Aschenputtel reloaded

Es war einmal eine Prinzessin, die von einer bösen Hexe mit einem Fluch belegt worden war. Sie stand jeden Montagmorgen vor ihrem Kleiderschrank, der gefüllt war mit den schönsten Kleidern, den buntesten Mustern und den weichsten Stoffen – doch sie konnte nichts finden, was zusammen passte. So sehr sie sich auch bemühte, anprobierte, zusammenstellte – sie fühlte sich in allem zu dick, zu blass oder zu schräg. Wie sehr sehnte sie sich das tapfere Schneiderlein herbei, der ihr in solchen Momenten etwas Neues hätte zaubern können. Aber der war im Urlaub hinter den sieben Bergen und nähte rote Zipfelmützen. Die beiden Experten, die des Kaisers neue Kleider genäht hatten, wollte sie auch nicht anrufen. Sie war misstrauisch geworden, als sie den Kaiser nackt hatte vom Balkon winken sehen.
„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich in den Arsch mir beiß“, dachte sie sich und beschloss, das einzig Mögliche zu tun – sie griff frustriert nach grau und schwarz.
Am liebsten hätte sie sich in die alte Wanduhr verkrümelt, aber da hatte sich eines der sieben Geißlein häuslich eingerichtet und im Turm im Garten hauste Rapunzel, die alte Angeberin, mit ihren blonden langen Zotteln. So blieb ihr nichts anderes übrig, als zur Arbeit zu gehen. „Spieglein, Spieglein an der Wand“, fing sie an, dem Flurschrank zugewandt, und wollte gerade die Frage fortsetzen, als ihr Blick in die geöffnete Tür des Schuhschranks fiel. Was glitzerte denn da? Da hatte doch nicht etwa das Aschenputtel, die alte Schlamperliese, die Glitzerschuhe vergessen, mit denen sie sich neulich einen Mann unter den Nagel gerissen hatte? Doch, tatsächlich. Da standen die Schühchen und funkelten und glitzerten im Lichte des Deckenfluters. Die Prinzessin zögerte. Sollte sie wirklich…? Sie blickte sich um. Die schwarzen, tristen Pumps in der einen Hand, die Funkeltreter in der anderen. Kurzentschlossen setzte sie sich auf den Flurboden und schlüpfte in die Turnschuhe. Dann geschah etwas Magisches. Die Schuhe passten wie angegossen und die Prinzessin meinte, einen Engelschor das Halleluja anstimmen zu hören! Plötzlich huschte ein Lächeln über ihr Gesicht! Sie erhob sich, drehte sich hin und her und juchzte! Der Fluch war gebrochen! Sie hüpfte begeistert zur Kutsche, die bereits angespannt in der Garage auf sie wartete und brauste los zur Arbeit. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann verzweifelt sie nächsten Montagmorgen wieder! Ende.

Schuhe: Converse, Hose: VeroModa, Bluse: Street One, Kette: BijouBrigitte, Ring: neu, aus Glas, von einem Glasbläser, Gürtel: Vive Maria

Me & Micky

Ich habe seit jeher ein Faible für Comicprints. Vermutlich, weil ich als Kind die Geschichten um Micky und seine Freunde verschlungen habe. So finden sich jetzt neben der Maus auch andere Comichelden auf meinen Shirts – Daisy Duck zum Beispiel, oder Paulchen Panter. Oder Biene Maja. Oder ein Schlumpf. Ich bin ein großes Kind, so what?! :) Immer, wenn ich dieses Micky-Shirt aus dem Schrank greife, fällt mir automatisch die Tomatenhose dazu sein. Weil ich heute mal wieder als Frau Wichtig in der Mutterfirma unterwegs war, fügte ich einen schwarzen Blazer dazu. Auf die gelben Schuhe hab ich dann aber doch verzichtet – ich hätte Micky sonst zu ähnlich gesehen. Und es kann schließlich nur einen Helden pro Outfit geben. :)

Shirt: Disney, Hose: Zara, Schuhe: Buffalo, Blazer: Benetton.

Miss Sixties!

Als ich dieses Kleid im Laden auf dem Bügel sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her und es gehört für mich nach wie vor in die hall-of-fame meiner Frühlings-Sommer-Herbst-und-Winter-Kleider, weil man es prima kombinieren kann. Außerdem mag ich das graphische Muster und den Sixties-Look sehr gerne.

 

Kleid: Chris, Strumpfhose: Esprit, Stiefel: Gabor, Shirt: H&M, Schal, Kette: ?

Lebt denn der alte Holzmichel noch?

…wenn ja, vermisst er vielleicht dieses Flanell-Hemd? Ich würde es nur ungern wieder hergeben, ist nämlich ziemlich bequem. Meine letzte karierte-Hemden-sind-cool-Phase hatte ich mit 15 oder 16. Da wird’s mal wieder Zeit.
Die Bilder sind nach Feierabend entstanden auf dem Parkdeck gegenüber. Wie ihr seht, schien die Sonne. Fünf Minuten später platschte der Regen. So was nennt man Timing.

Fotos zu machen ist irre anstrengend. Ehrlich. Da muss einem ein Päuschen schon vergönnt sein. 🙂

Schuhe: Buffalo, Leggings: Toxik3, Karohemd: VeroModa, Spaghetti-Top: VeroModa, Kette, Gürtel: ?, Armband: Bijou Brigitte, Tasche: Bree

Grün wie die Hoffnung

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Mir war heute morgen nach diesem grünen T-Shirt, den Rest habe ich drumherum gebastelt. Was ich heute morgen noch nicht wusste – ich hätte auf die Strümpfe verzichten können, es wäre warm genug gewesen.
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Armreifen und Kettenanhänger
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…und die altbekannte Tasche.
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T-Shirt: H&M, Blazer: H&M, Rock: Esprit Collection, Schuhe: Buffalo, Tasche: Guess, Kette: Thomas Sabo, Armreifen: ?