Aua. Nicht mal mehr in Ruhe husten kann man. Gestern morgen, vorm Spiegel, ich verschlucke mich und huste und mein unterer Rücken bewegt sich dabei ungünstig und verkrampft. Das Ergebnis – gestern kam ich daher wie der Glöckner von Notre Dame, heute ist es leider immer noch schmerzhaft. Bin heute Nacht gefühlte 478893 Mal aufgewacht beim Versuch, mich umzudrehen. Ich werde wohl erstmal wieder den aufrechten Gang üben müssen.
Dafür kann ich mit meinem kleinen Blog heute anstoßen! Vier ist es geworden! Unfassbar, aber es gehört zu meinem Leben dazu. Also veranstalte ich hier einen kleinen virtuellen Sektempfang. Wer möchte?
Neue Freundin!
Herzlich willkommen in der Blogwelt und auf meiner Freundesliste Leaya!
Wischen impossible und Emergency Room
Was für ein Tag.
Was für ein ÄTZENDER Tag.
Es begann beim Frühstück. Ich hatte das unbestimmte Gefühl, dass heute nicht so recht mein Tag ist.
Und tatsächlich. Ich war grade hundert Meter weit gefahren, als es begann, zu regnen.
Wozu hat man Scheibenwischer. Blöd nur, wenn diese keinen Mucks von sich geben. Und das, wo mein Auto vor zwei Wochen für 760 Euro im Kundendienst war. Aber gut. Ich halte also erstmal an. Es regnet mittlerweile nämlich richtig und ich sehe nichts mehr. Motor aus, Motor an. Wischen? Impossible. Ich rufe die Werkstatt an. Die können keine fernmündliche Diagnose stellen.
Auto muss in die Werkstatt. Es regnet wie aus Eimern. Ich brauche aber JETZT ein Auto. Also rufe ich Mama an, die mich abholt mit ihrem Auto. Ich fahr sie heim und dann mit ihrem Auto ins Büro. Wischen? Possible.
Wegen eines Unfalls muss ich eine Umleitung fahren und schlage punkt halb zehn im Büro auf.
Wo schon drei Kollegen um meinen Schreibtisch herumstehen. Ein Kollege könne nicht zur Arbeit kommen. Schmerzen im Unterbauch, das ist die letzte Nachricht von ihm. Ansonsten sei er nicht mehr erreichbar über Handy.
Was tun? Alle gucken mich an. Die kleine Venus überlegt. Dann schickt sie einen Kollegen, der im selben Haus wohnt, zu ihm nach Hause. Lässt sich von dort anrufen. Und sagt zwischendurch in weiser Voraussicht schon mal Termine für den Vormittag ab.
Kollege ruft zurück, berichtet von einem blassen Nachbarn mit schmerzverzerrtem Gesicht. Ob wir ihn zum Hausarzt bringen könnten? Ich entscheide mich für Krankenhaus und fordere einen RTW an. Und mache mich ebenfalls auf den Weg zu ihm. Den Kollegen habe ich angewiesen eine Tasche mit dem Nötigen zu packen. Unterwäsche, Schlüssel, Handy, alle Medikamente, die er nimmt.
Ich bin heute also zum ersten Mal in einem Rettungswagen mitgefahren. Ohne Lalülala und Blaulicht, aber immerhin.
Hab noch so lange übersetzt bis ein englischsprachiger Arzt kam und auf Nachfragen Auskunft über Stuhlfarbe und Vorerkrankungen gegeben. Dann war klar, dass der Kollege stationär aufgenommen werden muss. Und ich stand in der Nachbarstadt und musste meinen eigenen Rücktransport organisieren.
Kaum zurück am Schreibtisch habe ich eine Skiausfahrt für 15 Leute und eine Auslandskrankenversicherung für einen anderen Kollegen organisiert und kurz vor Feierabend noch eine Wohnungsbesichtigung absolviert.
Und jetzt? Ist beim Auto wieder Wischen possible und ich geh heut ins Bett um zehn. Was’n Tach.
Gummibärchen wissen alles!
Drei rote, ein gelbes, ein orangenes Bärchen
“LIEBE, LEICHTIGKEIT, EHRGEIZ
Feuer! Es lodert, es züngelt, es flackert, es brennt! Genau diese Farbkombination haben Künstler seit dem Mittelalter gewählt, wenn es darum ging, Feuer darzustellen. Die Farbkombination, die Sie gerade gewählt haben. Weil nämlich bei Ihnen ebenfalls die Flammen hochschlagen. Wo? fragen Sie. Und wieso? Was da brennt, wollen Sie wissen? Ihre Wohnung etwa? Ihr Auto? Ihre Badewanne? Nein, Sie Künstler! Ihr Herz steht in Flammen! Merken Sie das denn gar nicht? Mensch! Wie heiss es da zugeht? Na, aber dann werden Sie das binnen kurzem glühend heiss spüren. Das ist garantiert. Allein dreimal rot ist schon eine sichere Liebes-Kombination. Eine aktive, erotische, machtvolle Kombination. Sie aber haben sich noch die Farbe Orange zugelegt. Und die steht für Leichtigkeit. Für neue Kontakte. Für Kreativität. Ja, Sie entdecken jetzt Ihre Begabung, die Dinge spielerisch anzugehen. Nicht verantwortungslos, sondern mit Heiterkeit und Augenzwinkern. Dass Sie nur ein einziges orangenes Bärchen gezogen haben, heisst zwar: Sie müssen auch selbst was tun. Müssen ein Risiko eingehen und was Neues ausprobieren. Aber das Feuer der Liebe wird Sie so kitzeln, dass Sie gar nicht anders können als lachen und jubeln und loshüpfen! Und nun noch Gelb: Angeregt von der Liebe, zwickt Sie der Ehrgeiz. Ja, auf einmal packt Sie das Verlangen, nicht nur herumzureden, sondern anzupacken. Die Lust, was auf die Beine zu stellen. Einen Schlag zuzulegen. Und das tut Ihnen gut. Geistig und körperlich. Und materiell. Ja, das macht Freude! Und damit andere nicht neidisch werden, denken Sie daran, sich gelegentlich zu bedanken. Nicht nur bei Ihren Bärchen.”
Danke Loni für den Link
Ich leb ja so gesund…
…zur Zeit.
Jeden Morgen gibt’s nen Teller frisches Obst und, weil ich von der vielen Obstsäure Magenweh gekriegt habe, noch Gemüse dazu. Heute morgen knabberte ich eine Karotte, nagte an Kohlrabischeiben und mampfte genüsslich eine Nektarine, eine Orange und ein bisschen Kiwi.
Über Mittag war ich mit einer sehr fitten Kollegin 40 min walken, danach gab’s ein Sonnenblumenbrot mit Schinken, einen großen Teller grünen Salat und nen Teller Erdbeeren. Und dazu eine Buttermilch.
Das Experiment – ich ernähre mich gesund und bewege mich mehr – läuft jetzt seit 2 Wochen, sogar seit zweieinhalb.
Und ich fühle mich in der Tat besser. Kann am guten Gewissen liegen, aber auch an den Vitaminen. Auf alle Fälle tut’s mir gut.
To remember – March
Ui… der Monatsrückblick. Da klaut man sich ne Idee beim Kristinschn und führt sie dann nicht fort. Ts.
Also jetzt schnell noch der Monatsrückblick für märz.
Was war erinnerns-wert?
Na klar. Mein 30. Geburtstag. Viel mehr highlights braucht so’n Monat nicht.
….
The most remarkable thing in March was definitely My.30.Birthday.
There’s no need for another “Highlight”.
Mal was anderes…
…als sonst.
Sonst: Asphalt, Verkehr, Ampeln in grün und rot, viele Menschen, kreischende Kinder.
Heute: Sonne. Moos. Ruhe. Vogelgezwitscher. Bachplätschern. Knirschender Kies unter meinen Schuhen.
Ich sollte meine Mittagspause öfter laufenderweise im Wald verbringen. Hach.
Ich habe mir vorgenommen…
… über die Feiertage nicht nur zu arbeiten, sondern mir auch mal Zeit zu nehmen für etwas, was sonst definitiv zu kurz kommt.
Gestern war ich also laufen und habe bei meinen Eltern in Ruhe eine Tasse Kaffee getrunken. Heute morgen hab ich nen Käsekuchen gebacken. Backen macht mir Spaß, nur komm’ ich nie dazu… Heute Mittag laufen wir nochmal ne Runde zusammen und essen heute Abend bei meinen Eltern und heute Mittag bei meinen Schwiegereltern. Und die Arbeit verteil ich portionsweise dazwischen, so dass ich es gar nicht merke.
Schöne Ostern Euch allen!
Der Gluteus Maximus meldet sich zu Wort!
Ich habe tatsächlich Muskeln! Und neue Höllen-Schuhe!
Also, von vorne. Weil ich mal wieder frühlingsmotiviert bin und finde, dass ich viel zu wenig frische Luft und Bewegung bekomme, habe ich mir heute mal zwei Stündchen freigeschaufelt und war walken. Und weil ich grundsätzlich glaube, was mir die Werbung erzählt (UND weil meine Sportschuhe schon etliche Jahre alt sind und wirklich mal ersetzt gehörten) habe ich mir heute morgen diese neuen Po-und-Oberschenkel-formenden Re*bok-Schuhe gekauft. In ner Mädchenfarbe, weil das die einzige war, die es noch gab. Mit meinem weiß-pinken Neuerwerb marschierte ich also heute Nachmittag zur Tür hinaus. Erst hatte ich ne kleine Runde im Kopf, dann wollte ich sie ein wenig ausweiten und DANN hatte ich die glorreiche Idee, bis zu meinen Eltern zu laufen und mich wieder heimfahren zu lassen und meldete mich also gleich mal telefonisch an.
Und lief und lief und lief. Ich bin wirklich nicht die Fitteste, aber noch NIE hat mein Hintern schon nach ungefähr einem Kilometer gemeldet, dass er aus Muskeln besteht und dass sich diese unerwartet belastet fühlen. Nach zwei Kilometern hatte ich mich damit abgefunden, den Rest der Strecke mit einem leichten Ziehen im Po gehen zu müssen. Als dann die große Steigung und ich ins Schnaufen kam, musste ich über meinen eigenen Größenwahn mal wieder den Kopf schütteln. Klar. Die kleine Venus läuft solche Schuhe ja nicht erstmal auf ner kleinen Runde ein. Ne. Müssen ja schon mindestens sechs Kilometer sein mit Auf und Ab, sonst macht’s ja nicht genug aua.
Immerhin – ich bin stolz auf mich, weil ich die Strecke in ner Stunde und zehn Minuten geschafft habe und am Ende ging’s sogar fast von allein.
Die Schuhe mit den Polstersohlen sorgen dafür, dass die Muskulatur von Beinen und Hintern die Unebenheit ausgleichen und so noch ein bisschen extra arbeiten.
Ich werde morgen tierischen Muskelkater haben. Aber was tut man nicht alles für nen strammen Hintern.
