Dressing to go

Ganz allein für Gerald die Exklusiv-Story zum Thema „Die Salatsoße in meiner Handtasche“:

Es begab sich also zu jener Zeit, als Frau Venus den Entschluss fasste, gesünder leben zu wollen. Salat statt Spaghetti und Vitamine anstatt Schniposa. Sie machte sich in ihrer Mittagspause auf und erstand Feldsalat, Tomaten, Thunfisch und Gurken, dazu ein paar Champignons und ein Döschen Mais.
Zurück in der Firmenküche wurden die Zutaten gewaschen, geschnibbelt und in einer Blechschüssel vereint (eine Küche für 50 MÄNNER ist offenbar nicht auf die Zubereitung von Grünzeug, wohl aber auf selbige von Pommes, Pizza und Pappschachtel-Essen eingerichtet und bietet daher was die Auswahl von Salatschüsseln angeht ein Angebot mit Tendenz hin zu Null – oder anders gesagt – wer mit einem Haufen spätpubertärer Jungs zusammengluckt, braucht nicht zu erwarten, dass da irgendeiner Salat machen will) und … in recht säuerlichem Zustand auch verspeist.
Es stellte sich nämlich heraus, dass die Küche zwar Essig bevorratete, aber kein Öl.
Mich hält sowas ja grundsätzlich nicht davon ab, einen zweiten Anlauf zu unternehmen. Also erstand ich beim nächsten Mal Öl und freute mich über den EINEN leckeren Salat, den ich mir zubereiten konnte.
Beim übernächsten Mal schon musste ich feststellen, dass das ungewohnte Vorhandensein von Öl im Küchenschrank dazu führte, dass etliche Schnitzel und Buletten in Öl angebraten wurden. In meinem.

Weil a

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