Drei Tage Dresden…

…sind viel zu wenig!
Das war die Erkenntnis am ersten Abend, als wir so langsam mal unser Programm abstecken wollten. Denn in Dresden gibt es so viel zu sehen und zu entdecken, dass man locker zwei Wochen bleiben könnte – und dann nur das Nötigste gesehen hätte.
Wir hatten aber nur drei volle Tage, so dass wir überall in bisschen reinschnuppern konnten.
Am Sonntag war es schon dunkel und wir haben die Augstusbrücke direkt neben dem Hotel überquert und standen vor der Hofkirche, der Semperoper und den Brühlschen Terassen. Die Kulisse war traumhaft, weil die barocken Gebäude so schön beleuchtet waren.
Wir haben nach einem kurzen Bummel durch die Altstadt ein schönes Restaurant gefunden und typische Dresdener Spezialitäten gegessen: Sauerbraten und eine Beilage aus Kartoffelteig, die aussah, wie eine lange Maultasche und geschmeckt hat, wie Gnocchi (ich hab aber vergessen, wie es hieß…)
Am Montag haben wir dann erstmal die Gegend mit einer Stadtrundfahrt erkundet. Pünktlich zur „offenen Kirche“ kamen wir dann an der Frauenkirche an und konnten diese auch gleich von innen bestaunen. Ich war wirklich schwer beeindruckt, weil der Innenraum so licht und luftig erscheint, obwohl die Kirche von außen gar nicht sooo groß ist.
Abends haben wir dann mit den Tickets vom Morgen nochmal eine Nachtfahrt gemacht und uns Dresden im Scheinwerferlicht angesehen.
Am Dienstag war das Wetter nicht ganz so toll, deswegen sind wir gleich morgens ins Verkehrsmuseum gegangen (das fanden die Männer spannend). Als Ausgleich haben wir im Anschluss die Porzellansammlung im Zwinger bestaunt (fanden die Mädels toll!) und natürlich den Zwinger selbst.

Mit der Straßenbahn sind wir zu der ehemaligen Tabakfabrik Yenidze rausgefahren, aber die hatte leider wegen Umbauarbeiten geschlossen, so dass wir nur die Fassade bestaunen konnten – aber die war’s auch wert.

Schatzi und ich haben den Mittag dann noch zu einem Bummel genutzt – ach ja, am blauen Wunder waren wir auch noch. Am Mittwoch sind wir mit dem Dampfschiff elbaufwärts getuckert zu Schloss Pillnitz und wieder retour. War gemütlich, vor allem weil man sich auf dem Oberdeck sonnen konnte!
Im Anschluss waren im „Schönsten Milchladen der Welt“, bei Pfunds. Das war wirklich toll – der ganze Laden ist mit Meissner Fliesen gekachelt und noch aus dem 19. Jahrhundert erhalten, weil er von den Bomben verschont geblieben worden ist.
Später waren wir noch in der Rüstkammer im Zwinger und haben die historischen Waffen angeguckt und im Anschluss die beiden pausbäckigen Engel von Raffael in der „Gemäldegalerie Alte Meister“ bestaunt.
Natürlich musste ich noch dem größten Buchladen Sachsens einen Besuch abstatten (fünf Stockwerke voller Bücher – traumhaft!) und dann war der letzte Tag auch schon wieder um.
Abends haben wir dann noch am Pool im Hotel einen Cocktail genossen und zweimal ordentlich geschwitzt in der Sauna. Beim letzten (superleckeren!) Frühstück im Hotel am Donnerstagmorgen war ich dann ganz wehmütig, weil ich noch soooo viele Dinge hätte sehen wollen. Aber Dresden läuft mir ja nicht weg. Beim nächsten Mal möchte ich noch ins Grüne Gewölbe, in den Japanischen Pavillon, in die Oper (wenigstens zum Gucken), in den Zoo und und und…

Fazit 1: Ich war nicht das letzte Mal in Dresden!
Fazit 2: Urlaub und Reisen ist ziemlich toll.
Seufz.

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