November-blues? Ach wo!

Das Wetter beeinflusst meine Stimmung. Ob ich will oder nicht. Wenn der Regen auf unser Dachfenster prasselt (oder wie letzten Sonntag sogar der Eisregen!), wenn man vor dem Fenster vor lauter Grau kaum noch den Garten sehen kann, dann werde ich schnell melancholisch. Im Lauf der  Zeit habe ich aber verstanden, was mir an grauen Novembertagen die Laune rettet. Und ja, es hat sehr viel mit Essen zu tun.

Am Sonntag gab es bei uns beispielsweise Pancakes. Einfach so. Mit frischem Obst und Schokolade. Diese fluffig weichen, runden und süßen Taler haben uns das Frühstück sprichwörtlich versüßt. Ein bisschen Obst dazu rettet die Vitaminbilanz. Nutella eher nicht. Aber an grauen Novembersonntagen ist quasi alles erlaubt, was funktioniert.

Pancakes

Für mein Rezept verrühre ich 50 g Butter,  300 ml Milch,  2 Eier,  30 g Zucker, 200 g Mehl und ein Päckchen Backpulver. Ich mache das im Thermomix, geht aber auch in einer normalen Schüssel mit Handrührer. 

Kellenweise ausbacken in einer heißen, gefetteten Pfanne und genießen!

Ebenso perfekt für einen grauen Tag ist ein ordentlicher Teller voll duftender Suppe. Auch hier: Ich habe die Suppe im Thermomix gemacht (und nein, ich bekomme nix von Vorwerk, ich nutze meinen Küchenhelfer einfach gerne und oft). Vermutlich hat aber jeder ein spezielles Lieblingsrezept für Gemüsecremesuppe. Meines ist sehr kartoffellastig und es war eine einzige Möhre darin, die aus der Kartoffelsuppe optisch eher eine Kürbissuppe machten, was viele auf instagram auch vermutet hatten.

Und nicht zuletzt sorgt ein bisschen Kerzenlicht und die richtige Musik bei mir für bessere Stimmung. Ich habe Euch hier meine Playlist zusammengestellt, die bei uns am Sonntag rauf und runter lief. Alt und neu gemischt, viel Swing – hört einfach rein.      

 

Topfgeschichten – Tränen lügen nicht!

Erst war es nur ein leises Jucken. Dann spürte ich, wie die Tränen langsam kamen und ich konnte sie nicht mehr zurückhalten. Wer schon mal zum Zwiebelschneiden verdonnert wurde, weiß, wie tränenreich die Kocherei sein kann. Aber die Zwiebelsuppe, mein heutiger kulinarischer Beitrag zum Herbst, ist die Heulerei allemal wert. Auch wenn meine Tochter besorgt meine Hand nahm und fragte „Mama, was ist denn los?“ Ich wischte mit dem Ärmel über die Augen und erklärte: „Nix Kind, ich muss nur Zwiebelnschneiden!“ „Aaach, das macht doch nix!“, sagte sie tröstend. Hach. „Topfgeschichten – Tränen lügen nicht!“ weiterlesen

Topfgeschichten: Karibik meets Kartoffeln

Draußen: Ein Grad Plus. Es regnet von einem einheitsgrauen Himmel. Manchmal kommt der Regen auch mit eisigem Wind von der Seite, gespickt mit kleinen Eiskristallen. Drinnen: Es duftet würzig und süß, es ist muckelig warm und eine Irre hüpft mit Suppenkelle in der Hand zu Eddy Grants „Gimme hope Jo’Anna“ durch die Küche. „Topfgeschichten: Karibik meets Kartoffeln“ weiterlesen

Topfgeschichten – Suppenglück zum Blättern und Träumen

Ich hatte es ja neulich schon anklingen lassen – meine Kochbuchliebe hat mir mal wieder eine Neuheit fürs Küchenregal beschert. Aber es war ja auch klar – wenn mir bei meinem derzeitigen Suppenhang so ein schönes Buch vor die Füße purzelt, kann ich nicht vorbei gehen. Und es hat sich gelohnt! Die Autorin des  Buchs Suppenglück, Sonja Riker, ehemals Reporterin, hat sich einen Lebenstraum erfüllt. Sie hat Stift gegen Schöpfkelle getauscht und eine Suppenküche eröffnet. Wer wie ich nicht unbedingt drei Stunden fahren möchte für einen Teller Suppe (die Suppenküche ist auf dem Münchner Elisabethmarkt), kann jetzt selbst zum Kochlöffel greifen und die Rezepte nachkochen. Und genau das habe ich heute getan, es gab Sellerie-Apfel-Suppe. Wer jetzt die Nase hochzieht und „iiih, Sellerie und Äpfel in der SUPPE?!“ sagt – ausprobieren. Es schmeckt wirklich ganz toll! „Topfgeschichten – Suppenglück zum Blättern und Träumen“ weiterlesen

Topfgeschichten -Soulfood: Doktor, den T(r)opf bitte!

Während um mich herum alle krank ins Bett sinken (virtuelle Genesungswünsche!), habe auch ich ein ganz spezielles Fieber: Suppenfieber. Die Symptome sind leicht von einer echten Grippe zu unterscheiden: Statt heiße Stirn hat man eine kalte Nasenspitze. Das Fieber steigt nicht gegen Abend, sondern erreicht seinen Klimax kurz vorm Mittagessen. Man hängt nicht schlapp herum, sondern rennt in den Supermarkt, um Gemüse zu kaufen. Lauch zum Beispiel. Ihr kennt das alles? Dann habt ihr Euch sicher hier angesteckt. Was aber tut man gegen Suppenfieber? Nun. Die Behandlung ist äußerst einfach und effektiv: Suppe kochen – Suppe essen – Suppenfieber weg. „Topfgeschichten -Soulfood: Doktor, den T(r)opf bitte!“ weiterlesen

Topfgeschichten – Soulfood: Rote Linsensuppe

Meine Frühlingswünsche werden überhört. Ich merk’s schon. Ich merke das daran, dass ich bibbernd heim komme und eigentlich immer Suppe essen könnte. Und was macht man da? Na. Immer Suppe essen. „Topfgeschichten – Soulfood: Rote Linsensuppe“ weiterlesen

Winterzeit = Suppenzeit!

Ein bisschen kam ich mir heute vor, wie eine Fernsehköchin. Ich nahm fertig geschnibbeltes Gemüse aus Schälchen und kippte es in brutzelnde Butter. Kein langwieriges Karottenschälen, kein nerviges Kleinwürfeln. Alles schon erledigt. (OK, ich habe es gestern Abend im Schlafanzug erledigt, damit wir heute schneller fertig werden, wenn wir hungrig aus der Krabbelgruppe kommen.) Die Krabbelgruppe ist mangels Teilnehmern dann aber ausgefallen und so konnte ich a) noch eine schnelle Runde im Schnee drehen und b) eine sehr fixe Fernsehköchinnenkarottencremesuppe kochen.

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Topfgeschichten – Es ist noch Suppe daaa… ohne Gras. Echt.

Aber nicht mehr laaaange. Denn sie war echt lecker.

Wer denkt, in diesem Blog wird hauptsächlich gekocht, gebacken und gebastelt… der hat im Moment völlig Recht. Und um die Routine nicht zu durchbrechen, gibt’s heute mal wieder was aus meiner Küche, und zwar eine Käsesuppe.

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Topfgeschichten – Minestrone und Tischmanieren

Draußen war es bis vorhin noch wunderbar sonnig. Jetzt sieht es aus, wie man sich einen klassischen November-Tag vorstellt – der Himmel ist bedeckt und grau, die Sonne scheint irgendwo anders. Die Farben haben keine richtige Leuchtkraft, alles scheint von einem grauen Schleier überschattet zu sein.

Grauer Schleier, keine leuchtenden Farben, bedeckt und grau? Jaaa, draußen vielleicht. In meiner Küche aber ist vorhin ein kleines Farbfeuerwerk explodiert.

Den November haben wir hier ausgiebig mit des Töchterchens Geburtstag begrüßt, jetzt wird der Monat auch kulinarisch willkommen geheißen. Denn was hilft besser gegen grau, trüb und mimimi als eine deftige, heiße Suppe?

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Topfgeschichten – Kürbissuppe

Wie angekündigt, das Rezept für die allerbesteleckerste Kürbissuppe überhaupt. Kürbissuppen kommen in allerlei Rezeptheften mit viel Chichi daher. Ingwer, Orangensaft, Karottenschnippsel. Nun ja. Jedem wie er es mag. Ich mag’s am liebsten ganz klassisch.

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