WMDEDGT – HÄ?

Also noch mal von vorne – WMDEDGT heiiiißt „WasmachstDueigentlichdenganzenTag?“ Jedenfalls hoffe ich das. Es könnte auch „Waldmeister mag Düngebrühe eigentlich doch gern trinken“ heißen, dann läge ich leider völlig daneben. Aber nehmen wir mal an, es sei eine Art Tagebuchfrage wie im ersteren Übersetzungsversuch – dann mach ich da glatt mal mit.

Gefunden hab ich’s hier, ich lese schon lange sehr still und heimlich mit und liebe das Blog. Frau Brüllen unbekannterweise, Sie sind meine Gutenachtlektüre. Wäre das jetzt auch mal geklärt. Puh.

Aber was mach ich denn den ganzen Tag?

Fangen wir nachts an. Mit einem gewaltigen Schock, der ein leeres Bett, eine dunkle  Wohnung und ein Handy im offline-Modus beinhaltete. (Der Gatte war nicht da, wo er sein sollte, nämlich im Bett bei mir, im Bad war er auch nicht und auch sonst auf die Schnelle nicht zu entdecken. Da kann man sich ja schon mal erschrecken. Denn um elf hatte er angekündigt, auf dem Heimweg zu sein, um eins war er das letzte Mal online. Nun war es aber schon kurz nach zwei und alle Anrufe und whatsapp-Versuche blieben unbeantwortet und Frau Venus stand, frisch aufgewacht, mit Herzrasen im dunklen Flur und hatte ungute Knoten im Hals und im schlimme Bilder im Kopf. Und wohl auch noch Schlafsand, sonst hätte sie vielleicht gesehen, dass das leere Bett eben nicht unberührt war und dass der Gatte beim Tochterkind auf der Besucherflanke lag, um Albträume zu verscheuchen. Große Erleichterung, eine Runde gruppenkuscheln auf dem Sofa bis gegen halb drei. Es dauerte dann noch bis etwa drei, bis mein Puls wieder eine gesunde Frequenz hatte.) Der Morgen begann dann gegen acht, als die Kurze befand, es könnte jetzt mal Frühstück geben (sie sagt das gewohnt höflich und charmant, „Mama, hopp jetzt!“) und weil das Wetter so gut und der Waschkorb so leer war (finde die Mogelei), machten wir uns auf an den nächstgelegenen Stausee. (Auf dem Weg dahin verfluchte die Mama am Lenkrad einen Linksabbieger mit Uffzzuffzzuffzz-Mucke im Auto, der scheinbar noch nie was von Kontaktschleifen gehört hatte und seinen Kopf, um die Coolness zu wahren, unmöglich ein bisschen nach oben drehen konnte zur Ampel. So saß er etwa zehn Meter hinter der Haltelinie stoisch mehrere Grünphasen der übrigen Ampeln aus, bis er dank der hupenden Schlange hinter ihm irgendwann doch gnädig einen Meter vorrollte und letztlich irgendwann grün bekam. MAAANN.) Zur großen Enttäuschung des Kindes fuhr die Bummelbahn am See morgens aber nicht (auch nicht nach dreimaligem Aufstampfen und Schmollgesicht.) Dafür drehte das Karussell eine Runde und ein Eis am See entschädigte wenigstens ein bisschen. Und hätte die nette Dame, die im Miniaturdorf grade die Blumen goss (die lebensgroßen) nicht gesagt „kommt ihr halt heute mittag wieder, da fährt die Bahn“, wäre unser Tag womöglich anders verlaufen, aber so sind wir, nach einer großen Portion Couscous mit Karotte und einem Mittagsschläfchen halt wieder zum See gefahren. („Mama, jetzt fährt der Zug! Schnell anziehen! Hopp jetzt!“) UND mit der Bahn. Der Abend und die Nacht verliefen dann tatsächlich unspektakulär as can be. Eat, play, sleep. Heute: repeat.

DHIADGTG. (Das hab ich also den ganzen Tag gemacht.) Und jetzt les ich mal bei Ihnen, Frau Brüllen. 😉

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