Das war der Blick aus des Admins Fenster heute. Man sieht gar nicht, wie fies dick und fett die Flocken waren… und der Scheiß ist auf den Wiesen liegen geblieben! Der Schwarzwald vermeldet eine geschlossene Schneedecke! ARGH!
Das war der Blick aus des Admins Fenster heute. Man sieht gar nicht, wie fies dick und fett die Flocken waren… und der Scheiß ist auf den Wiesen liegen geblieben! Der Schwarzwald vermeldet eine geschlossene Schneedecke! ARGH!
Da fällt mir nix mehr zu ein…
…ist mir heute morgen mal wieder so richtig bewusst geworden – man darf so vieles!
Man darf f

…ganz still und stumm. Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um…
Die Sonne täuscht! Der Wind war ganz schön frisch und so richtig gemütlich war’s ohne mein Rotkäppchenmäntelchen nicht. Aber das störte die kleine Japanerin auf meinem Kleid überhaupt nicht. Sie lächelt seit Jahren stoisch aus der Wolle. Liegt vielleicht auch daran, dass das Kleid schon an sich sonnengelb ist. Wer braucht da schon höhere Temperaturen.


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Schuhe: Buffalo, Legging: Toxik3, Kleid: One green Elephant, Kette: Juwelier, Gürtel: ?, Mantel: Benetton

Ganz allein für Gerald die Exklusiv-Story zum Thema “Die Salatsoße in meiner Handtasche”:
Es begab sich also zu jener Zeit, als Frau Venus den Entschluss fasste, gesünder leben zu wollen. Salat statt Spaghetti und Vitamine anstatt Schniposa. Sie machte sich in ihrer Mittagspause auf und erstand Feldsalat, Tomaten, Thunfisch und Gurken, dazu ein paar Champignons und ein Döschen Mais.
Zurück in der Firmenküche wurden die Zutaten gewaschen, geschnibbelt und in einer Blechschüssel vereint (eine Küche für 50 MÄNNER ist offenbar nicht auf die Zubereitung von Grünzeug, wohl aber auf selbige von Pommes, Pizza und Pappschachtel-Essen eingerichtet und bietet daher was die Auswahl von Salatschüsseln angeht ein Angebot mit Tendenz hin zu Null – oder anders gesagt – wer mit einem Haufen spätpubertärer Jungs zusammengluckt, braucht nicht zu erwarten, dass da irgendeiner Salat machen will) und … in recht säuerlichem Zustand auch verspeist.
Es stellte sich nämlich heraus, dass die Küche zwar Essig bevorratete, aber kein Öl.
Mich hält sowas ja grundsätzlich nicht davon ab, einen zweiten Anlauf zu unternehmen. Also erstand ich beim nächsten Mal Öl und freute mich über den EINEN leckeren Salat, den ich mir zubereiten konnte.
Beim übernächsten Mal schon musste ich feststellen, dass das ungewohnte Vorhandensein von Öl im Küchenschrank dazu führte, dass etliche Schnitzel und Buletten in Öl angebraten wurden. In meinem.
Weil a

Es war einmal eine Prinzessin, die von einer bösen Hexe mit einem Fluch belegt worden war. Sie stand jeden Montagmorgen vor ihrem Kleiderschrank, der gefüllt war mit den schönsten Kleidern, den buntesten Mustern und den weichsten Stoffen – doch sie konnte nichts finden, was zusammen passte. So sehr sie sich auch bemühte, anprobierte, zusammenstellte – sie fühlte sich in allem zu dick, zu blass oder zu schräg. Wie sehr sehnte sie sich das tapfere Schneiderlein herbei, der ihr in solchen Momenten etwas Neues hätte zaubern können. Aber der war im Urlaub hinter den sieben Bergen und nähte rote Zipfelmützen. Die beiden Experten, die des Kaisers neue Kleider genäht hatten, wollte sie auch nicht anrufen. Sie war misstrauisch geworden, als sie den Kaiser nackt hatte vom Balkon winken sehen.
“Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich in den Arsch mir beiß”, dachte sie sich und beschloss, das einzig Mögliche zu tun – sie griff frustriert nach grau und schwarz.
Am liebsten hätte sie sich in die alte Wanduhr verkrümelt, aber da hatte sich eines der sieben Geißlein häuslich eingerichtet und im Turm im Garten hauste Rapunzel, die alte Angeberin, mit ihren blonden langen Zotteln. So blieb ihr nichts anderes übrig, als zur Arbeit zu gehen. “Spieglein, Spieglein an der Wand”, fing sie an, dem Flurschrank zugewandt, und wollte gerade die Frage fortsetzen, als ihr Blick in die geöffnete Tür des Schuhschranks fiel. Was glitzerte denn da? Da hatte doch nicht etwa das Aschenputtel, die alte Schlamperliese, die Glitzerschuhe vergessen, mit denen sie sich neulich einen Mann unter den Nagel gerissen hatte? Doch, tatsächlich. Da standen die Schühchen und funkelten und glitzerten im Lichte des Deckenfluters. Die Prinzessin zögerte. Sollte sie wirklich…? Sie blickte sich um. Die schwarzen, tristen Pumps in der einen Hand, die Funkeltreter in der anderen. Kurzentschlossen setzte sie sich auf den Flurboden und schlüpfte in die Turnschuhe. Dann geschah etwas Magisches. Die Schuhe passten wie angegossen und die Prinzessin meinte, einen Engelschor das Halleluja anstimmen zu hören! Plötzlich huschte ein Lächeln über ihr Gesicht! Sie erhob sich, drehte sich hin und her und juchzte! Der Fluch war gebrochen! Sie hüpfte begeistert zur Kutsche, die bereits angespannt in der Garage auf sie wartete und brauste los zur Arbeit. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann verzweifelt sie nächsten Montagmorgen wieder! Ende.

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Schuhe: Converse, Hose: VeroModa, Bluse: Street One, Kette: BijouBrigitte, Ring: neu, aus Glas, von einem Glasbläser, Gürtel: Vive Maria

Ich habe seit jeher ein Faible für Comicprints. Vermutlich, weil ich als Kind die Geschichten um Micky und seine Freunde verschlungen habe. So finden sich jetzt neben der Maus auch andere Comichelden auf meinen Shirts – Daisy Duck zum Beispiel, oder Paulchen Panter. Oder Biene Maja. Oder ein Schlumpf. Ich bin ein großes Kind, so what?!
Immer, wenn ich dieses Micky-Shirt aus dem Schrank greife, fällt mir automatisch die Tomatenhose dazu sein. Weil ich heute mal wieder als Frau Wichtig in der Mutterfirma unterwegs war, fügte ich einen schwarzen Blazer dazu. Auf die gelben Schuhe hab ich dann aber doch verzichtet – ich hätte Micky sonst zu ähnlich gesehen. Und es kann schließlich nur einen Helden pro Outfit geben. ![]()

Shirt: Disney, Hose: Zara, Schuhe: Buffalo, Blazer: Benetton.
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Ich bin eigentlich ganz gut organisiert. Habe noch nie einen Geldbeutel verloren. Noch nie ist mir ein Handy abhanden gekommen oder war ein Schlüsselbund verschütt gegangen. Aber es gibt grundsätzlich zwei Dinge, die ich NIE mitnehme, wenn ich von zu Hause weggehe – Taschentücher und einen Schirm.
Beginnen wir mit dem Ersteren. Nicht nur, dass ich oft (meistens von Männern) gefragt werde, ob ich zufällig ein Taschentuch bei mir hätte (offensichtlich wird so etwas von einer Frau erwartet), ich muss im Bedarfsfall auch selbst andere Leute fragen. In meiner Handtasche, von lieben Kollgen “das schwarze Loch” genannt, findet sich sehr vieles. Angefangen vom Keks bis hin zur Fertig-Salatsoße (das ist eine andere Geschichte). Aber eben keine Taschentücher. Niemals. Und wenn, dann nur in Form von kleinen, weißen, einem Flusskiesel nicht unähnlichen Gebilden auf dem Grund der Tasche. Die man auch unter gröbster Kraftanwendung nicht mehr auseinanderfrickeln kann.
Stattdessen könnte man anhand der Restaurantwerbung auf den zum Naseputzen missbrauchten Papierservietten eine chronologische Abfolge meiner Mittagspausen rekonstruieren.
Wer schon mal eine heftig laufende Nase hatte, weiß, wie nötig man ein Taschentuch brauchen kann.
Das gleiche gilt für Schirme. Schon als Kind weigerte ich mich, einen Schirm mitzunehmen. Ständig musste ich sie mit mir rumtragen, steckte sie nass in den Schulranzen wo sie meine Matheaufgaben verwässerten und aufpassen musste man auch drauf.
Als ich dann älter wurde und mir mehr an der Unversehrtheit meiner Frisur gelegen war, begann ich, Schirme in die Handtasche zu stecken. Einmal aufgespannt und in nassem Zustand wanderten die kleinen Helfer natürlich nicht wieder in die Tasche zurück, die verwischten Matheaufgaben waren mir noch in schlechter Erinnerung, sondern – in meine Ablage im Auto. Was dazu führte, dass ich im nächsten Regenschauer mitten in der Fußgängerzone – einen neuen Schirm erstand. Da sich dieses Prozedere auch in Urlauben wiederholt, verfüge ich mittlerweile über eine stattliche Ansammlung von zusammenklappbaren Regenschirmen mit Erinnerungswert. Den Dunkelblauen mit rosa Punkten erstand ich in Münster. Den Pinken und einen weiteren Dunkelblauen in Berlin. Den Schwarzen in der Stadt, in der ich arbeite, der mit den Teddybären drauf ist ein Geschenk meiner Mama, die nicht fassen kann, welch Schirmmonster sie da heranerzogen hat, der große Gelbe ist ein Werbegeschenk. Und der kleine Rote… ist mein neuestes Objekt. Gestern in der Fußgängerzone im Platschregen gekauft. Immerhin liegt er jetzt trocken in meiner Handtasche.
Ich kann mir nur noch eines vorstellen, was schlimmer ist, als ohne Schirm dazustehen: Ohne Schirm, aber mit laufender Nase.

Seit gestern dürfte jedem klar sein, dass ich auf Farben abfahre. Trüb und grau ist der Alltag oft genug, da muss man nicht auch noch so aussehen. Heute war ich komplementär gelaunt und griff zu grün und rot. Mit einer gelben Kaffeetasse in der Hand hat das was von einer Verkehrsampel. Falls ihr mal testen wollt, ob ihr eine rot-grün-Schwäche habt, ist dieses Outfit perfekt für euch – wer mich nur in braun sieht, sollte zum Augenarzt gehen. (Wer die Bilder zu lange anstarrt, vermutlich auch.
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Pulli: Esprit, Hose: Zara, Gürtel: Esprit, Schuhe: Buffalo, Kette: Pilgrim, Trenchcoat: Benetton
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…bin ich wohl. Das ist mir gestern mal wieder bewusst geworden. Ich beschäftige mich nicht nur in meiner Freizeit mit Medien (herrlich sinnloses Rumsurfen in den Weiten des Netzes z.B.) sondern eigentlich immer. Mein Leben besteht zu einem sehr großen Teil aus Medien. Ich arbeite für eine Firma, die ein Online-Produkt entwickelt. Ich schreibe für Printmedien. Konzipiere ein Print-Magazin. Blogge seit Jahren mit wachsender Begeisterung. Natürlich ist das eine Generationssache, ich habe das Internet “aufkommen sehen” und kann mir ein Leben heute nicht mehr ohne vorstellen.
Würde man mir verbieten, zu schreiben, zu bloggen und das Internet zu nutzen, mein ganzer Tag würde komplett anders aussehen. Medien sind für mich ein absolutes Neigungsfeld. Ich bleibe in jedem Urlaubsort vor dem Aushang der örtlichen Tageszeitung stehen und studiere die Artikel. Kaufe Tageszeitungen, die ich noch nie gelesen habe. Einfach weil ich spannend finde, was so passiert in anderer Leute Leben und Gegend.
Auf der Frankfurter Buchmesse, so hieß es im Radio, sei die Nachfrage nach E-Readern enorm. Ich dagegen kann mir nicht vorstellen, meine Bücher auf einem Bildschirm zu lesen, so augenfreundlich der auch sein mag. Natürlich lese ich viele Nachrichten online, aber nichts geht über das Geraschel von Zeitungsseiten beim Frühstück und die schwarze Farbe auf den Fingern. Früher oder später wird uns vermutlich die Entwicklung überrollen und papierhaftes Lesen wird immer mehr verschwinden. Dann werde ich in meiner kleinen Bibliothek sitzen und wehmütig über Buchdeckel streichen und Lesebändchen grade ziehen.
Ich gebe z