ABC-Update, Teil 2…

…weil es so gut funktioniert für Splitter, die keinen eigenen Eintrag hergeben…

A wie Aufstehen – zur Zeit komme ich erstaunlich gut um halb sechs aus den Federn. Oder auf alle Fälle eben vor sechs. Könnte am Sommer liegen.

B wie Buchhaltung. Am Freitag kämpfe ich mich das erste mal alleine durch die Lohnbuchhaltung. Mögen die Finanz-, Steuer- und Gehältergötter mir beistehen.

C wie Chaos – ist erstaunlicherweise ausgeblieben. Trotz „Venus ohne Chefin im Büro“. Der Laden läuft weiter und meine Hirnrinde bröselt entgegen aller Erwartung noch nicht ab.

D wie Danke. Sagt man viel zu selten.

E wie ehemalige Kollegen. Ich bin zu einem Mitarbeitertreffen bei meiner „alten“ Zeitung eingeladen worden und freu mich drauf, die Jungs und Mädels wieder zu sehen.

F wie Ferienwohnung. Ich beabsichtige tatsächlich in eine solche zu ziehen im nächsten Urlaub. Wenn etwas absolut erholsam sein müsste, dann doch wohl eine Ferienwohnung irgendwo in Deutschland, irgendwo im Nirgendwo. Wo man im Schlafanzug frühstücken kann. Wie daheim. Nur eben wo anders. Mal sehen.

G wie Grill. Groß und mächtig steht er auf unserem Balkon und nennt sich längst nicht mehr profan Grill, sondern outdoor kitchen. Die Größe gibt ihm Recht, das Teil hat unten ein Schränkchen drunter, links und rechts eine komfortable Ablage und einen großen Deckel mit Griff, so dass man die Grillfläche schließen und wunderbar etwas garen kann. Letztes Wochenende ausprobiert – super!

H wie Hitze – meine Güte, seit Tagen ist es mir einfach nur zu warm des Nachts. Ich hab mich gestern sogar über den heftigen Regen gefreut. Und die kühle Brise heute morgen in der Küche war eine richtige Wohltat.

I wie Insubordination. Hat mir eben meine Muse vorgeschlagen. Hab googeln müssen und dann grinsen. Passt ja so GAR nicht zu mir. Naja. Ein bisschen. Aber alles zum Wohle der Firma.

J wie Japan. Schaaaaade! Ich wollte doch mit den Mädels Weltmeisterin werden. Und dann kommen diese blöden, …, …….(!) Japanerinnen. Aber gut, angesichts des Dramas im eigenen Land gönne ich das denen doch irgendwie. Ein winziges bisschen.

K wie Konsum. Fernsehkonsum nämlich. In letzter Zeit = 0. Ich widme mich viel lieber meinen Büchern.

L wie Literatur. Wow, ich habe so viele ungelesene Bücher! Und bin seit Tagen und Wochen in einer Lesephase, um deren Berg zu minimieren. Und es macht Spaß!

M wie Magazin. Das erwacht allmählich wieder aus der Sommerstarre. Bin wieder motiviert und freu mich aufs weitermachen. Gutes Zeichen.

N wie Nutella, Nutria, Nordlicht, Naturschauspiel und Nebelkerze. Das waren die ersten Begriffe, die meinem Kollegen bei der Frage „Fällt Dir was ein mit N?“ einfielen. Ach ja. Nudelholz, noob und Nase kamen auch noch. Ich hab mich für Narzismus entschieden. Das Bildnis des Dorian Gray. Grade ausgelesen und für sehr gut befunden.

O wie Oma. Das Buch über das Leben meiner Oma… ist ein Projekt, das grade mal wieder öfter an die Oberfläche meines Bewusstseins wabert. Wie fängt man ein Buch an? Legt man Charktere fest? Teilt man Kapitel auf? Hm…

P wie Presse. Ich habe am Wochenende mal wieder was für die Zeitung gearbeitet, bei der ich früher war. Hat Spaß gemacht. Ist immer noch ein Traumjob und ich versuche, das wieder öfter zu machen.

Q wie Quantität. Es ist einfach blöd, wenn man grundsätzlich den Hunger seiner Gäste überschätzt. In einem Maß, das einen zwingt, tagelang Reste zu essen, die sich zu absonderlichen Menüs zusammenfügen. Gebratene Nudeln mit Nudelsalat. Örks.

R wie Ringelnatter. Neulich bei den Bienen meines Mannes im Garten entdeckt bei ihrem Versuch, eine Kröte zu fressen. Sie fühlte sich durch unser Auftauchen dann wohl aber derart gestört, dass sie die Kröte, die bis zu den Vorderbeinen bereits in der Schlange steckte, wieder losließ. Wenn die mal jetzt keinen Psychiater braucht.

S wie Suche! Auf die begebe ich mich heute mal wieder mit einem Kollegen. Die ewige Suche nach der Schachtel. Für insider auch „geocaching“. Ist einfach ein schräges Hobby. Aber ziemlich cool.

T wie Tracy… die muss grad Geduld haben. Meine „ich turne am Boden herum“-Phase ist grade nicht mehr so ausgeprägt. Kommt aber wieder.

U wie Uli! Meine beste Freundin! Ich hab ihr ne sms geschrieben, sie hat sie erst am Morgen danach gelesen, aber in der Nacht von mir geträumt. Manchmal funktioniert die connection einfach. Gruß an dieser Stelle, du heimliche Mitleserin! Ja, jetzt schmunzelt sie…

V wie Verwandtschaft. Manchmal erfährt man in fünf Minuten am Telefon Dinge über die Vergangenheit seiner engeren Verwandtschaft, die einem 30 Jahre lang keiner erzählt hat. Von Wunden, die nicht mehr heilen werden. Und nähert sich dabei wieder an Personen an, die einem fremd geworden waren. Weil man sie SO gut versteht.

W wie Wasserbad. Funktioniert am besten, wenn man auch Wasser in den Topf tut. Geht auch ohne, macht aber jede Menge Rauch in der Küche und verzögert den Backprozess. *hust*

X wie äh…

Y wie öh…

Z wie

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