Chaos, Dein Name ist…

…unser Verlag.
Liebes Leben,

noch nie habe ich so einen chaotischen Laden erlebt, wie den Verlag, in dem ich heute arbeite. Aber man gewöhnt sich an alles. Regel Nummer 1: In einer halben Stunde ist alles ganz anders. Regel Nummer 2: Der Chef hat’s ja schon immer gesagt. Und Regel Nummer 3: Aufregen hilft überhaupt nix.
Hält man sich daran, läuft alles wie geschmiert.
Meine Arbeit kommt in Schwung, ich habe jeden Tag zu tun und muss keine Sekunde mehr totschlagen. Ich habe seitenlange to-do-lists, die sich um das, was man oben streicht, unten verlängern. Morgen muss ich sogar früher anfangen, um fertig zu werden, deeeenn: Um zwölf geht’s auf nach Leipzig. Wir können aufbauen bis abends um zehn. Dann gehen wir lecker Essen – drei Mädels unter sich. Und das aller-aller-allerbeste: Am Freitag fängt die Messe erst um 13 Uhr an! Das heißt: Wir haben bis halb zwölf Zeit, die Stadt zu erkunden! Freu-freu-freu!
Meine Kollegin hat schon angedeutet, dass sie auch kein Langschläfer ist und gerne was von der Stadt sehen würde! Na dann!

Aber bis dahin muss ich meine private to-do-list noch abarbeiten. Heißt also
Wäsche waschen
Koffer suchen
Koffer packen
8 Seiten Spanischzeug abtippen und an Kay verschicken (und am besten im Gedächtnis speichern)
Duschen
Klamotten aufräumen und Wohnung gleich mit dazu.

Möchte mal wissen, wann endlich eine selbst aufräumende Wohnungseinrichtung erfunden wird. Fabrikat Ikea, Marke „Sälber-Sauber“. Oder so. Da das aber noch dauern kann, muss ich selber ran.

Leipzig, ich komme…*sing*
Was macht man eigentlich so in Leipzig, Freitagmorgen und halb neun?

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