Monday, Monday…

Was für ein Wochenstart. Kaum fünf Minuten am Platz ruft ein Vermieter an wegen einer zu viel gelieferten Mülltonne, deren Abholung ich doch bitte veranlassen möge. Gleichzeitg werden zwei Mitarbeiter vermisst, deren Verbleib ich doch bitte ausfindig machen möge – einer hat verschlafen, der andere war auch auf dem Handy nicht erreichbar. Dann jedoch rief mich sein Mobiltelefon zurück, am anderen Ende der Leitung war indes nicht er, sondern die Ehefrau eines Kollegen , die mir versicherte, sie habe keine Ahnung wo er stecke, ganz bestimmt kein Verhältnis mit ihm und ihre Telefonnummer nur angegeben, weil er auf einen Anruf von einem Makler gewartet habe und kein Deutsch könne. OK. Später stellte sich heraus, dass der Gute in Italien hängen geblieben ist und dort eine Grippe ausbrütet. Währenddessen wurde die Schlange an meinem helpdesk immer länger. Ich habe mit einem Ohr am Hörer und dem anderen beim Kollegen eine Nebenkostenabrechung durchgeblättert und eine Ratenzahlung veranlasst, nebenbei einen Stapel Überweisungen ausgefüllt und mir von einem Vermieter erklären lassen, wie unmöglich seine Mieter doch wären, hätten die am Wochenende doch glatt die Polizei geholt, nur weil er die „Sch**ße aus dem Keller“ (da war ein Abflussrohr blockiert) mit Eimern auf den Rasen gekippt hatte und sich nicht dabei stoppen ließ. Und jetzt? Jetzt sitz ich hier mit einer nicht-enden-wollenden Liste. Der Eimer-Vermieter ist bockig, die Mieter grade eben dem Mieterschutzbund beigetreten und grade kam ein Mitarbeiter, der gerne wissen möchte, ob sein Englisches Testament in Deutschland im Fall des Falles Gültigkeit hätte und wenn nicht, ob ich ihn zum Notar begleiten könnte. Na klar.

Ihr seid doch alle so schlau! Wie wär’s wenn endlich einer das zeitlich limitierte Klonen erfände! Ich bräuchte mich die nächsten zwei Stunden doppelt! LOS JETZT!

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