Ein bisschen Poesie – schadet nie!

Liebes Leben,

ich bewundere Leute, die Gedichte aufsagen können. Mein Papa zum Beispiel kann heute noch Gedichte auswendig, die er in der Schule gelernt hat. Auch wenn sie mehr als zehn Strophen haben..

Bei mir hört es nach der ersten Strophe meistens auf, auch wenn ich die übrigen alle sicher auch mal gelernt habe.

Aber ein besonders Schönes, das ich mir merken kann, ist dieses:

Ich bin so knallvergnügt erwacht
ich klatsche meine Hüften
das Wasser lockt, die Seife lacht
es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich „euer Gnaden“.

Aus meiner tiefsten Seele zieht
mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.

Ist das nicht nett? Von Joachim Ringelnatz übrigens. Vor allem die dritte Strophe hat’s mir angetan, weil sie genau das ausdrückt, was ich am Sonntagmorgen empfinde, wenn ich die Augen aufmache und die Sonne scheint draußen!

Wer no

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