Kurze Wochen, lange Wochen, Bienen, Bügelperlen – und ein kleiner Nachklapp

Jede Woche hat unbestreitbar 7 Tage. Und jeder Tag davon ist in etwa gleich lang. Als ich gestern beim Bäcker 30 Brezeln für eine Veranstaltung bestellte und mich die Dame hinterm Tresen fragte, für wann, sagte ich „erst für Samstag“. Sie daraufhin etwas verdutzt „Samstag, also morgen? Oder erst nächste Woche?“ Was für den Rest der Welt gestern nämlich Freitag war, war für mich gefühlt höchstens Mittwoch. Die Woche kam mir wahnsinnig kurz und auf der anderen Seite auch wahnsinnig lang vor. Der neue alte Job hat mich zweieinhalb Tage lang in einer Art Raumkapsel durch die Zeit katapultiert, der Donnerstagmittag war der Bremsstreifen und am Freitag waberte ich irgendwie unschlüssig durch den Tag, kaufte spontan teure Farbe und turnte auf Gerüsten rum. Aber das wisst ihr ja schon. Heute morgen bin ich dann aber endgültig im Samstag angekommen und musste lachen, als ich in meiner Instagram-Timeline ganz viele „Es-ist-Samstag-heute-putzen-wir-das-Haus“-Einträge fand. Überall das selbe. „Kurze Wochen, lange Wochen, Bienen, Bügelperlen – und ein kleiner Nachklapp“ weiterlesen

Erste Woche vorbei – Mama macht das schon

Wenn man von fünf Werktagen zweieinhalb arbeitet, bleiben rein rechnerisch zweieinhalb übrig. Da mir mein Mathelehrer in der fünften Klasse schon mal erklärt hat, dass Mathematik nicht interpretierbar ist, wird das wohl schon so sein.

Nur in echt … in echt ist das nicht so. Denn die zweieinhalb Tage Freizeit, die diese Woche hätte ausspucken sollen, die sind bei mir nicht angekommen. „Erste Woche vorbei – Mama macht das schon“ weiterlesen

Tag 2 und Tag 3 – Heimkommen mit Hochgeschwindigkeit…

Es gibt ja Berufe, in die man sachte zurückgleiten kann nach der Elternpause. Man bekommt alles erklärt, beschnuppert die Kollegen und beginnt sich einzuarbeiten.

Und dann gibt es meinen Beruf. Man steigt in den Kampfjet, macht die Luke dicht und wird vom Flugzeugträger katapultiert. Nix mit gleiten oder geruhsam. 0 oder 1. „Tag 2 und Tag 3 – Heimkommen mit Hochgeschwindigkeit…“ weiterlesen

Tag 1 – von matschigen Pfaden und massig Input

Schreibtisch

Geschafft. Tag eins, Woche eins – ich hab dich gewuppt. Ich war gestern ziemlich angeknipst und fand keine rechte Ablenkung vom „morgengehtslosogottogott“.

Irgendwie hat sich das auch auf das Tochterkind übertragen, das heute morgen, Punkt sieben Uhr, auf der Badematte stand. „Du hast doch gesagt, wir müssen heut pünktlich aufstehen“, sagte die Kleine vorwurfsvoll. Ohne Wecken. Das gab’s so auch noch nie. Tolles Kind.

Also habe ich uns beide angezogen und wir waren rekordverdächtig früh im Kindergarten, was dazu führte, dass ich rekordverdächtig viel zu früh in der Redaktion aufschlug. „Tag 1 – von matschigen Pfaden und massig Input“ weiterlesen

Puh … jetzt geht’s los

Wie angekündigt – ab morgen gehöre ich dann auch zur Kategorie „working mum“.

Es fühlt sich gut an. Und richtig. Ich freue mich, aus dem Trott zwischen Wäsche, Wachsmalstiften und Wischmopp rauszukommen. Auch wenn das eine Illusion ist, denn Wäsche, Wachsmaler und Wischmopp bleiben, der Rest kommt einfach dazu.

Ich habe vorbereitet, was ich konnte. Die Klamotten für mich und das kleine Mädchen liegen bereit. Die Spülmaschine ist ausgeräumt, die Handtasche gepackt. Heute mittag war ich spontan den Schreibtisch in der Redaktion streicheln, der ab morgen meiner ist.

Also gehe ich jetzt entspannt ins Bett, damit ich morgen fit bin. Ha. Ha. 🙂

Schlaft schön!

 

Es war einmal …

… eine Redakteurin mit einer guten Idee. Der Idee, zu Recherchezwecken den hiesigen Stadtarchivar zu einem Thema zu befragen. An einem Montag. Mit dem höflichen Hinweis, die Antworten auf zwei ausgesprochen simple Fragen doch bitte innerhalb der nächsten beiden Tage zu liefern. Gerne auch telefonisch. Was dem Tagesgeschäft einer TAGESzeitung durchaus entspricht. „Es war einmal …“ weiterlesen