gesagt – wer noch nie morgens um acht in der einen Hand eine Tasse Kaffee, in der anderen einen Kochlöffel voll heißer Kürbismatsche, am Herd gestanden hatte – unbedingt mal machen. Kaffee und Kürbis vereint lassen Geschmacksknospen weinen!
Dann hatte ich kurz Herrn Schatzi bei der Arbeit besucht, bei einer Tombola ein T-Shirt Größe XXL und blaue Geschenkbänder gewonnen und mich dann auf den Weg zum lieben Kristinschn gemacht. Nett geplaudert, nett spaziert, sehr netten Apfelkuchen gegessen.
Leider hat die Erkältung dann wieder angeklopft und ich bin ihr brav nach Hause in die Wärme gefolgt. Ich hoffe, ich habe Dich nicht angesteckt meine Liebe! Das machen wir bald mal wieder!
Grade eben noch ein bisschen gemalt, das Magazin bleibt heute unbearbeitet. Ich übe mich schließlich im Genießen eines freien Sonntags.
Ehrlich.

Ein kreatives Wochenende…

…liegt vor mir. Keine Termine, Herr Schatzi ist außer Haus.
Ich kann tun und lassen, was ich will.
Aber was will ich denn? Ich weiß nämlich genau, wenn ich mir nichts vornehme, hänge ich zwei Tage in den Seilen und ärgere mich hinterher.

Also. Ich will auf alle Fälle kochen. Und eine Kürbissuppe machen.
Und evtl. Weihnachtsgeschenke kaufen.
Was würdet ihr denn machen mit zwei Tagen Freizeit?
(Bevor ich die guten Ideen hinterher habe, frag ich lieber vorher mal in die Runde! )

Terrorgefahr in Deutschland…

…sagen die Zeitungen, sagt das Internet, sagt mein Radio.

Was macht das mit mir? Irgendwie… lässt es mich kalt.
Erstens, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es bei uns in der Provinz zu einem Anschlag kommt.
Zweitens, weil die drohende Terrorgefahr irgendwie seit dem 11. September allgegenwärtig zu sein scheint und ich mich daran gewöhnt habe.
Und drittens, weil in dem Zusammenhang sofort wieder Argumente für die Datenvorratsspeicherung aufkommen und diese ganze ominöse Gefahr plötzlich sehr konstruiert wirkt.

Habt ihr Angst?

Benutzt eigentlich…

…irgendwer die Shampoo-/Nachtcreme-/Make-up-/Parfum-Proben aus Frauenzeitschriften?

Warum kleben die das da rein?

Der einzige Effekt ist – ich fühle mich genötigt, das Foliengebilde heraus zu trennen und es in meine Badehöhle zu schleppen, wo es monate-, ja sogar jahrelang vor sich hinstaubt.
Ich HABE keine Schuppen. Und kein langes, glanzloses Haar. Für meine Stoppeln bedarf es keines Conditioners. Und mit Nachtcreme und Slipeinlagen bin ich bestens versorgt. Auch ohne B*igitte, P*tra und Co.
Trotzdem horte und sammle ich die Pröbchen wie eine Blöde, man könnte sie ja mal aufbrauchen, in den Urlaub mitnehmen, für Notfälle aufheben.
Hat schon mal jemand versucht, diese für alle Ewigkeit gemachten Folienpäckchen mit bloßen, duschnassen Fingern unter der Dusche aufzufriemeln?
Geht nicht! Die sind so fest versiegelt und verklebt, dass man meinen könnte, der Inhalt müsse dringend vor dem gierigen Pröbchentester beschützt werden.
Den letzten habe ich unter der Dusche unter Wutgeheul mit den Zähnen aufgerissen. Ich habe mir in den Finger geschnitten mit der Folie und der Großteil des Duschgels klatschte auf den Duschboden und verschwand mit einem sanften Gluckern im Abfluss.
Allein wenn ich die Seifenflasche im Laden jetzt schon stehen sehe, überkommt mich ein akuter Kauf-Unlust-Anfall.
SO, liebe

Wo finde ich…

…Tipps für ein aktives Vereinsleben?
Gibt’s da nicht so ne Art Handbuch für den Vereinsvorstand oder so was?
Vereinsführung für Dummies?
Hintergrund ist folgender – der Schwerpunkt für mein Märzheft 2011 (ja ich bin früh dran) soll “Aktives Vereinsleben” sein, aber ich finde im Netz nix wirklich passendes…
Ideen?

Wenn ich keine Zeit habe…

… für etwas, habe ich die größte Lust dazu!
Kennt ihr das?
Ein Beispiel:
Ich hasse Hausarbeit. Aber heute morgen, als ich kurz vorm Abflug am Frühstückstisch saß und den Korb mit Bügelwäsche betrachtet habe, hätte ich die größte Lust gehabt, jetzt einfach loszubügeln. Aber nein, ich muss ja arbeiten. Leider, leider.
Und bügeln übrigens… gehört nicht zu meinen absoluten Leidenschaften. In jeder freien Minute drücke ich mich davor.

Warum ist das so? Und geht es nur mir so oder kennt das noch jemand?