Sweet Lavender

Das Wetter ist wirklich nicht leicht einzuschätzen. Zwar strahlt die Sonne vom Himmel, aber der Wind wird merklich ungemütlicher. Heute war ich mit einem netten englischen Paar auf Wohnungsbesichtigungstour und wir hatten drei Maklertermine. Mit Blazer fühle ich mich da grundsätzlich gut angezogen. Und so ein Schal wärmt nicht nur den Hals, er sorgt auch für ein bisschen Farbe. Wer will schon eine graue  Maus sein.

Cordhose: Only, Bluse: VeroModa, Kette: Thomas Sabo, Armreif: Bijou Brigitte, Schal: Straßenhändler, Schuhe: Esprit

 

Colour your life!

Pastell war gestern. Heute war mir nach “Crash-Boom-Bang-Pow-Wow”-Farben. So entsetzt wie mich die Leute angucken, habe ich die richtige Wahl getroffen. Ich wollte immer mal rot mit rot kombinieren, aber ich habe heute morgen so sehr nach Tomate ausgesehen, dass der Plan eine kleine Änderung erfuhr. Ich bin in der Farbpalette geblieben, aber habe ein bisschen variiert. Der Pulli ist mindestens 10 Jahre alt. Manchmal zahlt sich Unentschlossenheit beim Wegwerfen aus.
Nur der Sehnerv des Fotografen wurde nicht verschont. Er starb mit einem hörbaren Knistern beim Blick durch die Linse… :>>

Schuhe: Buffalo, Hose: Zara, Gürtel: H&M, Pulli: Benetton, Kette & Anhänger: Thomas Sabo, Jacke: Benetton

Stadtsafari…

Eine Bluse funktioniert in jedem Büro. Weil dieses hellblaue Exemplar mehr wie ein Hemd geschnitten ist, habe ich einen äußerst femininen Leopard-Schal um den Kragen drapiert. Und da ich Schuhe mit demselben Muster habe, lag ja nichts näher… ihr versteht schon. 🙂 Die hochgekrempelten Hosenbeine sind übrigens ein Tick aus meiner Kindheit, ich fand Jeans immer nur schick, wenn sie auf Hochwasser-Niveau gekrempelt waren. Daran muss ich jedesmal denken, wenn ich heute Hosenbeine hochschlage. Manchen Tick legt man wohl nie ab.

Bluse: U & F, Jeans: Only, Pumps: kmb, Gürtel: Uralt, auch aus Mamas Beständen, Schal, Armband: Bijou Brigitte

Die Fifties lassen grüßen!

Manchmal kommt mir morgens unter der Dusche ein Outfit in den Sinn, bei dem ich mir sicher bin, dass es perfekt harmonieren wird. Ich liege damit nicht immer richtig. Heute landete ich (in meinen Augen) einen guten Treffer. Ich mag das tuffige des Rocks und die strengen Streifen sehr gerne. Weil der Rock Statement genug ist, habe ich auf jeglichen Schmuck verzichtet. Und wie immer, wenn ich diesen Rock trage, fühle ich mich sehr mädchenhaft.

Rock: H&M, Shirt: Pimkie, Schuhe: Buffalo, Gürtel: Mama!

 

Klimper-Klimper!

 

Als ich als Kind hörte, dass man Ohrlöcher schießt, stellte ich mir immer vor, dass man dazu an die Wand gestellt , die Stelle im Ohr, wo das Loch hinsoll, mit einem roten Kreuz markiert wird und der Juwelier aus einiger Entfernung einen Stecker hindurchschießt. Als ich dann mit 13 oder 14 tatsächlich Ohrlöcher bekam, wurde mir schnell klar, dass dem ganzen Prozedere mehr das Prinzip “Lochzange” zugrunde liegt.
Ich war tapfer und hatte je ein neues Loch in jedem Ohr. Leider nicht lange. Denn trotz aller Hygiene-Maßnahmen wehrten sich meine Ohren gegen die Misshandlung und eiterten und kämpften mit allen unappetitlichen Mitteln gegen meinen unverschämten Eingriff. Die Ohrstecker kamen also wieder raus und die Ohren bekamen ihren Willen.
Letzte Woche sah ich ein Bild einer Frau mit Ohrringen. Riesenklunkern. Und ich verliebte mich augenblicklich. Nicht in die Frau, sondern in ihr Ohrgehänge. Und weil ich meine Ohren nicht nochmal brüskieren will, sind diese hier nur zum Clipsen. Sieht keine Sau. Und meine Ohren atmen auf.

Oberteil: H&M, Rock: Benetton, Gürtel: ?, Stiefel: Gabor, Ohrringe, Armband: Bijou Brigitte, Strumpfhose: NurDie

Durchsichtig!

Ich bin um diese Bluse herumgeschlichen und konnte ihr nicht widerstehen. Sie ist transparent und der plissierte “Sabberlatz” und die überzogenen Knöpfchen haben es mir angetan.
Blöderweise hab ich dann heute die Kamera zu Hause vergessen. Die Bilder sind also mit meiner popeligen handy-Kamera entstanden und daher nicht so scharf wie sonst. Wahrscheinlich schau ich deshalb so bedröppelt.

Bluse: Esprit Collection, Hose: Esprit, Gürtel: ViveMaria, Schuhe: kmb, Top: ?, Tasche: Bree, Armband:  Bijou Brigitte

Türkis & Petrol – Lieblingsfarben!

Türkis und Petrol sind “meine” Farben. Ich hab sehr viel davon im Schrank, weil sie mir gut gefallen und wohl auch ganz gut stehen. Dieses Oberteil ist schon einige Jahre alt und ich bin froh, es noch nicht aussortiert zu haben. Heute war mir nämlich nach Petrol und das Halstuch ist aus dem Urlaub und erinnert mich an einen sonnigen Stadtbummel in Coesfeld. Meine Oma wäre übrigens hoch entsetzt, dass ich mit Löchern in der Hose zur Arbeit gehe. Zum Glück gibt es hier keinen dresscode und erlaubt ist, was gefällt. Und so lange ich keine Außer-Haus-Termine habe, dürfen’s auch mal zerschlissene Jeans sein. :)

Jeans: Only, Schuhe: Buffalo, Schal: Ich glaube Esprit, Oberteil: edc, Top: VeroModa, Kette: Künstlermarkt

Geld macht nicht glücklich, GELB schon!

Warum tragen wir im Winter trübe Farben? Mit wachsender Frustration bin ich letztens durch die Klamottenläden gestreift und begegnete braun, grau, blau. Bis ich schließlich diese Jacke sah. Sonnengelb, dick wattiert – und sie sorgte beim bloßen Anblick für ein Grinsen. Und was einen zum Grinsen bringt, kann ja nicht so verkehrt sein. Bei so ner Knallfarbe muss auch der Hintergrund knallig sein und wir entschieden uns heut wieder für die grüne Wand. Warum ich vor dieser Kulisse immer hüpfen muss, hab ich noch nicht ganz herausgefunden. Vielleicht macht gelb auch albern. Da rennt es bei mir ja offene Türen ein. :>>

Stiefel: Buffalo, Jeans: Only, Jacke: Benetton, Schal: ?, Pulli: Street One. Gürtel: Esprit, Kette: Bijou Brigitte, Ring: Glaskünstler

Schoko & Caramel

Mal wieder Montagmorgen. Mal wieder bin ich planlos. Ziehe den Rock aus dem Schrank, überhöre den Wetterbericht geflissentlich, greife nach einem blauen Oberteil und wähle die Kette dazu aus. Laufe dreimal am Spiegel vorbei und jedesmal stört mich etwas. Blau. Geht gar nicht. Ich addiere eine braune Weste. Besser. Aber irgendwie… fünf Minuten später: ich suche Schuhe. Leo? Neee. Schwarz? Neee. Oh! Ich hab doch meine allseits einsetzbaren Superstiefel! Und dazu hätt ich einen Rolli, der besser passt. Also noch mal alles umgekrempelt. Geblieben ist die blaue Kette, die nicht wirklich dazu passt. Und die rote Jacke hing beim Chef im Büro (mein ausgelagertes Jackendepot) und war immer noch harmonischer als meine schwarze Lederjacke. Was soll ich sagen. Ich fühle mich ein bisschen wie eine Sechziger-Version von Fräulein Rottenmaier. Aber im Prinzip ganz gut. :)

Pulli: VeroModa, Jacke: sOliver; Rock: sOliver, Stiefel:Buffalo, Kette & Ring: Pilgrim

 

Das Prilblümchen

“Bist Du sicher, dass das keine Warnweste ist?” fragte mich ein Kollege vor zwei Tagen beim Blick in meine Einkaufstüte. Gut, ich gebe zu, dass die Farbe hinkommt. Und das zweite lustige Merkmal dieses Rollkragenpullis ist die Größe – One Size. Egal ob man Konfektionsgröße 34 oder 42 habe, meinte die Verkäuferin, der Pulli würde immer passen. Das Material fühlt sich an wie eine sehr dicke Strumpfhose und ist genau so elastisch. Trägt sich jedenfalls sehr angenehm. Weil ich Kontraste mag und weil ich einen Schal habe mit orangenen und violetten Punkten drauf, befand ich den lila Pulli als passende Ergänzung zur Oberkörperstrumpfhose. Letztlich ist der Schal dann zu Hause geblieben. Und ich fühl mich heut einfach ein bisschen wie ein Prilblümchen.

Schuhe: Buffalo; Jeans: Only, Gürtel: ?, Ring: Pilgrim, Rollkragenpulli: Benetton, Pulli: StreetOne