Eine Weihnachtsgeschichte…

…die fast unglaublich ist.
Einer meiner Kollegen ist aktiv in einem Video-Spieler-Forum. Die Forengemeinschaft hat beschlossen, sich dieses Jahr zu bewichteln. Eine Frau aus dem Forum hat die Organisation in die Hand genommen und die Namen gemischt. Als Obergrenze für die Geschenke wurden 50 US-Dollar festgelegt (was ganz ordentlich ist, finde ich).

Schnitt.

Gestern trudelte ein Fax von UPS in der Firma ein. Besagter Mitarbeiter möge bitte eine Zollnummer angeben, da eine Sendung für ihn aus den USA am Frankfurter Flughafen eintreffe, die es zu verzollen gelte.
Auf Seite zwei stand auch, worum es sich handelt – ein Macbook Air im Wert von 1000 USD.
Ich legte ihm das Fax hin, völlig überzeugt, dass er sich wohl ein Weihnachtsgeschenk bestellt hatte. Er kam mit dem Fax in der Hand prompt zurück und schaute kariert. Weder kenne er den Absender, noch habe er etwas bestellt.
Wir riefen also bei UPS an. Dort war man ebenfalls ein bisschen ratlos, denn die Zollkontrolle habe eindeutig festgestellt, dass im Paket ein Laptop sei. Er müsse Einfuhrabgaben bezahlen, aber dann werde es zugestellt.
Da unser Mitarbeiter sehr skeptisch war und keine Lust hatte, 170 Euro Gebühren zu zahlen und im Nachhinein doch ein Paket mit einer Attrappe in Händen zu halten, verweigerte er zunächst die Annahme.

Gegen später kamen doch Zweifel auf. Er kontaktierte die Organisatorin des Wichtelspiels und sie bestätigte, dass der Absender sein „Secret Santa“ sei. Ein erfolgreicher Arzt, der ihm offenbar ein 1000-USD-Laptop schenkt.

Wenn DAS mal keine Weihnachtsüberraschung ist…

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