Warme Füße!

Ich bin zugegebenermaßen ein High-Heel-Mädchen. Flache Schuhe gehen schon auch, aber eher zum Wandern oder zum Sport.
Bis mir diese Stiefel über den Weg ge…stiefelt sind.
Sie sind unförmig und klobig. Aber, und das ist unschlagbar, sie sind saubequem und vor allem WARM!

Kurz gesagt: Meine Füße fühlen sich darin, als wären sie schon im Bett. Warm, weich, kuschelig.
Und diese Stiefel sind auch der einzige Grund, warum ich die Eiseskälte nicht GANZ SO schrecklich finde.
Aber wirklich der einzige.

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Essen am laufenden Band, Tag 9

Resümee der ersten Woche: Easypeasy. Es ist bisher überhaupt keine Umstellung und fühlt sich an, als hätten wir’s noch gar nie anders gemacht.
Auch wenn…
… wir gestern außerplanmäßig auswärts gegessen haben
… wir manchmal Reste übrig haben
… ich nicht mehr gemütlich mit Körbchen einkaufen gehen kann, sondern kurz den Sattelzug aus der Garage holen muss.

Heute gab’s Nudelauflauf mit Schinken. Sehr lecker.

Mein erstes Fazit ist klar – so entspannt war die Sache mit dem Essen und Kochen noch nie. Ich erspare mir nicht nur das ständige Gerenne, ich muss auch nicht überlegen, was ich kochen könnte, um letztlich sehr oft das gleiche zu essen.

Wir sind erst in Woche zwei, aber ich bin jetzt schon sehr angetan von meiner Neuerung.

Und ihr so? Welche Projekte habt ihr Euch denn fü 2014 auf die Fahnen geschrieben?

Essen am laufenden Band, Tag 4

Ups. Wer war denn da gar nicht daheim? Wer hat nicht von seinem Tellerchen gegessen und nicht aus seinem Becherchen getrunken? Ja. Ich. Aber hömma, eine liebe gute Freundin hatte Kummer und so war der Gedanke an einen gemeinsamen Kaffee weitweitweg vom heimischen Herd ja geradezu obligat. Aus dem Kaffee wurde Mittagessen. Und die Zucchini, die es heute hätte geben sollen? Ganz ruhig. Die gibt’s. Ich habe sie nämlich pfichtschuldigst zwischen elf und halb zwölf zu einer Zucchini-Pfanne mit Rosmarin und Fetakäse verarbeitet.
OK, jetzt doch die Planänderung – morgen gibt’s nicht den Fisch mit Kartoffeln sondern eben die Zucchinipfanne, den Rest, der heute Abend übrig bleibt. So’n tiefgekühlter Fisch harrt auch noch ein paar Tage länger in seinem eisigen Grab aus.
Beim Nachdenken über meine Zucchinipfanne ist mir übrigens grad was eingefallen. Wisst ihr, welches Wort mir in Speisekarten auf den Keks geht? Tomatisiert! Gerne wird Reis tomatisiert.
Das Wort ist so künstlich! Als würde man sagen, wir haben den Feldsalat ein bisschen angespeckt. Und das Wiener Schnitzel ist auch schon zitronisiert. Und übrigens. Das Brot wurde knoblauchesk verfeinert. Tomatisiert. Also echt.

Essen am laufenden Band, Tag 3

Aha, der erste Fehler im System. Ich bin ja auch doof. Während ich akribisch notiert hatte, was ich wann essen möchte und dafür einkaufte, ist jetzt still und leise einfach die Milch ausgegangen. Wir essen ja tatsächlich dreimal täglich und nicht nur einmal.
Also muss der Wocheneinkaufszettel noch ein wenig erweitert werden, sonst muss ich mit einem 2. Einkaufstag pro Woche leben (was immer noch eine Verbesserung zu bisher wäre).
Ansonsten läuft’s ganz gut. Ich werde heute Abend noch einen Rest an den guten Gatten verfüttern, dann geht’s morgen planmäßig weiter. Es häufen sich keine Vorräte hier an, alles, was ich gekauft hatte, wird tatsächlich ordentlich und Stück für Stück verbraucht, bevor es gammelt.
Bin zufrieden.

Sonst so? Sex, Drugs und Rock’n’Roll. Nicht. Stattdessen Bettenmachen, Klamotten-Aussortieren, Krabbelgruppengespräche. Meine kleine Blase, die mal kuschlig, mal eng anmutet. Je nach Tagesform.
(Gerald, geht’s noch ein Weilchen? Oder entfreundest Du mich demnächst? Schau mal, ich lese schon Fachliteratur:

Essen am laufenden Band, Tag 1,5

Woohoo. Der erste Tag nach Plan ist geschafft (Riesenkunststück, ich weiß).
Gestern gab es die Sonntagsschnitzel, erste Planänderung – es gab zusätzlich Spätzle, weil die per Mamaexpress frisch aus dem Topf hier eingetroffen sind. Da kann man nicht auf den Plan verweisen und ablehnen. Übrig geblieben ist nix, allerdings nur, weil wir abends einen Rest gegessen haben. Heute gibt’s also Ratatouille. Blöd nur: Irgendwie sind frische Tortellini in meinen Kühlschrank geraten, die nicht ewig haltbar sind. Irgendwann diese Woche wird’s also eine erste Planänderung geben. Aber das spielt sich hoffentlich noch ein. Außerdem ist morgen Krabbelgruppe und da reicht die Zeit nie zum Kochen. Deswegen koche ich montags vor. Was wiederum heißt, dass ich das Hackfleisch für morgen jetzt schon auftauen musste. Ich habe mir einen FleischnichtvergessenWecker gestellt. Jaha, das Leben als Hausfrau und Mama ist verrückt und abgefahren.

Sonst noch? Das Kindelein steht auf! Sie hat entdeckt, dass man sich an einer Spielzeugschachtel abstützen und die Beine durchstrecken kann. Sieht sehr lustig aus und macht ihr offenbar großen Spaß. Ich bin noch ganz mutterstolz, aber womöglich wird mich diese zunehmende Mobilität in Kürze eher seufzen als frohlocken lassen.

Der gute Gerald hatte Recht, es wird hier zunehmend Kind und Küche thematisiert. Aber so langsam weite ich meinen Aktionsradius wieder aus. Immerhin reicht es schon wieder zum geliebten Schwimmabend mit anschließendem Gruppenkaffee. (Gute Freunde, nicht Selbsthilfe. Wobei.)

Sollte sich also auch weiterhin so viel Bahnbrechendes tun im Leben der Frau Venus, seid ihr die ersten, die’s erfahren. (Wer gähnt hier?!)

Habt e

Nä, nech?

Wieso ist der Januar schon halb vorbei?
Und hier ist gar nix los? (Also speziell hier bei mir meine ich. Bei Euch ist jede Menge los, ich komm mit lesen nicht mehr nach…)
Dann eben ein verspätetes gutes neues Jahr, liebes Blogland. Man kann sich ja theoretisch auch im Juni ein gutes Jahr wünschen, kann man schließlich nicht oft genug sagen. So gesehen bin ich noch total gut in der Zeit.
Aber egal. Ich lese hier und da was von guten Vorsätzen. Und die begegnen mir auch. Bahnenziehend und bugwellenschiebend im Schwimmbad. Offenbar ist Abnehmen und Sporttreiben immer noch der Top1-gute-Vorsatz. Wie sonst wäre zu erklären, dass das kleine aber feine Hallenbad meiner Wahl plötzlich so bevölkert ist? Dabei habe ich mir gar keine guten Vorsätze gefasst, schon gar keine, die mit Abnehmen zu tun haben (eher das Gegenteil, ist aber fast genau so schwierig).
Dennoch kristallisiert sich ein “Projekt” derzeit heraus, das schon ein paar Monde alt ist und nie umgesetzt wurde.
Kennt ihr das? Hungrig einkaufen zu gehen und heimzukommen mit einem Korb voll “Zeugs” das akut lecker aussah, aber nicht zusammenpasst? Oder jeden Tag zu grübeln, was heute auf den Tisch kommen könnte?

Weil ich das hasse, habe ich mir den ewigen Speiseplan zurechtgelegt.

Nun ja, ewig sind bei mir vier Wochen. Ich habe 28 Gerichte auf vier Wochen verteilt. Dabei sorgfältig Fisch und Fleisch und Vegetarisches gemischt. Mit Beilagen jongliert, Gemüse nach Haltbarkeit verteilt, Süßes unter Deftiges gestreut.
Ziel soll sein, dass ich nur noch einmal (! EIN-MAL! Deswegen ist es ja ein GUTER VORSATZ und man weiß bekanntlich, was mit denen passiert…) in der Woche einkaufen muss.
Ich stelle mir das wahnsinnig entspannt vor. Die ganze Woche zu wissen, was es morgen gibt und gar nicht in den Laden rennen zu müssen.
Mein Essen ist kleinkindtauglich (Nein, es gibt keinen Brei in sieben Portionen) und möglichst ausgewogen.
Wenn mir mal so gar nicht nach Ratatouille oder Maultaschen ist, dann lassen sich die Tage auch problemlos austauschen, die Sachen müssten ja vorrätig sein. Und nach vier Wochen geht der Spaß von vorne los.
Nächste Woche geht’s los, die Einkäufe sind erledigt.

Der Chefkoch empfiehlt:
Montag – Ratatouille mit Reis (oder Nudeln? Da geht’s schon los… das wird spontan entschieden)
Dienstag – Fleischküchle (oder Buletten oder Frikadellen oder Pflanzerln, ihr wisst schon) mit Lauchgemüse
Mittwoch – Zucchinipfanne mit Feta
Donnerstag – Putengeschnetzeltes mit Reis
Freitag – Lachs mit Kartoffeln
Samstag Spaghetti mit Tomatengemüsesoße
Sonntag – Putenschnitzel mit Kartoffelsalat.

Salat ist übrigens fast immer dabei, entweder mal bestehend aus Gurken oder Tomaten oder Grünfutter.

Meine Befürchtung ist, dass sich die Mengen als schwierig herausstellen. Meistens koche ich zuviel und wir essen vermutlich spätestens am Donnerstag Reste mit einem Rest von restlichen Resten.

Aber ich halte Euch auf dem Laufenden.
Und jetzt werde ich etwas essen, was nicht eingeplant ist. Von der ganzen Nachdenkerei über Lebensmittel hab ich nämlich Hunger gekriegt.
Wünsch Eu

Ich wünsche Euch…

…ein schönes Fest im Kreise derer, die Ihr liebt und die Euch lieben! Im Dezember war es ein bisschen ruhig hier, wir haben die Zeit zum Durchschnaufen gebraucht.

Falls

Nicht nur Deko…

…auch Duft kündet hier von Weihnachten. Schuld ist der gute Gatte, der vom Einkaufen mit Unmengen von Nüssen, Mandeln, Butter und Zucker heimkam und diesem enthusiastischen Glitzern in den Augen, dem ich nix abschlagen kann. Also wurde gebacken. Er hat fleißig geholfen. Vanillekipferl, Spitzbuben und Haselnussmakronen sind schon fertig, Zimtsterne stehen noch auf dem Wunschzettel.
Guckt mal:

Und dann hab ich gestern dieses antiquierte Gerät bei meinen Eltern abgestaubt:

Ein Keksformer, der Kekse in gleichmäßiger Perfektion verspricht. Meine Oma war in den Fünfzigern wohl die perfekte Hausfrau und nichts anderes ist ja auch mein Ziel, ne? ach ne wartet, ich will ja Mutter des Jahres werden… Ach das geht vermutlich trotzdem.

(Ist allein nicht schon das Anleitungsheft toll? Ich liebe solche Fundstücke, zumal wenn sie Familiengeschichte haben…)

Der erste Advent…

…steht ja fast vor der Tür. Wir hatten früher immer einen klassischen Kranz, danach ein Holzbrett, jetzt mal was ganz anderes. Auf der Suche nach einem Treppentürchen für Hannah fiel mir dieser schlichte Drahtkorb im Baumarkt in die Hände. Offenbar ein last-season-keiner-will-mich-Teil, denn er war auf acht Euro reduziert. Die Deko ist ganz simpel – gefüllt mit weißen, matt- und glänzend-silbernen Kugeln und ein bisschen farblich passendem Schnick und Schnack (die Zapfen stammen von Spaziergängen mit dem Kinderwagen) ziert er jetzt unseren Esstisch und wartet auf das erste Lichtlein.

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