Hoffentlich….

…hat das jetzt auch geklappt. Wie manche von Euch wissen, mühe ich mich hier mit der Lohnbuchhaltung ab. Nicht freiwillig, aber ich tu’s. Und lerne jedes Mal dazu. Heute zum Beispiel, nachdem ich hochkonzentriert Zahlen eingefügt und Daten angelegt hatte und nach getaner Arbeit und abschließender Kontrolle auf „Daten senden“ klickte, forderte das Programm mich auf, einen PIN einzugeben. Ich hob die linke Augenbraue und machte mich auf eine Tür weiter, wo die professionellste aller Buchhalterinnen sitzt, um sie nach der geheimen Nummer zu fragen. Die lächelte, nannte sie mir auswendig und meinte – „… die brauchen Sie doch JEDESmal…“
Ich guckte verdutzt. „Äh… nein? Mich fragt das jetzt zum ersten Mal nach einer Nummer…“
Sie: „ Das kann nicht sein.“
Ich: „ Ich muss das doch wissen. Noch nie musste ich einen PIN eingeben.“
Sie: “ Ja aber… ich muss den PIN jedesmal eingeben…“
Ich: „Ja, bei Ihnen dauert es ja auch immer zwei Tage länger, bis sie die Daten zurückbekommen…

Ich gab also leicht irritiert den allseits bekannten geheimen PIN ein und siehe da – das Programm weigerte sich und erklärte mir sogar, es habe mich jetzt gesperrt. Es liege gar ein Sperrkonflikt vor. Weil ich mit dem Gerät keinen Konflikt ausfechten wollte, holte ich die alleswissende Buchhalterin zu mir, die mir schulterzuckend erklärte, dass sie dafür DIESEN Fall noch nie hatte.
Das Ende vom Lied war – ich klickte mich so lange durch Protokolle und Dokumentationen, bis ich schwarz auf weiß hatte, dass die Verarbeitung im Rechenzentrum nun abgeschlossen sei.

Jetzt heißt es also beten und hoffen. Denn nächste Woche hat die Firma erstmal zwei Tage komplett zu. Und an meine Daten komm ich frühestens am Mittwoch. Möge der heilige Lohnabrechnungssperrkonflikts-Verwalter sie freigeben und sich gnädig zeigen.

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