Kinderteller – #2: Gemüse-Bolognese mit Ravioli

„Ich esse mein Gemüse nicht, nein mein Gemüse ess‘ ich nicht!“ Habt ihr etwa einen solchen Gemüsekasper am Tisch sitzen? Vielleicht überzeugt ihr ihn mit dieser Gemüsebolognese, die ganz ohne Fleisch aber dafür mit vielen Kräutern und knackigen Stückchen daherkommt. Auf zu einer neuen Folge: Leckeres auf dem Kinderteller!

Fertiges Essen

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Kinderteller mit Gemüse-Bolo

Ihr braucht:

Ein Stück Staudensellerie, zwei Möhren, eine Stange Lauch, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Olivenöl, eine Dose passierte Tomaten, 100 ml Milch, Salz, Pfeffer, gekörnte Brühe, verschiedene Kräuter (ich nehme eine TK-Mischung), Ravioli (unsere waren mit Spinat-Ricotta-Füllung) aus der Frischetheke. (Wer keine Ravioli mag, kann auch einfach jede andere Pasta dazu kochen)

Lauch im Vordergrund

Ich habe die Zwiebel und die Knoblauchzehe in feine Würfelchen geschnitten und in einer tiefen Wokpfanne mit Olivenöl angeschwitzt. Wer keinen Knoblauch mag, kann ihn natürlich einfach weglassen. Bei uns gehört er in fast jedes Essen.

Knoblauchzehe auf der Pritsche vom Spielzeugauto unterwegs zum Kinderteller

Das Gemüse wird in möglichst feine Würfelchen geschnitten, den Lauch habe ich geviertelt und dann in feine Scheiben geschnitten.

Wenn die Zwiebelwürfelchen glasig werden, gebt ihr das Gemüse dazu und dünstet es gut fünf Minuten. Dann gebt ihr die Dose passierte Tomaten, die Milch und etwa 100 bis 150 ml heiße Brühe dazu und lasst das Gemüse weitere 15 Minuten köcheln. Zwischendurch habe ich immer mal wieder probiert, um zu verhindern, dass mir das Gemüse verkocht – ich mag’s knackig! Abgeschmeckt wird die Soße mit den Kräutern, mit Salz und Pfeffer. Wer keine Kinder am Tisch sitzen hat, kann mit Cayennepfeffer und Paprika arbeiten, wir haben uns bei der Schärfe etwas am Geschmack der Kleinsten orientiert. Die Ravioli habe ich einfach in der heißen Soße erwärmt, dann das Kind aus dem Kindergarten geholt, mir den gesamten Weg über eingebildet, ich hätte den Herd angelassen, die Küche bereits in Flammen aufgehen sehen, daheim die Treppen hinaufgestürzt und festgestellt – alles in Ordnung. Dieser letzte Schritt ist aber absolut optional. 😉

Weitere Kinderteller-Folgen findet ihr hier und hier.

Sellerie und Möhren

Fertiger Kinderteller wartet auf hunrige Leckermäuler

 

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