Ihr erinnert euch an das Klamotten-Embargo, oder? Eine Regel war, dass es drei Ausnahmen im Jahr geben darf. Die erste, die Geburtstagsausnahme, hab ich eingelöst. An Tag 81 der Nulldiät waren wir shoppen. Und was soll ich sagen… Es ist mir richtig schwer gefallen. Ich, die in Klamottenläden sonst mit traumwandlerischer Sicherheit unterwegs war, war plötzlich völlig unschlüssig. Irgendwann kam der mojo aber wieder. Trotzdem bin ich unterm budget geblieben. Hab eine rote Hose, eine Jeans-Pluderhose, ein schwarzes und ein helles Spitzenoberteil gekauft. Alles Sachen, die ich noch nicht besaß in der Form. Jetzt ist wieder Nulldiät angesagt. Ich halte das durch! Jetzt erst recht!
Heiter bis ulkig!
Füße müde, Laune bestens, Wetter bombastisch – die kleine Venus ist mit’m Prinzgemahl im Urlaub, also alles in bester Ordnung! Liebe Grüße ausm Pott (ja schon wieder!)
Wer glaubt schon an Horoskope…
Angeregt durch Windstill hab ich nach meinem Wochenhoroskop gesucht und folgendes gefunden:
“Sie haben viel positive Energie, was angesichts von Sonne und Mars in Ihrem Zeichen kein Wunder ist. Dementsprechend ist auch Ihre Ausstrahlung, was manch einem vielleicht schon einen Tick zu viel ist. Nicht jeder ist auf so eine anziehende Erscheinung wie Sie vorbereitet.”
Herrjeh. Jetzt mache ich mir ECHT Sorgen.
Und noch was passt ganz gut:
“Lassen Sie jetzt ruhig mal Dampf ab. Sie haben so viel Energie, das braucht ein Ventil. Zwar nicht zwangsläufig in Form von Hochleistungssport, aber wie wäre es beispielsweise mit Schwimmen?”
Die Schwimmtasche wartet schon im Kofferraum.
Mein Ohrwurm heute…
Scheinheilig…
…hat die Kanzlerin gesagt. Ich wollte grade erfreut “jawoll” ausrufen, als ich kapiert habe, dass sie nicht ihren Baron Münchhausen, sondern die Opposition meint. Wäre ja zu schön gewesen.
Guttenberg ist weg…
… hoffentlich bleibt er weg. Ich fürchte, der kommt zurück durch irgendne Hintertür. Aber erstmal weg. Und schon kotzt es mich wieder an, dass er sich selbst gebärdet wie ein vom Internetmob vom Thron gehetzter Märtyrer.
UND: Das Trauerschwarz von Bild online ist einfach nur zum Kotzen. Da sterben Menschen in Lybien und wir betrauen einen Lügner. Pfui.
Sein Wille ist Befehl…
“Die Entscheidung der Uni Bayreuth liegt auf der Linie dessen, was der Verteidigungsminister vorgegeben hat.” (stern.de)
GENAU. Und wenn ich meine Kaffeetasse loslasse und vor dem Scherbenhaufen stehe, sage ich auch – die Schwerkraft war mein Wille.
EDIT:
Ich grüble schon die ganze Zeit, wie man aus Versehen abschreiben kann. OHNE Absicht.
KT…
…hat Fehler eingeräumt. Gut, man kann auf 475 Seiten schon mal ne Fußnote vergessen. Auch zwei. Aber ganze Absätze kopieren? Fragwürdig. Vielleicht wusste er nicht, dass kopieren sowas ist wie klauen. Worin hat(te) er gleich seinen Doktor? Rechtswissenschaften. Hmhm. Vielleicht war er mal ein paar Vorlesungen lang nicht da. Als es um Urheberschaft ging.
Jetzt tauchen immer mehr kopierte Stellen auf. Gutti-Leaks weiß alles.
Wer hat eigentlich das Plagiat mit summa cum laude ausgezeichnet? Der Professor, der schon das numerus-clausus-Urteil auf den Weg gebracht hat? Hm.
Rein vom Bauchgefühl her – jemand, der sieben Jahre lang an seiner Doktorarbeit hat schreiben lassen geschrieben hat, bittet die Uni nicht ohne Grund um Rücknahme des Titels. Wegen ein oder zwei vergessener Fußnoten. Das war ganz klar ne Flucht nach vorne.
Wir gehen…
…gemeinsam. Seit Jahren. Unsere Wege führen in die selbe Richtung. Aber nicht immer laufen sie parallel. Einer von uns rennt meistens, oft sind wir beide im Stechschritt unterwegs. You say, go slow, I fall behind. Ich nehme mir oft Zeit, zu trödeln. Genieße auch mal einen verschlungenen Pfad neben der Spur. Die Hecken und Sträucher des Alltags sind manchmal so dicht, dass wir uns kurz aus den Augen verlieren. Aber das macht nichts. Ich weiß, am Ende des Tages, am Ende der Woche, sind wir wieder gleichauf. Und nehmen Tempo aus unserem Gang. Gehen auf gleicher Höhe. Unsere Schritte gleichen sich an. Wir nehmen uns an der Hand und gehen gemeinsam. Langsam. In beruhigendem Gleichklang. Nach vorne. Und wenn die Woche wieder anfängt und das Tempo wieder anzieht, lächeln wir uns zu und entlassen uns auf unsere eigenen Pfade. Weil wir wissen, dass wir in dieselbe Richtung gehen und uns wieder treffen. Auf gleicher Höhe. Am Ende des Tages. Am Ende der Woche.
Ist doch klar…
…dass sich unsere Kanzlerin nicht ins goldene Buch der Stadt Tübingen eintragen will.
Viele Prominente und Staatsdiener haben das schon vor ihr getan. Auch wenn das Buch in einer Stadt mit ganz und gar anderer politischer Färbung lag. Jetzt soll ausgerechnet ihr noch etwas originelles Neues einfallen?
Da wäre ich auch vorsichtig. Womöglich hieße es sonst, sie habe einfach von ihren Vorgängern abgeschrieben und man weiß ja, wie schnell man einen Plagiatsvorwurf an der Backe hat zur Zeit…
