Ryansmilla, herzlich willkommen! Ich freu mich!
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Ach so geht das…
War eben mit dem Kind beim Bäcker. Als die Bäckereifachverkäuferin in den Wagen geguckt hat, hat die Kleine losgebrüllt. Dann haben wir eine Brezel geschenkt bekommen. Plane, das Kind künftig immer zum Einkaufen mitzunehmen. Und da sag einer, Kinder seien teuer.
Reise in die Vergangenheit…
Im Prinzip darf Inspiration ja kommen, woher sie mag. Woher sie für meine Idee kam, erzähle ich euch am Schluss.
Jetzt aber zur Idee. Ich habe mir überlegt, meiner Tochter eine Art Zeitkapsel zu basteln. An ihrem ersten Geburtstag soll sie verschlossen werden und sie darf sie an ihrem 18. Geburtstag öffnen. Dass wir Fotos und einen Brief hineinlegen, weiß ich schon. Was könnte aber noch in so ein Geschenk für die Zukunft hinein? Habt ihr Ideen? Und welches Behältnis könnte man nehmen?
Die Idee kam mir in den Sinn, als ich vorgestern eine Folge Spongebob geguckt habe, in der es um Zeitkapseln ging. Aus Versehen, versteht sich. Eine gute Idee rechtfertigt alles. Alles.
Mein Leben und ich: Topfgeschichten: Suppenduft in Köln…
…Asienaroma auf der Alb. Ich gebe zu, das Essen hatte kein Gesicht. Macht aber nix, lecker war’s trotzdem.
Ich hatte eine Rezeptvorlage, aber ich bin da äußerst ignorant, sprich, die Zutaten, die ich für austauschbar oder überflüssig halte, werden ausgetauscht oder weggelassen.
Hier also meine Version des Gemüse-Currys
Man nehme:
3 Karotten
2 Zucchini
einen halben Blumenkohlkopf
1 Dose gestückelte Tomaten (400g)
1 Dose Kokosmilch, cremig (200g)
Salz, Pfeffer, thailändische Würzpaste, Chillipulver,
1 Knoblauchzehe
Sonnenblumenöl
Los geht’s:
Gemüse schälen, schnibbeln, in Röschen teilen. Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen, Knoblauch darin anbraten, Gemüse dazugeben und eine Weile anrösten. Tomaten und Kokosmilch angießen, kräftig würzen. (Randnotiz: An meinem Essen fehlte das yeeeha. Also bin ich auf die Idee mit dem Chillipulver gekommen. Danach war so viel yeeeha im Essen, dass ich zwei Taschentücher neben dem Teller liegen hatte…) Alles nach Gusto abschmecken und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse angenehm bissfest ist. Oder weich, wie ihr mögt. Dazu passt Basmatireis.
ABC, schon wieder…
…weil es mehr Splitter als große Geschichten gibt. Zur Zeit, jedenfalls.
A… wie App. Und zwar eine TV-Programm-Erinnermich-App. Man kann tatsächlich mittels einer App das Fernsehprogramm auswählen und sich erinnern lassen, was man gucken wollte. Das ist toll für vertrottelte Müttergehirne wie meins und vermutlich längst ein alter Hut. Ich hab’s gestern entdeckt. Doof nur, wenn man drei Sachen zur selben Sendezeit anmarkert aber nichts davon aufnehmen, sondern alles stereo gucken will. Die Fernsehabende sind so echt anstrengend.
B… wie Buttermilch-Eis. Hannah konnte es nicht fassen. Es war schweinekalt. Man musste schon tapfer sein, das kleine, milchverwöhnte Zünglein auszustrecken. Aber dann! ZUCKER! SPEISEEIS! SÜSS! Ich fürchte, ich habe die Büchse der Pandorra geöffnet.
C… wie Cabrio. Da der Frühling dieses Jahr auf den Mittwoch letzter Woche fiel, durfte ich mir mein eigenes Auto am babyfreien Tag (siehe O) bei meiner Mama ausleihen. Dach auf, Musik an, Ellbogen raus. Und ich bin gecruist. Hundert Jahre nicht gemacht, schmerzlich vermisst. Der Rückwärts-Tausch ist mir echt schwer gefallen, aber was sein muss…
D… wie draußen. Wie hab ich das vermisst. Luft um die Nase, Gras unter den Füßen. Draußen sein im T-Shirt. Einfach so. Der Sommer kann jetzt wegen mir anfangen. Ich bin total bereit.
E… wie Essen oder Experiment oder Essensexperiment. Eine geschriebene Unterhaltung über Essen und Ernährungsweisen (derjenige wird sich schon angesprochen fühlen…
)neulich hat mich inspiriert, mal wieder über meinen sprichwörtlichen Tellerrand rauszulinsen. (RausLINSEN, was’n Wortspiel…!) Nachdem ich am Samstag Ratatouille mit Reis gekocht habe, gab’s Restratatataouille mit Kartoffelpuffern am Sonntag. Heute gab’s Restpuffer mit Gemüse. Morgen gibt’s keinen Rest, sondern Gemüsecurry. Worauf will ich hinaus? Bis Samstag gibt’s zumindest mittags was Vegetarisches. Weil ich mich durch diese Einschränkung, die nicht ganz so strikt ist wie vegan mal wieder zwinge, gründlich nachzudenken, was ich kochen könnte und so mal was Neues probiere. Wenn’s ein Gesicht hat, mach ich auch ein Bild und blogge drüber. Sonst vielleicht auch. Siehe auch L und H.
F… wie Flensburger Punkte. Wie jetzt? Doch nicht? Herr Venus und ich diskutierten neulich über die Sache mit dem Punktabbau. Ist es jetzt gerecht, dass man mit einem “Benimmkurs” Punkte abbauen kann und dass diese Kurse über 600 Euro kosten? Ich finde es ja ungerecht, dass sich jemand mit Geld freikaufen kann. Herr Venus findet es gerecht, je höher der Preis, desto größer die Hemmung zu rasen. Ich bin unentschlossen. Wie findet ihr das? (Das mit den Kursen, mit meiner Unentschlossenheit muss ich selbst leben.)
G… wie Geld. Ok, über Geld zu reden ist normalerweise nicht meins. Aber ich bin zur Zeit so sparsam! Das letzte, was ich mir gekauft habe (was man nicht essen kann), ist ein Spiegel. Nicht der für den Pudercheck, sondern den zum Lesen. Und ansonsten – zwei Paar Schuhe im ganzen Jahr. Und es ist schon JUNI! Möchte mich mal bitte einer loben?
H… wie Hirse. Ein ganzes Beutelchen voll. Was macht man mit Hirse? Hirsebrei fällt schon mal raus (Brei ess ich nur in Form von Kartoffelbrei). Also, da draußen wird’s doch wohl Hobbyköche geben, die ne Hirse-Idee für mich haben. Gerald, alter Lateiner Veganer?
I… wie international. Meinen alten Arbeitgeber gibt’s nicht mehr, wohl aber meine Ex-Kollegen. Einer davon schrieb mich gestern an. Hektisch. Auf Englisch. Ob ich noch wüsste, wie seine Hausärztin hieß. Klar weiß ich das. Ich wusste sogar die Nummer noch auswendig. Wann werde ich wohl aufhören, Mädchen für alles zu sein…
J… wie Jolante. Neulich im Supermarkt. Eine Frau mit kleinem Mädchen war vor mir an der Kasse. Die Kleine kramte begeistert in den Süßigkeiten rum, die Mama sagte in Dauerschleife “Jolante, lass das bitte.” Ich dachte mir: “JOLANTE. Oh das arme Kind.” Die Oma hinter mir SAGTE (wenngleich sehr leise): “Jolante. Ist das zu fassen.” Ich hätte um ein Haar losgekichert. Es ist beim Grinsen geblieben.
K… wie Korb. Korb voller Wäsche. Und nicht nur das. Als ich das oberste Wäschestück anhob, sah ich eine mittelgroße Spinne wegflitzen. Gut, Spinnen jagen mir normalerweise keine Angst ein. Wenn sie irgendwo sitzen, wo ich sie im Blick habe. Aber in meiner Wäsche?! Ich fand sie in meinem Schlafanzugärmel. Und schüttelte sie (wahnsinnig intelligent) ins Waschbecken. Und weil die Spinne kurz meinen Mitleidsmoment nutzte, der mich davon abhielt, das Wasser anzustellen, wohnt sie jetzt immer noch im Bad. Ich weiß nur nicht mehr wo. Toll.
L… wie Linsen. Rote. Heute gekauft, intuitiv, weil vegetarische Woche ist. Wenn mir jetzt noch bitte einer ein Rezept mit roten Linsen verrät, das lecker ist und in so etwa 40 Minuten kochbar ist, dann wäre ich im Glück. Echt.
M… wie Milch. Seit geraumer Zeit hat Herr Venus Probleme mit dem Magen. Weder die Hausärztin noch die Magenspiegelung haben etwas daran ändern können. Allein Magenschoner helfen. Jetzt ist er auf die Idee gekommen, dass Milch, oder besser gesagt, Lactose Schuld sein könnte an der nervösen Körpermitte. Wir versuchen jetzt mal eine lactoselose Milch. Hoffentlich hilft’s.
N… wie Nächte. Sie sind – Durchwachsen. Die Kleine geht um halb acht ins Bett und steht manchmal um halb acht wieder auf. Dazwischen purzelt höchstens mal der Schnuller aus dem Mündchen, aber ansonsten – ssshhh. Letzte Nacht war anders. Wir sind um zwei zur Ruhe gekommen. Keine Ahnung, was das Kind nicht schlafen ließ. Ich war’s nicht…
O… wie Omatag. Anfangs war ich skeptisch. Meine Mama befleißigte sich schon während meiner Schwangerschaft immer wieder zu betonen, dass sie das Kind bitte gerne einen ganzen Tag pro Woche beaufsichtigen wolle. Da kam es mir noch unglaublich vor, dass ich Mama werde, als sie schon babysitten wollte. Jetzt muss ich aber sagen, seit wir diesen Omatag haben, bin ich ganz dankbar dafür. Die Kleine genießt die ungeteilte Aufmerksamkeit und ich die Freiheit.
P… wie Parkplatz für Behinderte. Ich halte den konsequent frei. Ich finde einfach, es gehört sich nicht, den als völlig Gesunder zuzuparken. Das geht einfach nicht. Umso mehr ärgere ich mich, wenn ich sehe, wie andere ihren SUV auf den Behindertenparkplatz klemmen, weil sie zu faul sind, zwei Meter weiter zu den frischen Brötchen zu laufen. Und meistens parken sie auch noch so, dass durchaus eine Behinderung anzunehmen ist. Nur keine körperliche. *gnurf*
Q… wie Quark, wenn einem nix einfallen will…
R… wie Rock. Den haben Stockholmer Lokfahrer aus Protest angezogen, weil sie nicht in kurzen Hosen Dienst tun dürfen. Da frag ich mich: Wieso ist es in Stockholm so warm, dass man kurze Hosen braucht, und hier nicht? Ich würde mich auch am berockten Briefträger nicht stören. Hmpf.
S… wie Spiegel, der. Liegt hier neben mir. Wenn ich nur Zeit zum Lesen hätte. Irgendwas is immer. Und sei’s nur ein heißer Kaffee. Aber morgen, morgen steh ich ganz bestimmt um halb sieben auf und lese.
T… wie TV-Programm. Also ne. Wieso kommen die interessanten Dinge nach 22 Uhr? Und wieso toben sich zur besten Sendezeit Teeniemütter, Tauschmütter und Messiemütter aus? Ich weigere mich zu glauben, dass das die Masse sehen will. Jeder lästert über diese Formate und natürlich guckt’s keiner. Wer schwindelt hier, Hand hoch!
U… wie usselig. Was ein schönes Wort für einen Wortjunkie wie mich! Usselig. Das Wetter, die Laune. Es ist in meinen Sprachgebrauch übergegangen, widerstandslos. Dabei schätze ich, dass es eher aus dem Westfälischen oder Norddeutschen kommt. Wir haben doch Nordlichter unter uns: Usselig? Kommt das von Euch da oben? Wenn ja – merci! (Das kommt aus Frankreich, hab ich auch geklaut. Aber psst.)
V… wie Vögel, die. Auf Arte liefen Hitchcocks Vögel. Ich hatte den Film noch nie gesehen und war neugierig. Lustig: Die Trickfilm-Vögel, die durchs Bild flatterten und die Tatsache, dass keiner ein Schrotgewehr eingesetzt hatte, um den fliegenden Mördern Herr zu werden. Aber das Ende des Films… mal ehrlich. Hatte Hitchcock da irgendwie Stress mit der Schauspieler-Gewerkschaft? Sind ihm seine Protagonisten abhanden gekommen? Die Hauptdarstellerin wird von den Vögeln schwer verletzt und die Familie, bei der sie untergekommen ist, bringt sie zum Arzt. Aus. Sind die Vögel weggeblieben? Was hat die Angriffe überhaupt provoziert? Hä? Vielleicht kann mir das einer erklären.
W… wie Wasser. Ich trinke zu wenig davon. Ich trinke generell zu wenig. Während der Schwangerschaft hatte ich das diszipliniert im Griff. Heute gucke ich nur noch, dass die Kleine ausreichend trinkt. Ich vergess das einfach wieder. Hmpf.
XYZ: D
Sonntach…
…im Hause Venus. Er war beschaulich. Seit Hannah ist Ausschlafen ja bis acht. Wir haben gestern nicht ausgeschlafen
aber gemütlich gefrühstückt und mittaggegessen. Und nachmittags der Landesgartenschau umme Ecke einen zweiten Besuch abgestattet. Mit Patenonkel und Sonne im Schlepptau. Meistens wenigstens. Also Sonne. Hannah hat das erste Mal an Eis geschleckt. Nach anfänglichem Entsetzen über die ungewohnte Temperatur fand sie’s super. Der Nachbartisch auch.
Ich hab Euch ein paar Impressionen mitgebracht, guckt mal:
Die grünen Jungs hätt’ ich am liebsten gemopst… vernünftige Männer an meiner Seite haben mich aber gebremst.
Das war megawackelig. Aber lustig.
Da hat sich eine Nackte einfach hingelegt und ist… schwuppdiwupp vom Gras eingesponnen worden. Oder so.
Ich hab auch ne Murmel murmeln lassen. Ich Murmeltier.
Und wi



