Phase 3 hatte mich im Griff!

Meine Güte, das hat man jetzt davon, wenn man einmal einen Tag den Rechner nicht anwirft. Hunderte E-Mails (naja, nicht ganz, aber viele!), etliche Blog-Einträge zum Hinterherlesen und das Gefühl, die Erde habe sich einen Tag ohne mich gedreht. Aber ganz ehrlich… es ging. Ich glaube, nach zwei oder drei oder sieben Tagen ohne Internet, hätte ich mich auch daran wieder gewöhnt. Stattdessen habe ich gestern gebastelt, leider ist nichts Ansehnliches dabei rausgekommen. Das war aber eigentlich von vorne herein klar, schließlich spürte ich Phase 3 schon lange vorher heranrollen. Ich habe solche Phasen nämlich manchmal und es gibt sie in drei Ausführungen.
1. Die „Mein-Gott-ist-es-hier-staubig-ich-muss-dringend-alles-putzen“-Phase
2. Die „Du-lieber-Himmel-ich-muss-dringend-mehr-Ordnung-in-mein-Leben-bringen-und-ordne-jetzt-mal-alles-neu“-Phase
und
3. Die „Herrjeh-ich-bin-so-kreativ-und-wollte-schon-immer-ein-Filzhandtaschen-Fimo-Schmuckanhänger-Duftsäckchen-Egalhauptsacheirgendwas-haben“-Phase.

Während die ersten beiden Phasen meist noch ein nützliches Ergebnis haben, ist Phase drei schlicht eine Katastrophe. Mit Genuss belagere ich das komplette Esszimmer, kaufe tütenweise Kleinkram im Bastelladen und abends packe ich dann alles mehr oder weniger frustriert wieder zusammen. Ergebnis = 0. Aber die Phase ist zuende. Puh. Da muss ich eben hin und wieder durch. Gibt Schlimmeres.

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