Mal was anderes…

…als sonst.
Sonst: Asphalt, Verkehr, Ampeln in grün und rot, viele Menschen, kreischende Kinder.
Heute: Sonne. Moos. Ruhe. Vogelgezwitscher. Bachplätschern. Knirschender Kies unter meinen Schuhen.

Ich sollte meine Mittagspause öfter laufenderweise im Wald verbringen. Hach.

Ich habe mir vorgenommen…

… über die Feiertage nicht nur zu arbeiten, sondern mir auch mal Zeit zu nehmen für etwas, was sonst definitiv zu kurz kommt.
Gestern war ich also laufen und habe bei meinen Eltern in Ruhe eine Tasse Kaffee getrunken. Heute morgen hab ich nen Käsekuchen gebacken. Backen macht mir Spaß, nur komm’ ich nie dazu… Heute Mittag laufen wir nochmal ne Runde zusammen und essen heute Abend bei meinen Eltern und heute Mittag bei meinen Schwiegereltern. Und die Arbeit verteil ich portionsweise dazwischen, so dass ich es gar nicht merke.
Schöne Ostern Euch allen!

Der Gluteus Maximus meldet sich zu Wort!

Ich habe tatsächlich Muskeln! Und neue Höllen-Schuhe!
Also, von vorne. Weil ich mal wieder frühlingsmotiviert bin und finde, dass ich viel zu wenig frische Luft und Bewegung bekomme, habe ich mir heute mal zwei Stündchen freigeschaufelt und war walken. Und weil ich grundsätzlich glaube, was mir die Werbung erzählt (UND weil meine Sportschuhe schon etliche Jahre alt sind und wirklich mal ersetzt gehörten) habe ich mir heute morgen diese neuen Po-und-Oberschenkel-formenden Re*bok-Schuhe gekauft. In ner Mädchenfarbe, weil das die einzige war, die es noch gab. Mit meinem weiß-pinken Neuerwerb marschierte ich also heute Nachmittag zur Tür hinaus. Erst hatte ich ne kleine Runde im Kopf, dann wollte ich sie ein wenig ausweiten und DANN hatte ich die glorreiche Idee, bis zu meinen Eltern zu laufen und mich wieder heimfahren zu lassen und meldete mich also gleich mal telefonisch an.
Und lief und lief und lief. Ich bin wirklich nicht die Fitteste, aber noch NIE hat mein Hintern schon nach ungefähr einem Kilometer gemeldet, dass er aus Muskeln besteht und dass sich diese unerwartet belastet fühlen. Nach zwei Kilometern hatte ich mich damit abgefunden, den Rest der Strecke mit einem leichten Ziehen im Po gehen zu müssen. Als dann die große Steigung und ich ins Schnaufen kam, musste ich über meinen eigenen Größenwahn mal wieder den Kopf schütteln. Klar. Die kleine Venus läuft solche Schuhe ja nicht erstmal auf ner kleinen Runde ein. Ne. Müssen ja schon mindestens sechs Kilometer sein mit Auf und Ab, sonst macht’s ja nicht genug aua.
Immerhin – ich bin stolz auf mich, weil ich die Strecke in ner Stunde und zehn Minuten geschafft habe und am Ende ging’s sogar fast von allein.
Die Schuhe mit den Polstersohlen sorgen dafür, dass die Muskulatur von Beinen und Hintern die Unebenheit ausgleichen und so noch ein bisschen extra arbeiten.
Ich werde morgen tierischen Muskelkater haben. Aber was tut man nicht alles für nen strammen Hintern.

In meinem Leben…

Ich mag Nena und ich liebe dieses Lied…

“…Freiheit tut mir gut
Ich tu mir manchmal weh
Ich fühl mich stark
Auch wenn ich gerade
Nicht so gerade steh
Meine Angst vorm Sterben
Verwandelt sich in Luft
Löst sich langsam auf
Weil mich das Leben ruft…”

“Bleiben Sie geschmeidig”…

..das riet mir grade die komische Verkaufstante, die mir am Telefon ein nagelneues Druckerpapier mit Granulatbeschichtung aufschwatzen wollte…
BLEIBEN SIE GESCHMEIDIG??? Wo werden die Leute aus den Call-Centern denn bitte geschult?!
Und woher weiß die, dass ich grade heute ganz extrem geschmeidig bin?

Gefunden und für gut be-funden…

“Sagen Sie bitte ehrlich Ihre Meinung zur Lebensmittel-Knappheit im
Rest der Welt”.
Dies war eine Meinungsumfrage im Auftrag der UNO.
Und das Ergebnis der Umfrage war Folgendes:

Die Europäer haben nicht verstanden,
was “Knappheit”, bedeutet.

Die Afrikaner wussten nicht, was “Lebensmittel”, sind.

Die Amerikaner fragten, was unter dem “Rest der Welt”, zu verstehen
sei.

Die Chinesen baten verwundert um zusätzliche Erklärungen zum
Begriff “Meinung”.

Im Italienischen Parlament diskutiert man noch heute über die
Bedeutung des Begriffs “ehrlich”, und die Russen hatten Mühe mit dem
Wort “bitte”…

Aus: Sieben Wochen ohne 2010, Fastenaktion der evangelischen Kirche, Näher! 7 Wochen ohne Scheu, edition chrismon
Fastenkale

Mein Spruch des Tages…

…oder vielmehr eine neue Lebensweisheit, die ich am Wochenende aufgeschnappt habe:

“In meinem Leben ist eine 10-prozentige Chaosquote mit einkalkuliert.
Wenn alles grundsätzlich rund laufen würde, hieße das ja nur, dass ich eigentlich noch mehr tun könnte.”

…..

My life has a new slogan.
“I always manage my life with a chaos-rate of 10 percent. If everything works out without any problems that would just mean I could master way more.” So true.

Zurück und schon wieder mitten drin

Kaum zurück aus dem Urlaub ist die Welle des Alltags schon wieder über mir zusammengeschwappt.
Aber der Reihe nach – der Urlaub war toll und ich will augenblicklich zurück auf dieses Schiff, zurück an die Espressobar auf Deck 3 oder wahlweise in den Whirlpool auf Deck 9. Aber nein, so sehr ich die Augen auch zukneife – ich bleibe immer an meinem Schreibtisch kleben. Mist.
Also mache ich wohl das beste draus. Nachdem die Koffer ausgepackt waren und wir unseren Ägypten-ist-ein-anderer-Planet-Kulturschock überwunden hatten, hat mich mein Magazin sofort in Beschlag genommen und ich bin froh, dass ich es gestern Abend endlich abschließen konnte.
Jetzt kann ich – redaktionstechnisch – mal zwei Wochen durchschnaufen.
In Sachen Kinderbuch waren meine “Vertriebler” fleißig und ich musste den Geschäftsstellen der Tageszeitung tatsächlich schon welche nachliefer. Damit hätte ich ja nie gerechnet. Freu mich natürlich wie ein Schnitzel.

Und sonst? Frau Venus fühlt sich trotz allem gut erholt – immerhin habe ich drei Bücher in den 12 Tagen gelesen, also irgendwann muss ich auch mal rumgelegen haben…
Fotos gibt’s übrigens hier:

http://www.facebook.com/album.php?aid=18696&id=1846521948&l=9544334ebd

Und ansonsten? Ich will das Weiße da draußen nicht!
Was soll das? Kann das einer stoppen? Der Schwarzwald ist immer noch / schon wieder dick verschneit und es K*TZT mich so langsam an!

Aber s