Schein und Sein

oder: Wie ich einmal beinahe sauteure Schuhe gekauft hätte.

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Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, gehe ich dafür auch weite Wege. Auch noch abends, kurz vor Ladenschluss. Wenn ich mir also in den Kopf gesetzt habe, noch wegen einer Gutschrift und dem dringenden Wunsch nach ein paar flachen Schuhen in die Nachbarstadt zu fahren, dann halten mich auch die fortgeschrittene Tageszeit und einsetzender Neuschnee nicht auf. Leider war mein Weg durch das Usselwetter gestern Abend um sieben völlig für die Katz, weil der Schuhladen, bei dem ich noch immer eine Gutschrift habe, zwar siebentausend Paar Schuhe bereithält, leider aber keine, die dem Bild in meinem Kopf entsprachen. Weiterlesen

No shopping – ich hätte ja …

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 …neulich beinahe mein Shopping-Gelübde gebrochen. Weil ich angesichts der Temperaturen plötzlich akute Lust auf einen kurzen Jeansrock hatte. Das Kind war grade bei Oma abgegeben worden, die Sonne schien vom blauen Himmel, ich hatte alle Zeit der Welt und war sowieso in der Stadt. Ich stöberte mich also durch die Trends (was man so alles verpasst, wenn man mal ne Weile nicht guckt!) und fragte die Verkäuferin nach einem Jeansrock. Ich sollte im ersten Laden die Standardantwort hören, die mich den Rest des Vormittags begleitete: „Jeansröcke? Hamwernich.“ Was nicht so ganz stimmt. Denn manchmal waren da schon Röcke. Aber entweder ich konnte sie mir über die Hüfte ziehen oder sie waren zu lang, klafften am Po ab, schlackerten komisch an der Seite … kurzum: Keiner war so, wie ich ihn haben wollte. Weiterlesen

Farbtupfer bitte…

Lieber Frühling, ich wär dann soweit. Es ist März. Ich habe in gut zwei Wochen Geburtstag. Das mit dem Schnee ist jetzt echt ausgelutscht, ich hätte gerne grün und bunt und Sonne. Geht das? Weiterlesen

Drunter, drüber, von oben durch…

 

 …drüber, drunter, von hinten durch …

Kommt Euch das bekannt vor? Wenn ja, dann baumelt womöglich auch ein farbenfrohes Paracord-Armband an Eurem Handgelenk. Während letzten Sommer Loom-Bänder der absolute Hit waren (der an uns völlig vorbei ging), wird der Armschmuck zur Zeit aus Parachute-Cord (zu Deutsch: Fallschirmleine) geknüpft. Weiterlesen

Den Trends auf der Spur

„Doch, das trägt man wieder“, versicherte mir die Verkäuferin im Schuhladen, als ich dieses Paar Pumps in den Händen herumdrehte. Spitze Spitzen. Eigentlich hatte ich mich an denen vor etwa fünf Jahren satt gesehen und die Schuhindustrie mit mir. Die Kappen wurden runder, manchmal sogar eckiger. Aber spitz? Das war gestern! Ich drehte mich vorm Spiegel hin und her. Mein Blick wanderte an mir hinauf. Diese Hose. Irgendwie auch von gestern. Dabei habe ich sie so geliebt. Da ich ja zur Zeit keine neuen Klamotten kaufe, trage ich tatsächlich altes Zeug. Aber die Sache mit dem Boyfriend-Schnitt… die war auch schon moderner. Ich, die ich seit geraumer Zeit eng sitzende „skinny Jeans“ trage, fühlte mich verloren in einer großen Portion Jeansstoff, die um meinen Hintern hing. Als hätte ich Schlafanzug und Bademantel zum Trend 2015 erklärt. Da fand ich die spitzen Pumps schon auch nicht mehr weiter wild. Kaum zu Hause …

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Shopping – nein danke – ein update!

Neulich hatte ich einen dieser Momente. Ich wollte kurz in die Drogerie, parkte das Auto vor einem Schaufenster und beim Aussteigen sah ich sie. Eine Bluse aus weichem, fließende Stoff, mit Farbverlauf – oben zartes camel, nach unten hin in Richtung Neongelb. Sie hatte gelbe Paspeln an den Ärmeln und stach mir an der Puppe sofort ins Auge. Aber, wir erinnern uns – ich habe mir für dieses Jahr fest vorgenommen, keine Klamotten zu kaufen. Ich guckte noch ein bisschen die Puppe an, stellte in Gedanken Outfits aus meinem Kleiderschrank um diese Bluse herum zusammen, guckte noch ein bisschen länger – und ging in die Drogerie. Weiterlesen

Walking in the winter wonderland!

Wir haben heute morgen ganz spontan beschlossen, noch ein Stückchen durch den Winterwald zu stapfen…

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Vom Untersetzer zum Ideengeber

Meiner großangelegten Ausmist-Aktion fiel auch ein großer Stapel Instyles zum Opfer. Jedoch nicht, ohne vorher nochmal ausgeweidet zu werden. Alles, was mir gefallen hat, was mich irgendwie inspiriert, habe ich ausgeschnitten und erstmal in einem Ordner zwischengelagert. Weil ich mich aber kenne und weiß, dass ich morgens in ratloser Hektik keinen Ordner konsultieren werde auf der Suche nach guten Ideen, habe ich mir heute Memo-Boards gebastelt. Ich habe dazu zwei Kork-Topfuntersetzer genommen (IKEA) und sie ein bisschen verschönert mit Servietten.

 

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Veränderungen kündig(t)en sich an…

neu neu stopsign

 

 

 

 

 

 

 

 
Wenn ein Jahr zu Ende geht, wird man von allen Seiten mit guten Vorsätzen fürs kommende Jahr versorgt. Man könnte aufhören zu rauchen und anfangen, Sport zu treiben. Man könnte auf Fast Food verzichten oder mehr zu Fuß gehen. Ich hab’s ja eigentlich nicht mit guten Vorsätzen zum Jahresende. Außerdem rauche ich nicht, esse kein Fast Food, gehe viel zu Fuß und das mit dem Sport… ist mir nicht wichtig genug. Aber wenn mich etwas stört, ändere ich es gleich, so es in meiner Macht steht. So hat sich mein guter Vorsatz vermutlich einfach zufällig gegen Jahresende in meinem Hirn manifestiert. Weiterlesen

Schwarzweiß-Fernsehen

Früher war ich ja absolut davon überzeugt, dass man schwarz und weiß nicht zusammen anziehen kann, ohne entweder wie ein Konfirmand oder eine Bedienung auszusehen. Bis ich diese Schuhe kaufte. Weiterlesen