Geburts(tags)vorbereitungen…

Den ganzen Tag schon guck ich auf die Uhr. Jetzt vor einem Jahr zum Beispiel. Ich drehte Runde um Runde über Krankenhausflure. Ich hatte Wehen, aber sonst tat sich nüscht. Hätte ich damals gewusst, dass Mademoiselle jetzt noch gut zwölf Stunden auf sich warten lässt… Oh Mann. Die Erinnerungen sind so deutlich, als wär’s letzte Woche gewesen.
Stattdessen heute:
– dem Kind unter Protest zwei Erdnüsse aus dem Mund holen. Irgendwie hat sie die Tüte mit den schokobezogenen Erdnussbergen vom Tisch gekriegt und saute sich grade genüsslich sabbernd ein, als Mama die Ruhe suspekt wurde…

– Runden ums elterliche Haus gedreht, weil niemand öffnete. Mana war einkaufen, Papa sang so laut mit dem Badradio, dass er mein Sturmklingeln überhört hat.

– Runden durch den Supermarkt gedreht, die Hälfte vergessen. Dabei entzückende ältere Dame vor mir gehabt, die mich überreden wollte, doch vorzugehen, sie habe doch mehr Zeit als ich. Dann schenkte sie mir ihre Aufkleber (ihr wisst schon, e*eka Stickeralbum, jaaa, wir sammeln die.)

– heimgekommen und los ging der MorgenhatdaskleinegroßeKindGeburtstagsmarathon. Backen, backen, backen. Kneten, ausrollen, verzieren, bebröseln, verkleckern, staubsaugen, formen. Als meine Schwiegermama vorbeiguckte, saß ich grade mit grünem Marzipan am Boden und rollte ihn auf Backpapier aus. Überall sonst war Chaos.

So sah’s zwischendurch aus:

Der Schokokuchen beim Werden und kurz vor seinem Ofengang:


Jetzt ist der eine Teil im kühlen Keller, der andere wartet in der Gefriertruhe auf Weiterverarbeitung. Und ich geh jetzt die Maus abholen und denke andächtig daran zurück, wie sie meinen Trott vor einem Jahr völlig auf den Kopf gestellt hat.
Mehr Bilder vom fertigen „sweet table“ gibt’s morgen oder so!
Euch einen schönen Abend!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.