Mama Mia – das Blümchenkleid

Mein erstes Schwangerschafts-Kleid per Definition – ist aus der H&M Mama-Kollektion. Hätt ich vielleicht aber auch so gekauft, weil das ganze eng anliegt und mit dem Bauch mitwächst. Es gefiel mir spontan einfach gut. Und ich muss zugeben, es betont die Baby-Kugel wesentlich mehr als Jeans und Shirts es tun. So sehr, dass ich mich heute “schwangere Auster” nennen lassen durfte. Neid der Besitzlosen, sag ich da nur. ;)

Nicht zu übersehen, ne? Und ich steh genau richtig, auf dem Mutter-Kind-Parkplatz. :>>

Kleid: H&M, Schuhe: Buffalo, Kette: ?, Armband: DaWanda

Mama mia – Apfelblüte

Ich war schon lange auf der Suche nach einem Blazer in einer anderen Farbe als schwarz, grau oder braun. Die Bonbon-Farben dieses Jahr ließen mich erst ein bisschen zögern, aber weil der Laden so voll war und mein Mann eifrig nickte, erstand ich dieses zartrosa Stück ohne in den Spiegel geschaut zu haben. Rein zufällig passt er perfekt zu einer alten Pilgrim-Kette mit passendem Armband. Ein bisschen erinnern mich die Farben an die zarten Apfelblüten, die grade so vergänglich die Bäume zieren. Auf alle Fälle sieht’s nach Frühling aus. 🙂

Shirt & Blazer: H&M, Jeans: Only, Schuhe: Buffalo, Kette & Armband: Pilgrim

Mama mia – purple rain

Lang ist’s her, vor lauter Hektik und Stress ist das Dailydress-Blog ein bisschen im Dornröschenschlaf versunken. Jetzt, da sich die Neuerungen in meinem Leben aber in der Körpermitte abzuzeichnen beginnen, fände ich es schade, diese Entwicklung fotografisch undokumentiert zu lassen – also gibt’s hier ab sofort mama-to-be-Bilder.
Und ich will gleich mal festhalten – dieser Bauch ist Natur pur und ich werde ihn nicht in grässlichen Umstands-Zelten verhüllen. Vielleicht ist ja die eine oder andere Schwangere da draußen, die eben so denkt und der ich vielleicht ein bisschen Inspiration sein kann. Und wenn der Murkel dann mal da ist, dann haben wir immerhin noch eine Erinnerung an mich mit Babykugel. :)

Ein bisschen sieht man’s im Liegen, aber im Stehen noch viel besser:

Alles meins… :)

Rock und Shirt: Street one, Schuhe: Buffalo, Armband: DaWanda, Halskette: Geschenk

Bei Ihnen ist…

…wohl grad Turnstunde! Das waren die Worte meiner Ärztin beim Blick auf den Ultraschall und das kleine Wesen, dass da in mir Party machte. Die Arme zuckten, das Köpfchen drehte sich, der Rücken bog sich – Action! Ich finde es immer noch unglaublich, dass ich noch nichts davon spüre. Aber ob es jetzt ein Junge oder ein Mädchen wird, behielt der Knirps weiterhin für sich. Und wir warten wieder vier Wochen. Dafür haben wir einen neuen Arbeitstitel: “Die Stupsnase” die war nämlich ganz deutlich zu sehen. Und ansonsten? Alles gut. Wäre da nicht langsam eine Minikugel, würd ich’s nicht glauben.

“Das geht hier nicht.”

Aus der Kategorie “Den gibt’s hier nicht”, grade eben, Fall Nr. 2: Ein Kollege meinte, seine Kreditkarte sei von der Bank gesperrt worden mit dem Hinweis, im Ausland sei damit bezahlt worden. Reine Sicherheitsmaßnahme. Ich versuchte also, der Bank deutlich zu machen, dass alle Einkäufe rechtens waren und der Kunde selbst eingekauft hatte. Filiale vor Ort – “rufen Sie bitte die Kreditkartenabteilung an.” Kreditkartenabteilungsmensch 1: “Karte entsperren? Kein Problem, ich verbinde Sie mit einem englischsprachigen Kollegen.” Kreditkartenabteilungsmensch 2: “Sie wollen die Karte sperren lassen? Wie, schon gesperrt? Dann sind sie hier falsch. Bitte rufen Sie die Hotline nochmals an und erklären Sie Ihr Problem nochmals.”
Kreditkartenabteilungsmensch 3: “Entsperren? Das geht nicht telefonisch. Da müssen Sie eine neue Karte beantragen.” Ich: “Aber SIE haben die doch gesperrt, der Kunde wollte das doch gar nicht.” “Ja, macht aber keinen Unterschied. Sie müssen eine neue Karte beantragen. Wo soll ich das Formular hinschicken?” Ich diktiere die Adresse. Sie meint: “Das kann stimmen. Ich kann seine Adresse hier eh nicht einsehen und muss es dahin schicken, was bei uns hinterlegt ist. Das kann ich aber grade nicht sehen.”
Ich: ”

“Den gibt’s hier nicht.”

Heute morgen rief der Zahnarzt eines unserer Mitarbeiter bei mir an, bzw. die Assistentin. Sie wisse sich nicht zu helfen – unser Mitarbeiter habe einen Heil- und Kostenplan bekommen, den sie bei seiner Krankenkasse eingereicht hätte. Von dort sei die Auskunft gekommen, dass er nicht dort versichert sei. Man habe ihn wohl in Halle an der Saale versichert gehabt, dann aber abgemeldet und nirgendwo wieder angemeldet.
Eine kurze Schrecksekunde später hatte ich den richtigen Ordner auf dem Tisch und – tataaa – hatte die Bestätigung der Mitgliedschaft DER KASSE SELBST in Händen. Also rief ich die Sprechstundenhilfe zurück. Die war dermaßen durch den Wind, weil sie bei der Kasse nur auf taube Ohren stieß, dass ich dort selbst angerufen hab und denen buchstabiert habe, wie man ihr Mitglied schreibt und welche SV-Nummer er hat. Antwort – “ach DEEER… ja den haben wir. Keine Ahnung, warum wir den nicht auf Anhieb gefunden haben, vermutlich gibt es den Namen in unserem Einzugsgebiet zweimal.”
Meine Rückfrage, warum man bei doppelter Existenz (eines wirklich komplizierten, ausländischen Namens!) denn nicht wenigstens EINEN von beiden gefunden hätte, blieb unbeantwortet. Wenn ICH so arbeiten würde, dann wär der Laden hier leer.

Essen…

…ist so ne Sache. Mir ist ja grundsätzlich nicht übel, aber ich hab auch nicht wirklich Kapazität im Magen, die Portionen von “früher” zu verdrücken. Beispielsweise habe ich Heißhunger wenn’s aufs Mittagessen zugeht. Nach zehn Löffeln Nudeln bin ich aber pappsatt. Heute habe ich rausgefunden, dass ich Salat ganz gut vertrage, ohne mich hinterher so vollgefuttert zu fühlen. Alles ganz spannend, das Schwangersein.
Ich bin jetzt mitten im vierten Monat und habe bisher eher ab- als zugenommen, ohne, dass mir übel war. In mich passt einfach nicht mehr so viel rein. Meine Freundin, die eine Woche später dran ist als ich, hat schon einen deutlichen Babybauch und hat nach anfänglicher Übelkeit jetzt richtig Hunger. Ich schlackere ehrfürchtig mit den Ohren wenn ich mir ihre Portionen so angucke. Vielleicht wird mein Baby eine Miniaturausgabe? Hm. Am Freitag hab ich wieder nen Termin. Mal gucken, wie groß der kleine Racker ist. Und ich will ENDLICH wissen, ob ein Er oder eine Sie.

Fragen des Lebens…

1. Buddeln Rehe Löcher? Seit geraumer Zeit stehen auf meinem Weg nach Hause von der Arbeit, wenn es dunkel ist, Rehe am Straßenrand. Immer an der selben Stelle. Offenbar wissen sie um die Gefahr der Straße und bleiben brav stehen, ich habe dort auch noch nie morgens ein totes Tier gesehen. Aber Löcher. Die werden mittlerweile immer größer. Ich dachte erst, Wildschweine hätten gewütet. Die Löcher sind, wenn man das im Vorbeifahren richtig sehen kann, etwa 30 bis 40 cm tief und überall liegt aufgeworfene Erde rum. Aber was haben die Rehe damit zu tun? Sind das extrem seltene Buddel-Rehe?

2. Hilft Kontaktlinsenreiniger gegen Schwangerschaftsstreifen? Viele tolle Erfindungen wären nie gemacht worden, wäre dem Erfinder nicht ein Missgeschick passiert. Ich hoffe nun also darauf, dass das ausgiebige Einreiben und Massieren von sich womöglich abzeichnenden Schwangerschaftsstreifen mit Kontaktlinsenreiniger das sofortige Verschwinden der Ersteren zur Folge hat. Was für eine Geldersparnis für schwangere Kontaktlinsenträgerinnen das wäre! (Bevor ihr fragt – ich hatte die Linsen schon drin und hab trotzdem zur falschen Flasche gegriffen. Das läuft definitiv unter Demenz.)

3. Ist schon irgendwer eklatant früher ans Ziel gekommen, nur weil er in Kolonnen einzelne Autos überholt hat? Wer mir das beweisen kann, nimmt mir endlich die Sorge, ich hätte es einfach nur mit Idioten im Straßenverkehr zu tun.

4. Woran liegt es, dass ich wegen einer bestimmten Sache einkaufen gehe und dann nach Hause komme und ALLES MÖGLICHE gekauft habe, BIS AUF DIESE SACHE, wegen der ich ursprünglich losgezogen bin? Läuft das auch unter Demenz? Und sollte ich mir dann langsam Sorgen machen?

Antworten? Nicht auf dieser Seite des Blogs. Bei Euch, irgendwer?