Warum ich die Queen toppe und ihr dabei sein müsst!

Ihr Lieben,

man sieht sich immer zweimal im Leben. Das dachte sich offenbar auch der Liebster-Award, denn er beschert mir zum zweiten Mal eine ganze Liste an Fragen, die diesmal von der lieben Tina kommen. Merci, ich antworte gerne!

Logo vom Liebster-Award

Dass es hauptsächlich ums Bloggen an sich geht, seht ihr gleich selbst.

Elf Fragen zum Liebster-Award: Los geht’s!

Welche Ziele hast Du mit Deinem Blog?

Gleich über die erste Frage musste ich einen Moment nachdenken. Ziele? Ganz grundsätzlich habe ich das Bloggen vor zehn Jahren ohne tiefere Intention angefangen. Denn: Schreiben ist für mich so etwas wie Atmen. Es sind so viele Geschichten in mir, die raus wollen, das Blog ist eine Art Kanalisierung und Ventil für vieles, was mich bewegt und beschäftigt. Ich erzähle gerne, ich lese gerne, ich bringe euch gerne zum Lachen. Vielleicht kann man das als Ziel formulieren – ich will meine Leser mitnehmen. Glück verbreiten. Inspirieren. Ich möchte, dass ihr vorbei guckt und einen Funken mitnehmt, sei es durch Geschichten aus unserem Alltag, durch DIYs oder Rezepte. Wenn ihr gerne hier mitlest und meinen Weg per Blog ein Stück mit mir geht – Ziel erreicht!

Über welches Thema schreibst Du am Liebsten?

Ich habe mich tatsächlich in den letzten Wochen etwas tiefergehend mit dem Bloggen befasst. Wer liest hier mit? Was lest ihr gerne? Wenn ich bei anderen Blogs vorbeigucke, merke ich recht schnell, wenn sie authentisch sind. Wenn Frauen – meistens lese ich tatsächlich Bloggerinnen – über ihren Alltag schreiben, spürt man, wenn sie echt sind. Grundsätzlich möchte ich nicht über ein Thema schreiben, das gerade populär ist, WEIL es populär ist. Wenn es mich nicht interessiert oder ich mich damit nicht auskenne, lasse ich es lieber sein. Meine Lieblingsthemen sind demnach die Entwicklung unserer Tochter, meine Art der Erziehung (die keinem speziellen Konzept, sondern schlicht meinem Herzen folgt) und eben alles, was da dran hängt – was wir spielen, was wir essen, worüber wir lachen, was uns ärgert.

Gibt es ein Thema, über das Du gerne schreiben möchtest, Dich aber nicht traust? Wer oder was steht dem im Weg?

Öh … nein. Ich bin hier daheim, das ist mein virtuelles Wohnzimmer, hier schreibe ich über alles, was mich bewegt.

Wo siehst Du Dich und Deinen Blog in 2 Jahren?

Na hör mal. Auf Platz eins der meistgesuchten Google-Begriffe, ich werde dann so berühmt sein, wie der Papst, Michael Jackson und die Queen zusammen. Ist doch klar!

Ganz im Ernst? Wenn alles gut läuft, lest ihr in zwei Jahren immer noch gerne bei mir mit. Das Kind wird dann fünf sein, ich werde über Schuleignungsuntersuchungen lästern und mir mit anderen Müttern ein Kindergeburtstags-Wettrüsten liefern. IN FARBE. Stay tuned!

Wie viel Zeit steckst Du in Deinen Blog?

Oha. Immer mehr. Früher war Bloggen für mich eine Art Tagebuch. Manche Beiträge waren lang, manche kurz und knackig. Aber nie waren sie geplant. Sie entstanden spontan, aus dem Bauch heraus. Heute notiere ich mir Ideen, kritzle Skripte und mache Skizzen, was ich wann verbloggen möchte. All das erfordert Zeit und Ausdauer. Ich sehe das aber nicht als Arbeit an, die auf einer to-do-list abgehakt werden möchte, sondern genieße jede Sekunde.

Was ist aktuell Dein größtes Blog-Problem?

Wenn das Blog jemals Probleme macht, dann allerhöchstens technischer Art. Und dafür habe ich den weltbesten Admin an meiner Seite. Ansonsten ist das für mich einfach eine tägliche Freude.

Welches Buch, welcher Artikel hat Dich in letzter Zeit zum Nachdenken gebracht und warum?

Ich lese mal wieder Teile von „Work is not a job“ von Catharina Bruns. Sie öffnet einem wunderbar die Augen für die verborgenen Wünsche, die in jedem von uns schlummern. Sie stellt unbequeme Fragen und macht Mut, genau das in seinem Leben zu tun, was man wirklich möchte. Ohne Blick auf vorgegebene Karrieremöglichkeiten, ohne gute Ratschläge von außen. Arbeit kann und muss eine Herzensangelegenheit sein, kein Zwang, kein Mittel zum Zweck. Wir verbringen viel zu viel Zeit damit, als dass sie uns nur Last und keine Lust sein darf.

Wie heißt Deine aktuelle Lieblings-TV/Netflix/Amazon Prime etc.-Serie?

Ich bin ja überhaupt kein Seriengucker. Aber Deutschland ’83 hat mich neulich sehr begeistert. Auch „Fargo“ scheint spannend zu sein. Die Flimmerkiste läuft hier nicht oft, nicht oft genug, um bei dieser Frage einen Spannungsbogen aufbauen zu können. 😉

Wo befindet sich Dein Lieblingsplatz?

Diese Frage wiederum ist einfach zu beantworten. Immer hier. Hier, wo ich grade bin. Wenn liebe Menschen um mich sind, um so besser. Wenn mein Tochterkind auch hier ist – toll. Wenn ich ganz alleine unterwegs bin – wunderbar. Wenn wirklich ein physischer Ort genannt werden soll, dann vielleicht mein Bett, nachts um drei. Oder die Badwanne nach einem stressigen Tag. Oder die Schoko-Schublade, wenn das Kind grade nicht guckt. Oder der Fahrersitz, wenn ich laut mitsinge. Oder das Klavier, wenn es grade mal gut läuft. Oder … ach.

Ohne KAFFEE geht bei mir gar nichts.

Wer mich auf eine harte Probe stellen will, lädt mich frühmorgens zum Frühstück außer Haus ein. So früh, dass ich davor nicht vorfrühstücken kann. So früh, dass ich ohne Kaffee aus dem Haus muss. (Neulich hat mich übrigens die Bedienung beim Sonntagsbrunch vergessen. Ich musste vier Äonen Jahre auf meinen ersten Kaffee warten. Viel hätte nicht mehr gefehlt, und ich hätte erst die Speisekarte aufgegessen und danach wie ein Kleinkind in die Sofakissen geflennt. GEBT MIR MEINEN KAFFEEEE…

Was ist Dein Herzenswunsch?

Wünsche und Träume habe ich noch hunderttausende in mir. Aktuell ist der brennendste wohl aber, dass diese verdammte Terrorkacke da draußen aufhört. Ich will meinem Kind in eine Zukunft schicken können, in der es friedlich und frei leben kann.

 

So. Und jetzt seid ihr dran. Wer Lust hat, den Fragenreigen mitzumachen, der fühlt sich bitte nominiert. Vielleicht hat die Liebe Jutta ja Lust? Oder Wendy? Oder Nicole?

Die Regeln sind die Folgenden:

  • Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite. Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog tun: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.
  • Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf Eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.
  • Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.
  • Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.
  • Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.
  • Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiterempfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten. Wer möchte, kann sich dabei an die 200er – 3000er Follower / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.
  • Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird, dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist. Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen. Viel Spaß!

Und jetzt – endlich – meine elf Fragen:

  1. Wenn ihr in zwei Stunden 500 Euro auf den Kopf hauen müsst – was wäre das Ergebnis in Eurem Einkaufskorb?
  2. Schnittblumen oder Topfpflanzen?
  3. Habt ihr schon mal einen Ort bereist und hinterher gesagt – da will ich nie wieder hin? Warum?
  4. Was wolltet ihr als Kind werden? Was wurde daraus?
  5. Whirlpool im Keller oder Zuber im Garten – was würde Euch besser gefallen?
  6. Urlaub in Deutschland  – falls jemand aus dem Ausland mitmachen mag „Urlaub im jeweiligen Heimatland“ – ist toll, weil …?
  7. Kochen ist für mich – Spaß oder Arbeit?
  8. Würde ich mein Leben zehn Jahre zurückdrehen – würde ich etwas anders machen?
  9. Heiraten ist (k)eine gute Sache, weil …?
  10. Eine Sportart, die ich unbedingt noch ausprobieren möchte, ist …?
  11. Vervollständige den Satz: Wenn ich abends nach Hause komme …

4 Antworten auf „Warum ich die Queen toppe und ihr dabei sein müsst!“

  1. Danke fürs Mitmachen und Deine ausführlichen und ehrlichen Antworten auf meine Fragen, liebe Nicole! Das Buch „Work is not a job“ muss ich mir unbedingt besorgen – hört sich sehr interessant an!
    Schöne Ostertage!
    Tina

  2. Liebe Nicole,
    da habe ich von deiner Nominierung gelesen, mich darüber gefreut und danach direkt wieder 1.000 andere Dinge gemacht und die Rückantwort vergessen.
    Mir machen solche „Interviews“ ja immer mächtig Spaß und insofern mache ich auch sehr gerne mit.
    Liebe Grüße
    Jutta

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