Topfgeschichten – Kochen nach Buchstaben

Heute mal: Wir kochen, was zwei L hat und bei dem OU aufeinanderfolgen. Nämlich:

Panierte Halloumi-Würfel. Ich erinnere mich ganz dunkel, vor vielen Jahren mal Halloumi auf Grillspießen gegessen zu haben. Weil das aber schon ganz lange her ist, zählt mein heutiges Halloumi-Brutzeln als Premiere. (Ich hatte zum Beispiel völlig vergessen, dass Halloumi quietscht, wenn man ihn isst.)

Ich habe den Käse, der aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch gemacht wird, in Würfel geschnitten und erst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Paniermehl gewälzt.

In einer Pfanne mit neutralem Pflanzenöl ausgebraten, werden die Würfel außen wunderbar knusprig. Der Käse hat eine relativ feste Konsistenz und verläuft auch nicht in der heißen Pfanne. Die Finger hätte ich locker ne Weile mitbraten können. Hab ich aber nicht.

Bei der Beilage bin ich meiner Buchstabenkombination natürlich treu geblieben und es gab? Naaaaa? Ratatouille! (Vielleicht war das Rezept auch erst da und das mit den Buchstaben ist mir erst hinterher aufgefallen, wer weiß das schon)

Ich mache das Ratatouille klassisch mit Aubergine, Paprika, Zucchini und Tomate. Die Gemüsewürfel in heißem Fett anbraten, ich habe mit der Paprika und der Aubergine angefangen, die Zucchini und Tomate ein paar Minuten später dazu gegeben. Mit Gemüsebrühe abgelöscht und Tomatenmark, Rosmarin, Salz und Pfeffer dazu, alles weichköcheln lassen, fertig. Das weiche, würzige Gemüse passt prima zum knusprig-salzigen Käse. Halloumi wird es auf alle Fälle mal wieder geben.

 

2 Replies to “Topfgeschichten – Kochen nach Buchstaben”

  1. Das Quietschen im Mund finde ich bei Halloumi irgendwo – komisch-unangenehm.
    So – unerwartet.

    Wir panieren aber ganz gerne Feta (da gibt es ja auch milde Sorten). Die schmecken ausgezeichnet und quietschen nicht.

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