Wir wären dann soweit.

Bitte gehen Sie weiter, hier gibt’s zur Zeit nichts zu sehen. Jedenfalls nichts, was einen eigenen Blogbeitrag wert wäre. Ihr wollt die Krümel trotzdem lesen? Also schön.

Weihnachten?

Mal sehen: Adventskalender, zweimal: Check. Adventsgesteck: Check. (Danke, Mama) Weihnachtsgeschenke: Check. Verpackung: Check. Weihnachtspost. Check. Weihnachtsplätzchen: Check. (Eine Sorte. Kokosmakonen. Mjam.)

Äh, ja. Sollte ich jetzt in eine Zeitschleuse geraten, die mich unmittelbar nach Weihnachten katapultiert, könnte ich ganz entspannt aufatmen. #TeamStreber (Gut, es gäbe dann Spaghetti mit Soße an Heilig Abend und den beiden Feiertagen, aber hey.)

Während ich auf Instagram täglich mit Adventskalendern, Weihnachtspapier und Geschenkverlosungen überspült werde, ist hier soweit alles vorbereitet für das Fest. Seit heute morgen dudelt eine CD mit Kinderweihnachtsliedern, die die beste Patentante der Welt per Post geschickt hat. Ich habe schon herzlich über die absurd-witzigen Texte gelacht, lieben Dank! Sogar das Klavier ist in Weihnachtsstimmung und sobald „Last Christmas“ von Wham! besser läuft, werde ich nichts anderes mehr spielen, bis die Sause vorbei ist. (Ich übertreibe vielleicht etwas. ETWAS.)

Sonst so?

  • fülle ich mich mit Tee und Wasser, weil die Blase ein bisschen muckt. Will keiner wissen? Gut, vergesst es einfach wieder. (Ihr dürft mir aber auch virtuell das Köpfchen tätscheln bittedanke.) Heute morgen war ich deswegen schon der Lacher, weil ich um viertel sieben ins Bad kam und auf die Frage „was machst Du denn schon auf?“ „Die Blase“ murmelte. Als wäre ich Ende Siebzig und ein Fall für das volle Angebot aus der Apothekenumschau.
  • hat das Kind eine neue Zahnbürste (ab drei Jahre) (Also, nicht dass ihr denkt, sie hatte die ersten drei Lebensjahre bisher nur ein und dieselbe, wir hatten natürlich schon ganz oft neue Zahnbürsten, aber jetzt ist eben ein neues Modell dran für Zähne ab drei Jahre) und ich staune ein bisschen über die offensichtlich geschlechterbezogenen Designs. So hatten wir die Wahl, entweder ein rot-gelbes Monster zu kaufen mit gruseligen (wirklich!) Glubschaugen oder eben einen quietschpinken Hasen mit (kaum weniger großen) Glubschaugen und riesigen Zähnen. Die Wahl des Kindes fiel auf Pink.
  • hatte ich in zwei aufeinanderfolgenden Nächten den Traum, mir wäre ein Hund von der Leine ausgebüxt und abgehauen. Ich habe weder einen Hund noch hätte ich gerne einen. Hobbypsychologie, anyone?
  • werde ich jetzt für den Gatten in den Baumarkt fahren und seinen Kabelkanal-Lapsus ausbügeln (weil ich die RICHTIGEN kaufe, wo er die FALSCHEN besorgt hatte.)

Insofern – sollten hier bahnbrechende Dinge passieren, seid ihr die ersten, die’s erfahren.

PS: Strebertum rächt sich – kaum war die Weihnachtskarte an die Klavierlehrerin geschrieben und frankiert, einigten wir uns aufs Du. Da kann man auf der Karte ja schlecht wieder Siezen. Gut, dass ich vorausschauend ein paar Karten extra gekauft habe. Also doch #TeamStreber.

 

 

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