Werter Winter…

… ich erinnere mich noch gut an Deinen Besuch letztes Jahr. Du kommst ja immer etwa um dieselbe Zeit mit deiner gesamten Entourage angekrochen. Väterchen Frost ist dabei und die vielen kleinen Eiszapfen, Frau M. Inus-Grade und ihr Bruder G. Latteis. Danke nochmal für die tollen Eisblumen, sie haben sich richtig lange gehalten. Weißt Du noch, die Montage, an denen Du mich zur Arbeit begleitet hast? War das ein Spaß! Ich habe die Langsamkeit ganz neu für mich entdeckt… Übrigens, danke für den Test, mein EPS am Auto funktioniert.

Wie geht es Dir so? Ich hoffe mit der Familie ist alles ok. Habt ihr Euch eingelebt, in Schneebergen? Ihr seid bestimmt noch mächtig am Auspacken und Sortieren. Ist auch nicht schlimm. Wir haben dieses Jahr auch echt was zu tun, dauernd sind wir außer Haus. Wenn es bei Euch also ein bisschen eng im Kalender wird – macht überhaupt nichts. Du, dann lassen wir den jährlichen Besuch halt EINMAL ausfallen. Wir sehen uns dann einfach später im Jahr wieder. Lasst Euch alle Zeit der Welt.
Sag liebe Grüße an die kleinen Zapfen, sind ja schon ganz schön groß geworden, dachte ich mir letztes Jahr… und natürlich auch an Deine Gattin, die Eisfee. Und an Opa Frost und die anderen. Macht’s Euch im Norden nur recht gemütlich.

Bis Dezember oder so!
Viele Grüße,
Frau Venus

OH JE…

…ich bin SO müde. Schwimmen ist super, aber es macht mich unter der Woche nachhaltig fertig. Aber es bringt mich zum Thema! Ich SCHWIMME wieder. Wooohooo! Seit zwei Wochen und ich merke jetzt schon, wie es mir gut tut. Zweimal die Woche, jeweils einen Kilometer, später wird gesteigert. Aber jetzt…. brauch ich erstmal nen Kaffee… habt nen guten Start in den Tag!

Dino-Alarm…?

Ich sag’s vorneweg – ich habe keine Kinder. Ich weiß nicht, wie anstrengend Erziehung ist. Und ich weiß auch nicht, was Kinder machen, wenn die Eltern nicht da sind. Aber ich weiß, was mir als Erwachsener auf den Geist geht und was ICH meinen Kindern anders beibringen würde.
Neulich im Schwimmbad – es gibt drei oder vier Bahnenschwimmer, der Rest sind Kinder zwischen 8 und 15. Die toben natürlich und haben allerhand Spielgerät im Wasser. Ist ja auch absolut ok. Die Bahnenschwimmer rotieren auf anderthalb Bahnen, den Rest des Schwimmbads, also 3/4 des Raumes, haben die Kids für sich. Und trotzdem habe ich x-mal einen Ball an den Kopf bekommen, zweimal sogar die schweren Tauch-Ringe und etliche Male bin ich getreten worden. Ich habe ja kein Problem damit, dass da Kinder sind, aber zu mir hätte man gesagt, “halt dich doch da auf, wo Du die Leute nicht störst”. Ich komm mir vor eine grantige Siebzigjährige, wenn ich mich höre, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Kinder das nicht gesagt bekommen. Während die Erwachsenen also tolerieren, dass der Geräuschpegel im Schwimmbad dem einer Start- und Landebahn gleichkommt und sich Mühe geben, die Kinder möglichst wenig zu “beschneiden” in ihrem Spielraum, breiten sich die Kids immer weiter aus. Eine der Schwimmerinnen hat ein Mädchen angesprochen, ob sie die Ringe nicht auf der anderen Seite des Beckens versenken könnten, da sagte die Kleine, “nö, uns stört es ja auch nicht, dass Sie hier rumschwimmen.” Manche von Euch haben doch Kinder… wie ist das? Ist das völlig unmöglich, einem Kind sowas “anzuerziehen”? Bin ich blauäugig, weil ich noch keine Kids habe? Oder eine alte, verbitterte Oma mit kruden Benimm-Vorstellungen?

Good news!

Dem Schwiegerpapa geht’s gut!
Wir haben ihn am Sonntag besucht und er ist angesichts der kurzen Zeit und der Größe des Eingriffs schon wieder richtig gut drauf. Am Freitag haben mein Mann und seine Frau ihn besucht, da war er natürlich noch schlapp. Am Sonntag konnte er sich schon im Bett aufsetzen und hat sich gut mit uns unterhalten. Er war nur noch ein bisschen wacklig und sein Puls war ein wenig hoch. Gestern Abend haben wir mit ihm telefoniert und er hatte schon wieder einen deutlichen Sprung gemacht, einigermaßen gegessen und auch besser geschlafen in der Nacht zuvor. Danke Euch allen fürs Daumendrücken und an-mich-denken! Wir sind echt froh, dass alles gut gegangen ist und er schon solche Fortschritte macht.

Überschriften…

…sind für Redakteure eine Königsdisziplin. Aussagegekräftig sollen sie sein, nicht in die Irre führen aber doch zum Lesen anreizen.

Dabei unterläuft einem hin und wieder ein Lapsus. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Aus meiner Feder:

“Blindenverband hält Rückschau” (so gut es eben geht)

“Schützen treffen sich” (alle tot!)

“Abgeordneter radelt im Kreis” (rum und rum und rum und rum…)

Makaber aber nicht weniger lustig fand ich das hier:

“Schatz…?”

Der UPS-Bote trat von einem Bein aufs andere. Noch immer sollte das Päckchen um die 60 Euro kosten. Gestern hatte er schon einmal hier gestanden und ich hatte kein Geld in der Bürokasse. War auch nicht so wild, es handelte sich schließlich um ein privates Päckchen für meinen Chef. Weil er nicht an seinem Schreibtisch war, rief ich ihn an. Er meldete sich mit MEINEM Namen. “Venus?” Will der mich verarschen oder was? Ich weiß wie ich heiße! Ich rolle mit den Augen und spreche ihn auch nur mit seinem Nachnamen an. “JA, CHEF! Hier ist ne Nachnahme für dich!”

Am anderen Ende ist es still. Dann sagt die merkwürdig vertraute Stimme… “…äh… Schatz? Alles klar bei Dir?”
Ich gucke aufs Display.

“Hm. Hallo Schatz. Ich erklär’s Dir später. Ich ruf mal eben meinen CHEF an.”

Das Schiff…

…das im Mittelmeer havariert ist… mich schaudert jedesmal, wenn ich die Bilder sehe. Wir haben unsere Hochzeitsreise mit einem baugleichen Costa-Schiff gemacht. Auch davor waren wir mit einem Schwesterschiff unterwegs. Im Mittelmeer. Die Kähne sind riesig. Man fühlt sich zu keiner Zeit unwohl. Und wäre mein Schwiegervater nicht im Krankenhaus, hätten wir nicht gewusst, dass eine OP ansteht, wären wir jetzt vielleicht auf der Concordia gewesen. Ich hab nochmal in den Katalog geguckt – wir hatten genau diese Fahrt dick angekreuzt.
So hat doch alles auch sein Gutes. Jetzt muss nur der Schwiegerpaps schnell wieder auf die Beine kommen.

Gut gemeint…

…geht doch daneben.
Manchmal wenigstens. Weil das blöde Etwas, was ich meiner liebsten besten Freundin zum Geburtstage schicken wollte nicht an dem Tag abholbar war, an dem ich damit gerechnet hatte, ich extra schon ein Ersatz-Etwas erstanden hatte und mich letztlich entschloss, all das geplante und alternative zusammen auf den Weg zu schicken, war es schon ein bisschen knapp mit der Zeit.
Der nette Herr am Postschalter runzelte bedauernd die Stirn – man könne nicht versprechen, dass das Paket am gewünschten Tag ankomme. Es SEI DENN… ich könnte mich zum Expressversand hinreißen lassen, denn dann würde man selbstverständlich alles dazu tun, die Schachtel just am Geburtstagstermin übergeben zu können. (Eigentlich heißt das, dass es natürlich geht, aber dass die Post sonst trödelt…)
Ich beschloss also zu allem gewillt die unfassbaren XY,50 zu bezahlen (Liebe Uli, guck weg: DREIUNDZWANZIGFUFFZIG!!! *JAPS*!) damit nicht durch mein Zuspätbestellen des Etwases ein Geburtstagskind traurig guckt.
Das Ende vom Lied – das Geburtstagskind war zugegen, als der Postbote kam. Und die Vermieterin auch nicht. So wird das Paket heute nochmal zugestellt. Das hätte ich auch günstiger haben können. ICH WOLLTE ES DOCH NUR GUT MACHEN! Die Freude muss heute DOPPELT so groß sein!

EDIT: Bevor irgendeiner was anderes denkt – sie ist es mir natürlich wert! Ich würde es immer wieder so machen!

Haarige Sache – reloaded

Die liebe Frau Sahnepudding hat heute übers Frisörwesen im Allgemeinen und über ihr lasches Haar im Besonderen lamentiert.
Angeregt dadurch war ich unterwegs auf meiner Lieblingsseite, wenn’s um neue Frisuren geht.
Ich habe nämlich heute Abend nen Termin und ich denke, das wird dabei rauskommen:

http://www.frisurenkatalog.eu/images/frisuren-2012-trends-colour-shots-j7-22.jpg

Was meint ihr?

Es lebt noch…

…es ist nur sooo blogfaul gerade.
Ihr Lieben, sorgt Euch nicht, es geht mir gut. Ich halte mich nur grade an mein Motto – wenn’s nix zu bloggen gibt, dann halte ich die Klappe.

Geht’s Euch denn gut?