„Wie immer im Stress…“

Wie oft hab ich bei der Taufe am Sonntag diese Antwort bekommen auf die Frage „wie geht’s euch denn?“
Was soll ich sagen? Ich habe glaube einige verblüfft. Anstatt miteinzustimmen in das „hachduweißtjawiedasistdieArbeitundderVerbandunddasgroßeHaus…“ sagte ich einfach die Wahrheit. Mit geht’s absolut gut und mein Leben war seit meiner eigenen Kindheit nicht mehr so entschleunigt und entspannt aber dafür sehr intensiv. Dadurch, dass ich versuche, auf Hannahs Rhythmus zu achten, achte ich auch auf meinen. Wir kochen jeden Tag, wir essen zu festen Zeiten, wir sind viel draußen, solange der Herbst noch so golden ist.
All das war für mich am Anfang schwierig. Ich war halt „nur“ daheim, während andere gestresst sein durften von richtiger Arbeit. Mittlerweile ist nei mir angekommen, wie wertvoll die Arbeit ist, die ich leiste. Und auch wenn ich Lust habe, wieder zu arbeiten, ich werde später sicher mit Vergnügen und Sehnsucht an diese entschleunigte Zeit zurückdenken.
Im Stress? Ohje. Nö, wir sind tiefenentspannt.
Und weil’s gestern so schön war, haben wir dem Hausgarten die letzten Dahlien entrissen. Man muss das Leben genießen. Man hat jeden Tag einen weniger davon.
In diesem Sinne: namaste!

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