Splitter

Weil ich für einen geordneten Eintrag zur Zeit keine Zeit habe, werde ich ein paar Splitter zusammenschreiben, damit ihr auf dem Laufenden seid und ich den Status Quo mal wieder reflektieren kann.

– Ich habe meine Liebe zu Edgar Wallace entdeckt. Ich klebe am Bildschirm, wenn die alten Schwarzweißfilme am Sonntag geballt auf Kabel 1 gezeigt werden. Eddi Arent ist umwerfend und Klaus Kinski, den ich nicht mag, passt perfekt in die Rolle des gestörten Bösen. Ich habe mir neulich ein Hörbuch fürs Auto gekauft, bin gespannt, ob hören auch so gruslig ist wie gucken. Oder noch grusliger.

– A propos Hörbuch: Dringende Empfehlung – Jochen Malmsheimer hören. Hab den Tipp von einem meiner Lieblingskollegen gekriegt und mich beim Hören im Auto nur schwerlich auf den Verkehr konzentrieren können. Hier ein Beispiel: oder

– Und a propos Buch: Die Druckerei hat Urlaub und ich immer noch kein Buch in größerer Auflage. Aber lang kann’s ja nicht mehr dauern.

– Das neue Jahr hat soweit sehr entspannt angefangen. Ich merke auch im Büro, dass ich Urlaub hatte und neue Energie gesammelt habe. Fällt mir vieles wieder leichter, was mich vor Weihnachten noch tierisch genervt hat. Ich versuche mich an den Leitsatz “Drop the thought” zu halten.

– Gute Vorsätze? Jep. Gesünder essen und ausreichend Wasser trinken. Mehr malen und Musik machen, die musische Seite in meinem Hirn braucht auch Futter. Arbeit ist das halbe, nicht das ganze Leben.
Immerhin werde ich 30 dieses Jahr. Und fühle mich wie 24.

Hat von Euch einer gute Vorsätze gefasst?

Reflek

Fröhliche Weihnachten…

…liebes Blogland!

Ich frage mich, ob der Zauber von Heiligabend wieder zurück kommen wird, wenn wir mal eigene Kinder haben. Seit sich jeder selbst kaufen kann, was er begehrt, ist das wünschen, warten und sich beschenken lassen nicht mehr vom gleichen Geheimniszauber umgeben wie in Kindertagen.
Trotzdem war es ein schöner Heiligabend bei meinen Eltern. Schatzi und ich haben schon nachmittags beschert.
Ich hatte mal sehr vorsichtig angedeutet, dass ich mir einen bestimmmten Anhänger für meine Kette wünsche. Ich packe also erwartungsfroh das Geschenk auf, erspähe das richtige Tütchen, taste es ab und wundere mich schon ein bisschen und als der Anhänger auf meine Handfläche gleitet wundere ich mich noch mehr – Schatzi hat ein herzförmiges Silberamulett ausgesucht, das mir wirklich sehr gut gefällt. Er sagt mit großen Augen “Das hattest Du Dir doch gewünscht, gell?” und ich meine “…äh… ne, eigentlich nicht, aber hübsch ist es!”
Schatzi: NEIN???
Ich:
Schatzi: Aber Du hast mir doch den Link zu dem Herz geschickt?!
Ich: … äh… nein…?
Schatzi:
Ich hab ihn dann aber davon überzeugen können, dass ich wirklich ganz begeistert bin von dem Herzchen und mir den Anhänger einfach zum Geburtstag wünsche.

Männer

Glückshormone…

…sind grade durch mich hindurchgewabert und haben mich von den Haarspitzen bis zu den Zehen durchspült. Den ganzen Mittag grüble ich schon über diese besch*ssene Bürokasse nach, zu der nur ich den Schlüssel habe, und suche 300 Euro. Nicht zu finden. Alles nachgezählt und nachgerechnet. Und jetzt? Fällt mir ein, dass ich mal noch bei nem Kollegen @ Norbi gucken könnte. Und was finde ich in seiner Kasse? Einen Zettel von mir über eine Umbuchung von 300 Euro.
Das Gefühl war so yeeeeehaaaaa, das glaubt ihr gar nicht… Jetzt JETZT ist der Tag gerettet!

Der Weihnachtsengel…

…guckt ziemlich traurig. Dabei war die Firmenweihnachtsfeier ziemlich lustig!
Ich musste mich um viertel vor zwölf mit Gewalt loseisen, damit ich noch nach Hause und ins Bett komme… vielleicht liegt der Gesichtsausdruck einfach auch am Wissen daran, dass der Wecker um sieben gnadenlos klingeln wird…

Glugger, schwapp und schaukel!

Endlich ist es da! Schatzi und Frau Venus haben sich ein Wasserbett gekauft! Und was soll ich sagen? Ich schlafe wie ein Eichhörnchen, nur das Umdrehen ist noch ungewohnt schwer. Ich fühle mich wie eine vollgefressene Kegelrobbe… aber guuuuut!

Sehr selten komme es vor…

…dass jemand mit seeehr empfindlicher Haut auf das Schmerzgel reagiere, meinte mein lieber Hausarzt heute. Muss denn immer ich die Ausnahme sein? Wo mich Anfang der Woche noch ein schmerzender Muskel an meinem rechten Bewegungsarm recht bewegumgsarm machte (was für ein Wortspiel ) und der Doc, respektive seine Sprechstundenhilfe ein wunderbar kühlendes aber immobil machendes weißes Klebeband nebst schmerzlinderndem Gel drapiert hatte, prangt jetzt ein roter, aufgeworfener und fies juckender Fleck. Mit dem Verband nahm ich gestern Abend nämlich die oberste Hautschicht in Fetzen mit ab und seither juckt es wie Sau. Und nein, ich bin normalerweise an der Haut nicht empfindlich. Jetzt sehe ich aus, als hätte ich die Krätze. Aber wie meinte der Doc heute: “Schmerzen sind besser? Sehen Sie, wir kommen also voran.”

Und… was mach ich jetzt?

Liebes Tagebuch,

ich habe erfolgreich den Wecker ignoriert wie Du mir befohlen hattest. Ich bin auch wieder eingeschlafen und erst kurz vor zehn mit einem herzhaften Gähner und Strecker aufgestanden. Habe Kaffee getrunken. Zeitung gelesen. Mich angezogen.

Und…was mach ich jetzt? Staubsaugen darf ich nicht, arbeiten darf ich nicht…
Ich nehme mir im Büro sonst nur einzelne Tage frei, um zu Hause Berge abzuarbeiten. Und wenn ich krank bin, sieche ich meist mit einer dicken Erkältung dahin, so dass ans Arbeiten nicht zu denken ist. Jetzt aber bin ich geistig auf der Höhe, nur mein Arm mag mich nicht groß arbeiten lassen.
Nicole im Leerlauf. Seltsames Gefühl.

ASAP-FYI-USW…

Neulich habe ich mich mit einem Kollegen darüber unterhalten, welch merkwürdigen Züge unsere Bürokommunikation annimmt. Die Arbeitssprache ist Englisch. Und das färbt auch auf die deutschen Gespräche ab. Immer öfter vergisst man, Besprechungen rechtzeitig abzusagen und sagt dann, man müsse das meeting nächstes mal früher canceln. Und schickt ne mail rum, in der es heißt, dass man solche change requests “asap” (as soon as possible) mitteilen müsse.
Der Betreff einer solchen mail ist dann “Fyi” – for your information.
Der Hang zu denglischen Abkürzungen gehe mir gewaltig auf den Wecker, erkläre ich dem Kollegen. Und was macht der? Guckt mich amüsiert an und sagt “lol”…