ABC-Update, Teil 5…

A… wie Aufräumen. Ihr erinnert Euch an mein Rumgeheule Verwundern darüber, dass ich es nicht schaffe, Ordnung zu halten. Daran hat sich nix geändert. Ein Kollege, der sich mit NLP auskennt (versteh die Welt, dann verstehst du Dich und wenn du nichts verstehst, dann verstehst du wenigstens die METHODIK dahinter…), meinte, dass ich tief in meinem Innersten gar nicht ordentlich sein WOLLTE. Ja klar. Weil der mein tiefstes Innerstes ja auch kennt. Wenn ich nicht ordentlich sein WOLLTE, dann würde mich das Chaos ja nicht so nerven, oder? Vielleicht bin ich einfach auch zu simpel gestrickt für derlei Zusammenhänge. Fakt ist – ich mag keine Wäschehaufen rumliegen haben. Weder auf dem Klodeckel, noch auf meiner Waschmaschine. Siehe auch H wie Haushalt.

B… wie Backen. Ich habe gebacken. Und zum ersten Mal sind die Plätzchen nicht nur überirdisch lecker sondern AUCH noch sehr ansehnlich geworden! Manu! Sagen Sie jetzt nichts! Siehe auch P wie Plätzchen.

C… wie Claudi. Lauter Erfolgsmeldungen. Bin stolz wie Bolle.

D… wie Dailydress. Mir ist mein kleines Modeblog richtig ans Herz gewachsen! Ich freu mich über steigende Besucherzahlen und über all Eure lieben Kommentare und Tipps!

E… wie Energie. Ich habe viel davon an manchen Tagen und null an anderen. Zur Zeit kann ich mich manchmal gar nicht aufraffen und dann bin ich wieder super im Schwung… von Konstanz keine Spur…

F… wie frostig. Wir hatten heute morgen sechs Grad minus. Ich ertappte mich dabei, wie ich fast am rumjammern war über die Kälte. Dann ist mir bewusst geworden, dass wir Ende November auch schon längst im Schnee versinken könnten. Ich sollte also zufrieden sein mit der Sonne, die wir Tag für Tag genießen können. Auch wenn mir die merkwürdigen Wetterlagen ein bisschen Sorgen machen.

G… wie Geschenke. Ja wir feiern Weihnachten nicht nur wegen der Geschenke. Aber trotzdem freu ich mich drauf. Und ich habe schon einiges erledigt und kann mich ans Einpacken machen.

H… wie Haushalt. Mach ich’s am Wochenende, mach ich’s unter der Woche? Naja. Schließen wir Option 3 – ich mach’s gar nicht – mal aus. Das nervt. Ich kann mir keinen festen Plan machen, wann was zu tun ist. Das engt mich zu sehr ein und ich hab erst recht keine Lust dazu. Also mach ich’ s jetzt einfach, wenn ich das Gefühl habe, ich kann mich ganz gut dazu überwinden. Doof ist Hausarbeit trotzdem. DOOF!

I… wie Idee. Ich hatte gestern beim Heimfahren eine geniale Idee für die Gestaltung unserer Weihnachtsfeier. Ist zwar arbeitsaufwändig, aber machbar. Und sicher total lustig.

J… Jahr. Wo ist die Zeit hin? Wir haben fast 2012. Ich bin schon fast 32. Schon über 4 Jahre in dieser verrückten Firma.

K… wie Kerze. Am Sonntag zünde ich die erste an.

L… wie Lego. Ich habe endlich meinen großen roten Lego-Technik-Truck angefangen zu bauen, den ich von Herrn Venus letztes Jahr geschenkt bekommen hab. Das ist SO COOL!

M… wie Mandeln. Man sollte sie geschält kaufen. Und einfach einen zweiten Laden aufsuchen, wenn der ersten nur Mandeln MIT Schale verkauft. Selbst schälen dauert nämlich garantiert länger. Ich hab’s ausprobiert.

N… wie Norwegermuster. Und zwar auf einer Legging. So eine suche ich schon länger. Wenn Euch zufällig eine über den Weg läuft, gebt mir nen Tipp!

O… wie Opa. Ich vermisse meinen. Er ist vor 12 Jahren verstorben. Der Geschäftsführer in unserer Firma hier wird von allen liebevoll Opa genannt, weil der der Opa meines Chefs ist. Er ist vor zwei Tagen 88 geworden. Und arbeitet nur noch halbtags. Man soll ja kürzer treten im Alter.

P… wie Plätzchen. Auch schon gebacken und die waren so verdammt lecker, dass ich noch mehr davon machen muss. Ich hab Spitzbuben gemacht in Herzform. Gut, sie bestehen aus etlichen drölf Prozent Butter, aber who cares?  Ich MUSS, versteht ihr? MUSS! Siehe auch B wie Backen.

Q… wie Quaste. Männer mit solchen kleinen Quasten an ihren Slippern gehen mal gar nicht. Wie gruselig finde ich solche Schuhe. Geht. gar. nicht.

R… wie Realität. Meine Ponywelt ist nicht alles. Viele Gespräche in letzter Zeit haben mir das gezeigt. Und ich bin dankbar und halte mich an dem fest, was ich habe. Und hoffe, dass ich es noch ganz lange habe.

S… wie Sport. Kein Antrieb zur Zeit. War schon ewig nicht mehr schwimmen. Hoffentlich kommt mein Sport-Mojo mal wieder.

T… wie Tahir-Platz. Ich war in Kairo, vor gut zwei Jahren. Wenn ich heute die Bilder sehe, habe ich einen ganz anderen Bezug dazu als früher. Hoffentlich finden die nordafrikanischen Staaten endlich Frieden.

U… wie Urlaub. Muss ich noch einreichen. Warum nennt man die Zeit zwischen Heiligabend und Silvester eigentlich “zwischen den Jahren”? Oder ist das ein süddeutscher Ausdruck?

V… wie Vogel. Ich denke noch oft an den kleinen Sperber. Ich bin so froh, dass es ein happy end gab und frage mich, was der Vogel wohl davon mitbekommen hat. Bzw. was in dem Vogelhirn vor sich ging.

W… wie Weihnachtskarten. Gestern schon angefangen. Die ersten 14 sind schon geschrieben.

Z.. wi

Ordnung ist das halbe Leben…

…und ich lebe auf der anderen Hälfte…
Jedes Jahr wechselt der Autor für einen bestimmten Part meines Magazins. Da ich mich jetzt grade schon wieder an die Januar-Ausgabe mache und den Artikel des “Neuen” brauche, hatte ich ihn angeschrieben. Die mail kam leider zurück. Wir hatten Anfang 2011 schon Kontakt, deswegen machte ich mir keine allzu großen Gedanken. Er weiß, dass er “dran” ist. Trotzdem. Ich hatte den Redaktionsschluss für den 20. des Vor-Vormonats festgelegt. Und als gestern immer noch kein Lebenszeichen zu hören war, schrieb ich an eine zweite Mail-Adresse eine Nachricht, er möge sich doch bitte melden, ich bräuchte den Text so langsam.

Dann k

Liebe Ratgeber-Ecke…

Ich glaube an die Schmutzwäschemultiplikation. Wie kann es sein, dass man innerhalb von drei Tagen einen Berg Wäsche anhäuft, dessen Gipfel sich, hat man den Korb auf der Waschmaschine abgestellt, in Augenhöhe befindet? Ich glaube an eine Verschwörung. Die Schmutzwäsche intrigiert gegen mich. Unter MEINEM Dach! Das ist so was von dreist! Ich glaube an den Magnetismus des Waschkorbs. Er zieht, sobald ich das Haus verlasse, magisch alles mögliche an. Denn wenn ich abends heim komme, ist er voll! Er quillt geradezu über! Und schlimmer noch – er fraternisiert mit dem Trockner! Der ist nämlich irgendwie immer am Laufen und immer voll! Das ist doch für nen Zwei-DreckspatzenPersonen-Haushalt nicht normal?!
Was soll ich tun? Danke für eine schnelle Antwort,

Deine

Wieder was gelernt…

…hab ich heut. Über mich. Vor zwei oder drei Jahren noch hätte es mich nervös gemacht, allein zu einem Seminar zu gehen. Was macht man in der Pause, wer sitzt neben einem, mit wem unterhält man sich? Ich war heute einfach nur – neugierig. Und ich hatte gar gar kein Problem, mit den Damen ins Gespräch zu kommen. Das hat mich sehr befreit. Erwachsensein und in sich ruhen ist schon cool…

Buchhaltung – eine Welt für sich.

Heute war ich bei einem Seminar. Anwesend waren alle, die sich mit Gehältern und Lohnbuchhaltung auseinandersetzen. Also nicht weltweit alle, haha, aber eben alle, die der Einladung gefolgt waren. Ort des Geschehens: Ein hübsches, modernes kleines Hotel in der Nachbarstadt. Konferenzraum. Seminarleiter – zwei wahnsinnig eloquente und schnieke Herren vom Typ Nobelkarossen-Verkäufer. Geschult. Redegewandt. Einer davon redete ohne Unterlass, der andere saß hinten und beobachtete, ob jemand Blödsinn machte. Das Publikum – glich einem Treffen der Landfrauenvereinigung. OK, das ist mein fieses Klischeedenken. Aber ich darf das, das hier ist mein Blog. Also die Landfrauen – Altersdurchschnitt 50. Haare – blond-getönt-graumeliert-dauergewellt. Bluse, Stoffhose, Strickjacke. Perlenkette. Klassisch. Bieder.
Ich kam aus dem Aufzug des Parkhauses und wurde begrüßt – “Das hier ist das Arbeitgeberseminar der…” “Jap, dann bin ich hier richtig!”
Der Autoverkäufer guckte mich überrascht an. “Ja dann… nur herein spaziert!”
Ich war zehn Minuten vor Seminarbeginn da und damit vorletzte. Als Buchhalterin schätzt man wohl Pünktlichkeit. Ich saß in der letzten Reihe und kritzelte inspiriert mit. Schräg vor mir saß eine der ganz hellgrauen Fraktion, nennen wir sie Hermine. Sie wusste alles. Der Autoverkäufer stellte hin und wieder eine Frage, die wohl eher rhetorisch gemeint war, “Wer von Ihnen hatte denn schon mal… und weiß, was…”, und Hermines Finger schnellte in die Höhe, bevor die Frage überhaupt im Raum stand. Noch bevor ICH überhaupt begriffen hatte, was der Frager wissen will, hatte Hermine die Antwort parat. Und wenn sie sprach, klang es wie abgelesen. Und so, als ob das eine völlig banale Frage gewesen sei, die zu beantworten reine Zeitverschwendung sei. Das brachte selbst seine eloquente Wenigkeit vor uns ein bisschen ins Staucheln. Das Seminar selbst war interessant. Ich hab ein paar wichtige Sachen mitgenommen. Die Wichtigste vielleicht – ich bin so was von untypisch was mein Aufgabengebiet angeht – und das ist verdammt gut so.

Alleinsein…

…will geübt werden…
Da mein Mann gestern arbeiten musste, hatte ich mir ganz viel vorgenommen. Ist ja auch toll, so’n Strohwitwensonntag. Eigentlich.
Also brachte ich ihn ins Büro und machte mich daheim gleich an die Arbeit – Plätzchen fertig machen, Wäsche in die Maschine, Artikel verschicken… und dann hatte ich kalte Füße und legte mich KURZ ins Bett… das war um die Mittagszeit. Eher noch vor zwölf. Als ich wieder wach wurde, war’s kurz vor vier.
Ich hab den ganzen Mittag verpennt. Und dann war ich noch zwei Stunden recht einsam und eierte in der Wohnung herum. Irgendwie war das ein komischer Sonntag, alleine. Heißt ja aber wohl auch, dass ich ihn vermisse, wenn er nicht da ist. <3

Der Plan für heute…

…ist mal wieder Venus-typisch überladen, aber ich freu mich drauf. Was heute ansteht:

Einkaufen,
Haushalt, also Putzen
Mann und Schwiegerpaps bekochen
Weihnachtsgeschenke kaufen
Backen
Schreibtisch aufräumen
Artikel schreiben und verschicken
Weihnachtskarten besorgen und evtl. Schreiben

Vielleicht sollte ich mal anfangen…

Schönen Samstag euch da draußen!