Mein Kiez!

Ist hier! Ich fühle mich wohl in meinem Netz. Nur mal so nebenbei. Heute morgen war ich mit klein Hannah einkaufen. Wir gehen meist in den selben Ede*a, weil er erstens neu und gut sortiert und zweitens in nächster Nähe ist. Mag sein, dass man uns dort schon gesehen hat. Aber die freundliche Dame an der Kasse hat mich heut überrascht. Erst unterhielt sie sich mit dem älteren Herrn vor mir. Sie nannte ihn beim Nachnamen und fragte nach dem Befinden seiner Frau und richtete Genesungswünsche aus.
Dann kamen wir an die Reihe und sie sagte zu Hannah: „Da ist ja die süße kleine Maus wieder!“ und fragte mich dann, ob sie jetzt denn mittlerweile laufe. Ich guckte erstaunt. Nicht mal mehr ich selbst konnte mich daran erinnern, ihr erzählt zu haben, dass sie noch nicht läuft. Hab ich aber wohl. Ich antwortete also brav, dass sie mittlerweile aufsteht und gestern Abend sogar ein bisschen an der Hand vorwärts getapert ist. Und bezahle dann und staune noch beim Einräumen ein bisschen. Und als die Frau hinter uns dran kommt, sagt die Kassiererin: „Hallo Frau Müller, ihren Großen habe ich gestern getroffen…“ und die beiden plaudern fröhlich.
Beim Heimfahren sehe ich, dass ein Haus neu aufgerichtet wird und winke im Vorbeifahren meiner Hebamme. Und Himmel ja, ich mag das. Ich mag nicht anonym leben, kaum jemanden kenne. Ich bin ein solches Herdentier, das sich wohlfühlt in einer sozialen Gruppe. Das sich freut, bekannte Gesichter zu sehen und ein paar Worte mit Nicht-ganz-so-Fremden zu wechseln.
Wollte das mal gesagt haben. Schönen Start in die Woche!

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