Meine Arme…

…reichen bis fünf Zentimeter über den Boden…
Heute morgen bin ich abkommandiert worden zum Apfelsaft einkochen. Nachdem Schatzis Familie seit Generationen im Herbst eine kleine Mosterei betreibt und zur Zeit Hochsaison herrscht, war heute dringend jemand gefragt, der den frischen Apfelsaft für den Eigenbedarf durch die kleine Pasteurisierungsanlage laufen lässt und abfüllt. Dass es dabei um 1800 Liter geht, wusste ich vorher auch nicht. Ebensowenig, wie dass ich alles in 10-Liter-Tüten abfüllen und dann durch die Gegend tragen darf.
Also schicke ich hiermit einen lieben Gruß an alle, die meinen, ich sollte in meiner Freizeit weniger bügeln und mehr Fitness machen – ich habe heute 1,8 Tonnen gestemmt!
DAS IST VERDAMMT VIEL FITNESS!!!
Gestern Abend war ich für die Presse im Theater, war leider ein bisschen langweilig. Aber den älteren Herrschaften neben mir hat’s wunderbar gefallen und sie haben sich vor Lachen gebogen. Ich wusste am Ende gar nicht mehr, ob mir das Stück oder meine quietschende Nebensitzerin mehr auf den Wecker geht…
Aber was soll’s. Heute mittag war ich mit einer Ex-Kollegin und Freundin zum „kurzen Kaffee“ verabredet, der sich über zwei Stationen und drei Stunden hingezogen hat. War mal wieder lustig. Ich mag ihre pragmatische Art und ihre Sichtweise auf viele Dinge.
Dabei ist mir mal wieder bewusst geworden, wie gut es tut, aus dem Trott rauszukommen. Mal wieder mit jemandem anderen als mit der Familie oder den engsten und ältesten Freunden verschiedene Themen zu bequatschen. Andere Blickwinkel und Ansichten ergeben bei mir Aha-Effekte.
So. Und was jetzt noch vom Wochenende übrig ist, wird mit Essen (gleich), Kochen (morgen), Weggehen, Pressearbeit, Backen und Aufräumen gefüllt. Und womöglich setze ich mich danach auch noch auf die Couch und gammle eine Minute. Aber nur eine.

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