Schöne feministische Weltin…

Die Uni Leipzig hat beschlossen, dass künftig alle Männer weiblich sind. Wenigstens sieht das ihre Verfassung so vor. Dort wird nämlich das generische Maskulinum abgeschafft und durch das generische Femininum ersetzt. Aus Professor wird Professorin, aus Dozent Dozentin. Das sei dringend notwendig, finden Feministinnen, weil man jahrelang nur in einer Fußnote erwähnt worden sei. Immerhin ist die Fußnote ja weiblich. Zeit für Gleich(!)berechtigung, Zeit, die Männer in die Fußnote zu verbannen.
OK. Ich musste das erstmal sacken lassen. Es gibt also immer noch Frauen, die sich nicht ausreichend angesprochen fühlen, wenn da „die Professoren“ steht? Es gibt Studentinnen, deretwegen man die verkorkste Formulierung „Studierende“ eingeführt hat, damit sie wissen, dass sie auch gemeint sind? Vielleicht sollten wir Frauen generell an unserer Selbstwahrnehmung arbeiten. Wären wir emanzipiert und gleichberechtigt, würden wir da nicht einfach drüber stehen? Was kommt als nächstes? Ändern wir Artikel von Dingen, damit die irgendwie weiblicher sind? Heißt es dann der Hose und die Rock? Und die Kleid? Muss ich meinen Mann in den Küche schicken, nur weil der Hausarbeit ja schließlich aufgeteilt werden muss? Meine Mann soll ruhig mal den Wäsche aufhängen und den Spülmaschine ausräumen, während ich den Auto zum Werkstatt bringe?
Da brechen sich Unis den (…ZENSIERT…) ab, um jeder Studentin klar zu machen, dass sie auch mitspielen darf. Auf dem Papier, Mädels. Gut, wir haben Unis, deren Forschungsarbeit von der Wirtschaft finanziert werden muss, wir haben schlechte Hörsäle und zu wenig Platz, aber hey, wir haben ein generisches Femininum! Und jetzt springt die Uni Berlin auch noch auf den Zug auf! Wenn sich das generell durchsetzt, sehen die Zeitungsartikel bald schräg aus.

„Die gesamte Mannschaft und Frauschaft des Vereins der Bienenzüchterinnen und Bienenzüchter in Musterhausen lud am Wochenende alle an der Bienenhaltung Interessierten, alle Imkerinnen und Imker und Imker und Imkerinnen (damit jeder mal vorne steht), sowie weibliche und männliche Neugierige ganz herzlich zum Sommerfest ein.
Das Programm wurde umrahmt von der Bläser- und Bläserinnenkapelle Hinterdorf und vom Männergesangsverein Harmonie (der laut Satzung auch weibliche Mitglieder aufnimmt). Am Nachmittag konnten sich die Gästinnen und Gäste ein Stück Kuchen schmecken lassen, den die Imkerinnen und Imker in gleichberechtigter Arbeitsaufteilung (damit keiner denkt, backen wäre nur was für Frauen) in Kooperation für die Besucherinnen und Besucher gebacken haben. Die Wettergöttin war den an der Bienenhaltung interessierten Frauen und Männern wohlgesonnen und die/der Sonne lachte bis in die späten Abendstunden vom Himmel.“

Wir ha

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