Pink und Karamell

Inspiriert von der lieben Bloggerin Dana (www.fashion.onblog.at) war die Entscheidung heute morgen schnell gefällt – pink und Karamell. Die Hose ist eine alte Bekannte, der Rolli vermutlich auch. Manchmal habe ich einfach pinke Tage. Und genieße sie.

Hose: H&M, Gürtel: ? Pulli: only, Schuhe: Diesel

Tüte?

Ich habe nicht viele Talente. Dennoch gelingt es mir hin und wieder, durch jahrelange Ignoranz dieses Umstandes und eiserne Disziplin mit Übung und Geduld den Eindruck zu erwecken, ich KÖNNTE das, was ich da tue, schon immer. Ich feile an meiner Ausführung, bis es für den Laien so aussieht, als würde ich das mit Links bewerkstelligen. Manches, was ich mir auf diese Weise im Laufe meines Lebens angeeignet habe, ersetzt blöderweise auch oft das, was alle anderen Menschen an meiner Stelle tun würden und was einfacher wäre. Ok, ich fasele.
Es geht ums Einkaufen. Wo andere Leute ganz einfach einen Euro aus ihrem Portemonaie in den Schlitz des Einkaufswagens versenken und dort alle Konsumgüter auftürmen und damit durch die Regallandschaft mäandern, gehe ich entweder mit einem Körbchen los oder noch lieber ganz ohne was. Wobei, ganz ohne trifft es nicht. Vorbelastet durch Geldbeutel, Handy und Schlüsselbund habe ich eigentlich schon gar keine Hand mehr frei, bevor es losgeht. Das alles nehme ich gerne in Kauf, wenn ich nur nicht einen schwergängigen Einkaufswagen durch den Laden schieben muss, der überall im Weg ist, sich aufgrund eines akuten Ölmangels mit einem nervtötenden Knarzen um jede Ecke quält und immer dann schwungvoll geradeaus fährt, wenn ich ebenso knarzend an seinen Führungsgriff geklammert am Abbiegen bin.
Ich betrat also mit Geld, Schlüssel und Telefon gehandicapt den Laden. (Telefon? Der geneigte Leser wird sich an dieser Stelle fragen, ob ich eine Börsenspekulantin bin, die dringend zwischen Sellerie und Weichspüler “VERKAUFEN, VERKAUFEN” in den Hörer brüllen muss um finanziellen Schaden von den nächsten Generationen abzuwenden – nein, bin ich nicht. Ich bin manchmal einfach dösbaddelig und nehme zum Einkaufen alles mit, was mir wichtig erscheint. Deshalb hat auch ein MANN die Arche Noah gebaut).
Schon der Griff zur ersten Zucchini gestaltete sich schwierig, weil ich mir zunächst den Schlüsselbund an den Zeigefinger der Geldbeutel-und-Handy-Hand hängen musste. Daher führte mich mein nächster Gang einmal quer durch den Laden, denn ich erinnerte mich, dass das Toilettenpapier im Venus’schen Haushalt zur Neige ging. Und was eignete sich wohl besser als Trageablage, als eine Packung Toilettenpapier. Vor dem Regal angekommen musste ich die vier Dinge, die ich mittlerweile trug, kurz zwischenparken auf den Küchenrollen. Ich legte mir eine Packung Klopapier auf den linken Arm und versuchte meine Einkäufe und persönlichen Besitztümer gleichmäßig auf dem Klopapier zu verteilen. Behutsam wie einen Säugling trug ich die beladenen Rollen im Arm aber bereits an der ersten Ecke, wo die Abgeschiedenheit des Hygieneartikelregalgangs wieder in den reißenden Hauptstromzurkassegang mündet, rempelte mich der erste Einkaufswagen von links an. Die Zucchini kullerte derart massebeschleunigt nach rechts vom Klopapier, beschrieb, angefeuert von meinem rechten Ellbogen, einen eleganten Halbkreis durch die Luft und rollte unter den Aufsteller mit den Damensöckchen. Die Einkaufswagenbegleiterin entschuldigte sich wortreich und knarzte von dannen. Ich war allein gelassen mit meinen mittlerweile fünf Problemen. Als ich mich bückte und einen Arm notgedrungen unter dem Klopapier hervorziehen musste, um unter den Socken nach der abtrünnigen Zucchini zu tasten, rutschte als erstes der Geldbeutel von den Rollen, ihm folgte treu und brav das Handy und die Schlüssel konnte ich gerade noch stoppen, mittels der Zucchini in meiner Rechten, die von ihrem Einsatz hellgrüne und klebrig-blutende Wunden davon trug. Schnaufend erhob ich mich und machte mich auf zum Nudelregal. Die Spaghetti stabiliserten den Schlüsselbund zwar ein wenig, konnten jedoch nicht verhindern, dass sich zwei Meter weiter bei einem Ausweichmanöver die Zahnpastatuben auf und davon machten. Bis ich an der Kasse stand, hatte ich fast alle Supermarktbesucher kennen gelernt. Sie hatten mir Zucchini angereicht, “hoppala” zugerufen und Zahnpastatuben mit dem Fuß gestoppt. Meine rechte Schulter schmerzte vom verkrampften Griff um die Klorollen und als ich alles mit einem Ächzen aufs Band fallen ließ, war ich einigermaßen erleichtert, den Einkauf hinter mich gebracht zu haben.
Als hätte ich bei meiner Jongliernummer durch den Laden nicht ohnehin schon genügend Aufmerksamkeit erregt, setzte der Ladeninhaber an der Kasse noch eins drauf. Ich hatte mich, da ich die Einkäufe während des Bezahlvorgangs ja wieder ordentlich und rutschsicher auf der Klopapierbasis auftürmen konnte, gegen eine Tüte entschieden. Umwelt und so. Dies quittierte der Jüngling am Scanner mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck, als hätte ich ihm eben angeboten, seinen Laden nach Feierabend nackt zu wischen. Ich bezahlte also und war grade im Begriff, mich der Backwarenauslage zuzuwenden, als er mir hinterher kam. Wortreich, so dass die wartenden Kunden in der Schlange unterhalten waren, malte er sich lautstark aus, was jetzt wohl alles passieren könne. Womöglich kullere mein Gemüse auf den Boden. Nicht auszudenken, wenn ich die Zahnpastatuben verlöre. Dabei koste eine Tüte doch gerade mal 15 Cent! Ich kam nicht mal dazu, mich aufzuregen über die Unterstellung, ich wäre schlicht zu geizig für eine Tüte, denn just als ich Luft holte, stand der zweibeinige Warenabscanner mit einem gewinnenden Lächeln neben mir, öffnete schwungvoll eine Tüte und begann, meine Einkäufe einzuräumen. “Service des Hauses” meinte er mit einem Strahlen, als hätte er meine Zahnpasta innerhalb der letzten zehn Sekunden absorbiert. Ich griff sprachlos in den mir dargereichten Henkel und starrte dem davonwackelnden Kassenkönig nach und in die Gesichter belustigter Zuschauer. Ich brachte dank meiner Kinderstube gerade noch ein “danke” heraus. Und schwor mir, beim nächsten Mal mein Klopapierkunstwerk nur noch dort zur Schau zu stellen, wo man solche Talente zu schätzen wusste.

Werter Winter…

… ich erinnere mich noch gut an Deinen Besuch letztes Jahr. Du kommst ja immer etwa um dieselbe Zeit mit deiner gesamten Entourage angekrochen. Väterchen Frost ist dabei und die vielen kleinen Eiszapfen, Frau M. Inus-Grade und ihr Bruder G. Latteis. Danke nochmal für die tollen Eisblumen, sie haben sich richtig lange gehalten. Weißt Du noch, die Montage, an denen Du mich zur Arbeit begleitet hast? War das ein Spaß! Ich habe die Langsamkeit ganz neu für mich entdeckt… Übrigens, danke für den Test, mein EPS am Auto funktioniert.

Wie geht es Dir so? Ich hoffe mit der Familie ist alles ok. Habt ihr Euch eingelebt, in Schneebergen? Ihr seid bestimmt noch mächtig am Auspacken und Sortieren. Ist auch nicht schlimm. Wir haben dieses Jahr auch echt was zu tun, dauernd sind wir außer Haus. Wenn es bei Euch also ein bisschen eng im Kalender wird – macht überhaupt nichts. Du, dann lassen wir den jährlichen Besuch halt EINMAL ausfallen. Wir sehen uns dann einfach später im Jahr wieder. Lasst Euch alle Zeit der Welt.
Sag liebe Grüße an die kleinen Zapfen, sind ja schon ganz schön groß geworden, dachte ich mir letztes Jahr… und natürlich auch an Deine Gattin, die Eisfee. Und an Opa Frost und die anderen. Macht’s Euch im Norden nur recht gemütlich.

Bis Dezember oder so!
Viele Grüße,
Frau Venus

Lass die Sonne in Dein Herz….

….und das Gelb auf Deinen Pullover! Dieses etwas längere Exemplar wird immer dann rausgeholt, wenn ich das Gefühl habe an “Unter-Sonnung” zu leiden. Bei Schmuddel-Grau-Bähwetter. Weil mich gelb eigentlich blass macht, habe ich ein etwas dunkleres Halstuch dazu getragen, das eine “Brücke” zwischen Gesicht und Gelb bildet. Der Gürtel greift den Farbton nochmal auf und Jeans gehen ja eh immer.

Jeans: Only, Schuhe: Diesel, Shirt: Only, T-Shirt drunter. H&M, Halstuch: Street One, Gürtel: Street One, Armband: ?

OH JE…

…ich bin SO müde. Schwimmen ist super, aber es macht mich unter der Woche nachhaltig fertig. Aber es bringt mich zum Thema! Ich SCHWIMME wieder. Wooohooo! Seit zwei Wochen und ich merke jetzt schon, wie es mir gut tut. Zweimal die Woche, jeweils einen Kilometer, später wird gesteigert. Aber jetzt…. brauch ich erstmal nen Kaffee… habt nen guten Start in den Tag!

Pink Panther

…zumindest ein bisschen. An diesem pinken Gürtel bin ich neulich nicht vorbei gekommen. Ich mag pink und finde die Farbe fröhlich und toll. Der Gürtel ist also ein Neuerwerb wohingegen das Halstuch eine lange Geschichte hat. Weil ich schon als kleines Mädchen rosa und pink super fand, habe ich mich in einem kleinen Kunsthandwerksgeschäft in diesen pinken Seidenschal verguckt. Meine Eltern haben dort Holzenten gekauft (ich erinnere mich noch ganz genau!) und ich musste unbedingt diesen pinken Schal haben. Er diente in meinem Jugendzimmer als Tischdecke, als Gardinendeko und als Schleife am Regal. Heute dient er als perfekte Ergänzung zu einem Gürtel. DAS hätte ich mir als kleines Kind auch noch nicht träumen lassen. Und es spricht für die Haltbarkeit des Schals, der schätzungsweise 20 Jahre alt ist.

 

“Guck mal querformatig…” :)

Jeans: Levi’s, Stiefel: Buffalo, Shirt: H&M, Schal: Wie erwähnt steinalt aus einem kleinen Künstlerladen, Kette: ? Gürtel: ?

Dino-Alarm…?

Ich sag’s vorneweg – ich habe keine Kinder. Ich weiß nicht, wie anstrengend Erziehung ist. Und ich weiß auch nicht, was Kinder machen, wenn die Eltern nicht da sind. Aber ich weiß, was mir als Erwachsener auf den Geist geht und was ICH meinen Kindern anders beibringen würde.
Neulich im Schwimmbad – es gibt drei oder vier Bahnenschwimmer, der Rest sind Kinder zwischen 8 und 15. Die toben natürlich und haben allerhand Spielgerät im Wasser. Ist ja auch absolut ok. Die Bahnenschwimmer rotieren auf anderthalb Bahnen, den Rest des Schwimmbads, also 3/4 des Raumes, haben die Kids für sich. Und trotzdem habe ich x-mal einen Ball an den Kopf bekommen, zweimal sogar die schweren Tauch-Ringe und etliche Male bin ich getreten worden. Ich habe ja kein Problem damit, dass da Kinder sind, aber zu mir hätte man gesagt, “halt dich doch da auf, wo Du die Leute nicht störst”. Ich komm mir vor eine grantige Siebzigjährige, wenn ich mich höre, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Kinder das nicht gesagt bekommen. Während die Erwachsenen also tolerieren, dass der Geräuschpegel im Schwimmbad dem einer Start- und Landebahn gleichkommt und sich Mühe geben, die Kinder möglichst wenig zu “beschneiden” in ihrem Spielraum, breiten sich die Kids immer weiter aus. Eine der Schwimmerinnen hat ein Mädchen angesprochen, ob sie die Ringe nicht auf der anderen Seite des Beckens versenken könnten, da sagte die Kleine, “nö, uns stört es ja auch nicht, dass Sie hier rumschwimmen.” Manche von Euch haben doch Kinder… wie ist das? Ist das völlig unmöglich, einem Kind sowas “anzuerziehen”? Bin ich blauäugig, weil ich noch keine Kids habe? Oder eine alte, verbitterte Oma mit kruden Benimm-Vorstellungen?

Good news!

Dem Schwiegerpapa geht’s gut!
Wir haben ihn am Sonntag besucht und er ist angesichts der kurzen Zeit und der Größe des Eingriffs schon wieder richtig gut drauf. Am Freitag haben mein Mann und seine Frau ihn besucht, da war er natürlich noch schlapp. Am Sonntag konnte er sich schon im Bett aufsetzen und hat sich gut mit uns unterhalten. Er war nur noch ein bisschen wacklig und sein Puls war ein wenig hoch. Gestern Abend haben wir mit ihm telefoniert und er hatte schon wieder einen deutlichen Sprung gemacht, einigermaßen gegessen und auch besser geschlafen in der Nacht zuvor. Danke Euch allen fürs Daumendrücken und an-mich-denken! Wir sind echt froh, dass alles gut gegangen ist und er schon solche Fortschritte macht.

Seriös…

…kann ich auch. Aber nur so halb. Ärmlig. Ausgerechnet in meiner Gruselfarbe BEIGE. Trotzdem mag ich den Möchtegern-Blazer gerne. Jeans und Leo-Schuhe dazu und schon ist das Bank-Azubi-Image verschwunden.

Blazer: H&M, Schuhe: kmb, Jeans: Only, Shirt: sOliver, Armreif: Künstlermarkt, Kette: Bijou Brigitte

Überschriften…

…sind für Redakteure eine Königsdisziplin. Aussagegekräftig sollen sie sein, nicht in die Irre führen aber doch zum Lesen anreizen.

Dabei unterläuft einem hin und wieder ein Lapsus. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Aus meiner Feder:

“Blindenverband hält Rückschau” (so gut es eben geht)

“Schützen treffen sich” (alle tot!)

“Abgeordneter radelt im Kreis” (rum und rum und rum und rum…)

Makaber aber nicht weniger lustig fand ich das hier: