Dino-Alarm…?

Ich sag’s vorneweg – ich habe keine Kinder. Ich weiß nicht, wie anstrengend Erziehung ist. Und ich weiß auch nicht, was Kinder machen, wenn die Eltern nicht da sind. Aber ich weiß, was mir als Erwachsener auf den Geist geht und was ICH meinen Kindern anders beibringen würde.
Neulich im Schwimmbad – es gibt drei oder vier Bahnenschwimmer, der Rest sind Kinder zwischen 8 und 15. Die toben natürlich und haben allerhand Spielgerät im Wasser. Ist ja auch absolut ok. Die Bahnenschwimmer rotieren auf anderthalb Bahnen, den Rest des Schwimmbads, also 3/4 des Raumes, haben die Kids für sich. Und trotzdem habe ich x-mal einen Ball an den Kopf bekommen, zweimal sogar die schweren Tauch-Ringe und etliche Male bin ich getreten worden. Ich habe ja kein Problem damit, dass da Kinder sind, aber zu mir hätte man gesagt, “halt dich doch da auf, wo Du die Leute nicht störst”. Ich komm mir vor eine grantige Siebzigjährige, wenn ich mich höre, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Kinder das nicht gesagt bekommen. Während die Erwachsenen also tolerieren, dass der Geräuschpegel im Schwimmbad dem einer Start- und Landebahn gleichkommt und sich Mühe geben, die Kinder möglichst wenig zu “beschneiden” in ihrem Spielraum, breiten sich die Kids immer weiter aus. Eine der Schwimmerinnen hat ein Mädchen angesprochen, ob sie die Ringe nicht auf der anderen Seite des Beckens versenken könnten, da sagte die Kleine, “nö, uns stört es ja auch nicht, dass Sie hier rumschwimmen.” Manche von Euch haben doch Kinder… wie ist das? Ist das völlig unmöglich, einem Kind sowas “anzuerziehen”? Bin ich blauäugig, weil ich noch keine Kids habe? Oder eine alte, verbitterte Oma mit kruden Benimm-Vorstellungen?

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