Der Job…

…färbt aufs Privatleben ab. Immer. Ist der Job sch*iße, geht es einem auch privat nicht gut. Ist der Job prima, fällt einem plötzlich alles in den Schoß.
Bei mir hat das Assistentinnen-Dasein ungeheuerliche Einflüsse auf mein Privatleben: Ich empfinde meinen Arbeitsplatz daheim plötzlich als Unordnung. Was für mich vor acht Wochen noch „kreatives Chaos“ war, ist jetzt ein unüberschaubares Durcheinander. Liegt das daran, dass ich jeden Tag überlege, wie ich was ablege, damit es auch andere wiederfinden? Keine Unterlagen auf dem Tisch liegen lasse, weil sie nicht für aller Augen bestimmt sind?
Meinen Schreibtisch in Fächlein und Schublädlein aufteile und mir Zettelchen in die Wiedervorlagemappe klemme? Werde ich womöglich… ich mag’s gar nicht aussprechen… ordentlicher? Mag schon sein… Pedantisch werde ich wohl nie. Aber ein bisschen mehr Ordnung könnte ich vertragen.
Als ich heute zu einem Kollegen sagte, dass es mir in der Firma so gut gefällt, meinte er, es werde so bleiben, nein, noch viel besser werden. Ich halte das zwar nicht mehr für steigerungsfähig, aber wenn mein Leben im Moment nur noch einen Deut besser wird, dann schnappe ich über!
Also haltet euch vorsichtshalber gut fest!

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