Topfgeschichten – Soulfood: Rote Linsensuppe

Meine Frühlingswünsche werden überhört. Ich merk’s schon. Ich merke das daran, dass ich bibbernd heim komme und eigentlich immer Suppe essen könnte. Und was macht man da? Na. Immer Suppe essen.

Neulich gab’s deswegen endlich mal wieder rote Linsensuppe. Ich hatte die Linsen vor längerer Zeit gekauft und etliche Rezepte für Linsensuppe gelesen. Vor lauter Rezepten schwirrte mir der Kopf und so gab es schließlich kurzentschlossen Linsensuppe Freestyle-Art.

Ich habe dazu kleingewürfelte Zwiebeln in heißem Öl angebraten und drei kleingeschnittene Tomaten dazugegeben. Ich habe etwa anderthalb Tassen Linsen (etwa, ich sag ja, freestyle) kurz mitgebraten, zwei Esslöffel Tomatenmark dazugegeben und dann alles mit etwa einem Liter Gemüsebrühe aufgefüllt. Die Linsen quellen auf und hin und wieder habe ich von der Brühe nachgeschüttet. Als sättigende Einlage habe ich noch einen Rest Ebly einfach dazugegeben und mitgaren lassen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika und einem Schuss Sahne abgeschmeckt, war die Linsensuppe tatsächlich von innen wärmend und lecker. Soulfood halt. Ausprobieren!

Mjam! 

Da war übrigens noch was …

Das Kind macht brav nach dem Mittagessen ein Schläfchen. Wenn ich es aber nicht wieder wecke nach anderthalb Stunden, kriegen wir die kleine Nachteule abends nicht mehr ins Bett. Ich leg mich also zum aufwachenden Kind und versuche mit allerlei Spielvorschlägen zu locken. Das Kind dreht mir mürrisch den Po zu. Irgendwann murmelt es unter Kissen hervor: „Aba ich bin doch eine Miezekatze. Ich muss doch slafen.“ Ich frage: „wenn Du eine Miezekatze bist, was bin dann ich?“ Das Kind lüpft ein Kissen. Zwei blaue Murmelaugen lugen schelmisch verkniffen hervor. „Du…“ sagt es, „… Du bist Käse.“ Kissen runter, Gespräch beendet. Mama sprachlos. 

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